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Gefangen wie in Guantánamo - in Münchens Fußgängerzone

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München, 10. Januar 2009 - Mit einer spektakulären Aktion machte Amnesty International am Samtstag Nachmittag in der Fußgängerzone am Richard-Strauß-Brunnen auf mittlerweile sieben Jahre illegales Gefangenenlager der USA im kubanischen Guantánamo aufmerksam. Ein Mitglied der Organisation kniete bzw. stand fünf Stunden lang bei klirrender Kälte in einem engen Käfig und protestierte damit gegen die massiven und fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen der USA. Er trug bei der Aktion einen orangefarbenen Overall, wie ihn auch die Häftlinge in Guantanámo tragen müssen. Die meisten Passanten erkannten sofort und schon aus großer Entfernung den Bezug zu den bekannten Presse-Fotos aus Guantánamo. Amnesty International begrüßt die Ankündigung des gewählten neuen Präsidenten der USA, Barack Obama, das Gefängnis zu schließen. und fordert ihn auf, die Schließung dieser Illegalen und rechtsfreien Einrichtung möglichst schnell umzusetzen. Die USA stehen vor dem Problem, eine Lösung für die noch 250 Gefangenen aus 30 Ländern zu finden, die in Einklang mit dem Völkerrecht steht. Einigen der Gefangenen drohen in ihren Heimatländern Folter, Verfolgung oder unfaire Gerichtsverfahren. Dorthin dürfen sie demnach nicht abgeschoben werden. Gefangene, die in den USA vor Gericht gestellt werden, müssen hingegen klar definierter strafbarer Handlungen angeklagt werden. Sie müssen ein faires Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht erhalten, z.B. vor einem US-Bundesgericht. Vor Gericht dürfen keine Aussagen verwendet werden, die unter Folter oder anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung gemacht wurden. Amnesty International fordert zudem, dass die Todesstrafe nicht verhängt wird. Nur zwei Gefangene aus Guantánamo sind bislang einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden. Die Verfahren fanden vor einer so genannten Militärkommission statt. Nach internationalen Standards handelt es sich dabei nicht um faire Gerichtsverfahren.

(Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte den beiden Anhängen.)
Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an
Florian Gränzer (Tel. 089-1233315 oder 01xx- mobil eintragen) oder
Rolf Sterzinger (Tel. 089-7258500 oder 0179-5090749)

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Anhang 1:

Warum Deutschland einige Gefangene aus Guantánamo aufnehmen sollte

  • UM WEN GEHT ES? 50 bis 60 Gefangene in Guantánamo kommen aus Ländern wie Algerien, China, Irak, Libyen, Russland, Somalia, Syrien, Tunesien und Usbekistan oder sind staatenlos. Es muss davon ausgegangen werden, dass ihnen in ihren Herkunftsländern Folter, Verfolgung und unfaire Verfahren drohen, oder sie - im Fall der Staatenlosen - nicht aufgenommen würden. Gleichzeitig liegt gegen diese Gefangenen keine Anklage wegen Straftaten vor, noch haben die USA in den administrativen Verfahren in Guantánamo Beweise vorgelegt, die eine solche Anklage erwarten lassen.
  • WARUM KÖNNEN DIE GEFANGENEN NICHT IN IHRE HEIMATLÄNDER? Den Gefangenen droht in ihren Heimatländern Folter und/oder Verfolgung. In vielen Fällen ist davon auszugehen, dass sie das Stigma als vorgeblicher ãfeindlicher KämpferÒ in Guantánamo eingesperrt gewesen zu sein, einer zusätzlichen Gefahr aussetzt. Im Fall der staatenlosen Gefangenen besteht keine realistische Chance, dass sie wieder von den Staaten aufgenommen werden, in denen sie sich zuletzt aufgehalten haben.
  • WARUM NICHT IN DIE USA? Die USA stehen in der Verantwortung, das Lager Guantánamo zu schließen und die Gefangenen entweder in einem rechtsstaatlichen Verfahren anzuklagen oder freizulassen. Bei ehemaligen Gefangenen, die nicht in ihre Heimatländer entlassen werden können, müssen sie Schutz gewähren. Allerdings waren die USA bisher nicht gewillt, ehemalige Gefangene aufzunehmen. Auch die künftige Regierung unter Barack Obama wird es schwer fallen durchzusetzen, dass alle diese Gefangenen in den USA aufgenommen werden. Einige werden sich, nachdem sie jahrelang ohne Beweise als gefährliche Terroristen abgestempelt wurden, auch nicht in den USA niederlassen wollen. Außerdem besteht die Gefahr, dass, wie schon in der Vergangenheit, Gefangene in Länder abgeschoben werden, in denen ihnen Folter oder Verfolgung droht. Für eine schnelle Lösung im Sinne der Menschenrechte sind die USA daher auf die Hilfe von europäischen Ländern angewiesen.
  • WARUM DEUTSCHLAND? Amnesty International und andere Organisationen fordern von allen europäischen Staaten, Guantánamo-Häftlinge aufzunehmen. Die Bundesregierung könnte mit der Aufnahme einiger Gefangener ein Signal setzen, dass sie ihrer Forderung, Guantánamo zu schließen, praktische Schritte folgen lässt. Ein solches Signal könnte es auch anderen europäischen Saaten und den USA selbst erleichtert, ihrerseits schutzbedürftige Gefangene aufzunehmen.
  • WARUM JETZT? Die meisten der Gefangenen sind bereits seit fast sieben Jahren in Guantánamo eingesperrt, ohne dass sie in einem fairen Gerichtsverfahren verurteilt wurden. Die Haftbedingungen sind sehr hart, der Kontakt zur Außenwelt beschränkt sich auf gelegentliche Besuche der Anwälte. Viele berichten von unmenschlicher Behandlung und Folter, der sie ausgesetzt waren. Jeder Tag in Guantánamo verlängert das Leiden dieser Gefangenen. Politisch besteht jetzt die Chance, eine Schließung von Guantánamo zu beschleunigen und damit einen Menschenrechtsskandal zu beenden, der nicht nur dem Ansehen der USA, sondern der Glaubwürdigkeit der westlichen Staaten insgesamt geschadet hat. Da der gewählte Präsident eine schnelle Schließung angekündigt hat, besteht nicht die Gefahr, dass mit einer Aufnahme nur einzelnen Gefangenen geholfen wird, der menschenrechtswidrige Zustand in Guantánamo aber insgesamt bestehen bleibt.

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Anhang 2:

7 Jahre Guantánamo in Zahlen

  • Vor sieben Jahren, am 11. Januar 2002, wurden die ersten Gefangenen auf den US-Militärstützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba gebracht. Insgesamt wurden dort seither etwa 800 Männer festgehalten.
  • Ende 2008 wurden noch immer etwa 250 Gefangene, Staatsbürger aus etwa 30 Ländern, in Guantánamo gefangen gehalten.
  • An die 60 Gefangenen droht in ihren Heimatländern Vorfolgung, Folter oder willkürliche Haft. Sie kommen aus Ländern wie China, Libyen, Russland, Syrien, Tunesien und Usbekistan.
  • Die Gefangenen wurden in mindestens zehn Ländern (Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Ägypten, Gambia, Indonesien, Mauretanien, Pakistan, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate und Sambia) festgenommen, ehe sie, ohne jegliches rechtliches Verfahren, nach Guantánamo überführt wurden.
  • Mindestens zwölf in Guantánamo Inhaftierte waren bei ihrer Verhaftung noch keine 18 Jahre alt, drei von ihnen befanden sich Ende 2008 noch immer in dem Lager. Einer starb, offenbar durch Selbstmord.
  • Etwa 550 Gefangene wurden aus Guantánamo in andere Länder verbracht, darunter Afghanistan, Albanien, Australien, Bahrain, Bangladesch, Belgien, Dänemark, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Iran, Irak, Jordanien, Kuwait, Libyen, Malediven, Marokko, Pakistan, Russland, Saudi-Arabien, Spanien, Schweden, Sudan, Tadschikistan, Türkei, Uganda, Großbritannien und Jemen. Die Mehrheit der Gefangenen wird vermutlich in "Camp 5", "Camp 6" oder "Camp Echo" in Isolationshaft gehalten.
  • "Camp 6" wurde gebaut, um darin 178 Gefangene unterzubringen. Hier herrschen die härtesten Haftbedingungen innerhalb des Gefangenenlagers: Die Inhaftierten verbringen mindestens 22 Stunden pro Tag in Einzelzellen aus Stahl ohne Fenster nach draußen.
  • Nur zwei Gefangene aus Guantánamo sind bislang einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden. Die Verfahren fanden vor einer so genannten Militärkommission statt. Nach internationalen Standards handelt es sich dabei nicht um faire Gerichtsverfahren.
  • Von Dutzenden Selbstmordversuchen in Guantánamo wird berichtet; vier Männer starben im Juni 2006 in Guantánamo, ein weiterer im Mai 2007, offenbar durch Selbstmord.
  • Eine Studie zu rund 500 Gefangenen ergab, dass nur fünf Prozent von US-amerikanischen Streit- und Sicherheitskräften gefangen genommen worden waren. 86 Prozent waren von Angehörigen der pakistanischen Sicherheitskräfte bzw. Angehörigen der Nord-Allianz in Afghanistan festgenommen und in US-Haft überstellt worden, oftmals gegen eine Belohnung von mehreren Tausend US-Dollar.
  • 14 Gefangene wurden im September 2006 nach Guantánamo verlegt. Sie waren bis zu viereinhalb Jahre ohne Kontakt zur Außenwelt in geheimer CIA-Haft gehalten worden. Seither sind fünf weitere Gefangene nach Guantánamo gebracht worden, mindestens zwei davon aus geheimer CIA-Haft.
  • Eine unbekannte Zahl an Menschen wird in geheimen CIA-Gefängnissen festgehalten. Das Schicksal und der derzeitige Aufenthaltsort von mindestens drei Dutzend Menschen, die vermutlich in geheimer Haft waren, sind weiterhin unbekannt.
  • Hunderte Menschen werden ohne Anklage, Prozess oder gerichtliche Überprüfung auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan gefangen gehalten.
 

"Make some noise 2009"
für amnesty international

Benefizkonzert in München

Wann? Freitag, 6. Februar 2009; 20:30 Uhr (Einlass), Auftritte ab 21:00 Uhr
Wo? Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7
Karten: 6,-- Euro (zugunsten von Amnesty International)

Die ai-Konzertreihe "Make Some Noise" kehrt im Jahr 2009 mit drei bislang geplanten Konzerten (Februar, April und Mai) zurück. Die Konzertreihe startet am 6. Februar in der Glockenbachwerkstatt mit einem Auftritt von BM Stereo, der Kultband aus Hildesheim/Berlin, mit Sängerin Birte Wolter, die u.a. von Maik Bluemke an der Gitarre begleitet wird. BM Stereo werden von den Münchner Bands madbomberinlove und The Tibby Vaughan unterstützt.

Die vier Musiker der Band madbomberinlove spielen nach eigenen Auskünften "European Beatnik Country Punk - shaken, not stirred - mit einem Hauch DevilÕs Music zur besseren Verdauung". Stimme und Bühnenpräsenz des Frontmann David Ingleton und der Understatement Touch der Band machen madbomberinlove zu einem echten Unikat. Die Band The Tibby Vaughan formierte sich vor einem Jahr und bringt eine wunderschöne Mischung von britischem Gitarrenpop und Indie zu Gehör.

Die Konzertreihe "Make Some Noise" wird im April und Mai fortgesetzt. Die Bands, die dann auftreten, werden demnächst bekannt gegeben.

Weitere Informationen:
Make some noise
Band "BM Stereo"
Band "madbomberinlove"
Band "The Tibby Vaughan"

makesomenoise

"Make some noise 2009"
für amnesty international

Benefit concert, Munich

When? Friday, 6. Februar 2009; 20:30(Doors open), Music starts: ab 21:00 Uhr
Where? Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7
Cost: 6,-- Euro (proceeds to Amnesty International)

The "Make Some Noise" concert series from Amnesty International has returned in 2009 with three concerts announced for February, April and May. The series will kick off on February 6th at the Glockenbachwerkstatt and feature BM Stereo, the cult band from Hildersheim / Berlin, which features the voice of Birte Wolter and the guitar work of Maik Bluemke. Local Munich bands madbomberinlove and The Tibby Vaughan will provide support.

The four musicians of madbomberinlove play European Beatnik Country Punk shaken not stirred, with a twist of devilÕs music for good digestion served up in a big bucket by a classic piece electric combo. The Tibby Vaughan formed a year ago and play wonderful British-inspired guitar Pop with a mix of Indie.

The Make Some Noise series will continue on April 6th and May 8st. Bands wills be announced in the near future.

Further information:
Make some noise
Band "BM Stereo"
Band "madbomberinlove"
Band "The Tibby Vaughan"

Make Some Noise
Amnesty International
Group 1454
Leonrodstr 19
München

 

Weiße Rosen zum Gedenken an die Geschwister Scholl

Zum Jahrestag der Hinrichtung von Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst verteilt amnesty international weiße Rosen im Englischen Garten

München - Am 22. Februar gedenkt amnesty international dem 66. Todestag der Geschwister Sophie und Hans Scholl und ihres Mitstreiters Christoph Probst sowie weiteren Mitgliedern der "Weißen Rose". Zur Erinnerung an den Mut und das Engagement der Widerstandsgruppe während der Zeit des Nationalsozialismus verteilen Mitglieder von amnesty international am Sonntag weiße Rosen an Passanten am Eingang zum Englischen Garten.

Datum: Sonntag, 22.Februar 2009
Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: Veterinärstraße 13, Eingang zum Englischen Garten

Zwischen Juni 1942 und Februar 1943 riefen fünf Münchner Studierende und ihr Professor unter dem Namen "Weiße Rose" in Flugblättern zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur auf. Die Mitglieder der "Weißen Rose" gelten damit auch heute noch als Vorbilder für Zivilcourage.

amnesty international München nimmt den Gedenktag an die "Weiße Rose" zum Anlass, um an die weltweite Anwendung der Todesstrafe zu erinnern. Mittlerweile haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. Dennoch lebt nur ein Drittel der Weltbevölkerung (ca. 33 Prozent) in Staaten, die nicht hinrichten. Im Jahr 2007 sind mindestens 1.252 Gefangene in 24 Staaten exekutiert worden; allen voran China (38%), Iran (25%), Saudi Arabien (11%), Pakistan (11%), USA (3%) und Rest der Welt (12%).

amnesty international lehnt die Todesstrafe uneingeschränkt ab und setzt sich für ihre weltweite Abschaffung ein. Die Organisation wendet sich in jedem Einzelfall gegen Hinrichtungen und fordert die Umwandlung von Todesurteilen.

Kontakt:
Gruppe 1458 Sektion der Bundesrepublik Deutschland e. V.
Leonrodstr.19, D-80634 München
Sabine Rube Tel: 089 9296884
Email: pressestelle@amnesty-muenchen.de

 

Mit Recht gegen Willkür

Benefizkonzert zum Gedenken an das Tiananmen-Massaker in Peking 1989

ingolstadt


 

Mittelmeer - menschliches Treibgut

Bayernweite Aktion für eine humane Flüchtlingspolitik in Europa

WAS? Mittelmeer - menschliches Treibgut Bayernweite Aktion für eine humane Flüchtlingspolitik in Europa
WANN? Am Samstag, 20. Juni 2009, 11:00 Uhr bis 13.00 Uhr.
WO? In München am Richard-Strauß-Brunnen, Neuhauser Str. 8
Und zeitgleich in Erlangen, Nürnberg, Weiden, Regensburg, Würzburg, Bayreuth, Passau, Lohr, Eichstätt, Bad Mergentheim.

Zum "Internationalen Tag des Flüchtlings" macht Amnesty International in ganz Bayern bildhaft auf die menschenunwürdige Situation von Flüchtlingen im Mittelmeerraum und die Defizite in der EU- Asylpolitik aufmerksam. Zeitgleich, jeweils von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr, werden am 20. Juni 2009 in fast allen größeren Städten Bayerns Aktionsflächen mit Schlauchbooten und "menschlichem Treibgut" gefüllt - in München am Richard-Strauß- Brunnen in der Neuhauser Straße. Mitglieder von Amnesty International klären an Infoständen über die schwierige Situation von Flüchtlingen in der EU auf. Die Aktion richtet sich auch und insbesondere an die gerade neu gewählten Abgeordneten des EU-Parlaments mit der Aufforderung, sich für eine humanere Flüchtlingspolitik einzusetzen.

Das Recht auf Asyl für Opfer politischer Verfolgung ist ein in unzähligen Verträgen festgeschriebenes Menschenrecht, an dessen Einhaltung die EU-Staaten gebunden sind. Tatsächlich wird aber einer wachsenden Zahl von Verfolgungsopfern der Zugang zu einem gerechten Asylverfahren verwehrt - zum einen durch ein zunehmend restriktives Vorgehen an den Außengrenzen der Europäischen Union, zum anderen, weil nicht in allen Mitgliedsstaaten Asylanträge nach zuverlässigen rechtsstaatlichen Kriterien geprüft werden.

fluechtling

Amnesty München: Arbeit für Verfolgungsopfer

Seit über dreißig Jahren arbeiten in München Mitglieder von Amnesty International dafür, politische Flüchtlinge und Asylantragssteller in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen. Wöchentlich bieten Mitglieder der Gruppe eine Asylberatung an. Außerdem sind sie in der zentralen Aufnahmestelle Baierbrunner Straße vor Ort: Der Infobus des Münchner Flüchtlingsrates betreibt hier mit Unterstützung von ehrenamtlichen Amnesty-Mitglieder einen Infobus für Aylsuchende. Diese bekommen so Unterstützung im oft sehr komplizierten Asylverfahren.

Amnesty International: Für eine humane Flüchtlingspolitik

Seit langem fordert Amnesty International, dass jedem Asylsuchenden innerhalb der EU die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Schutz geboten sein müssen. Sowohl an den Grenzen wie auch im Binnenland muss eine angemessene Prüfung von Asylanträgen ermöglicht werden. Die Rechte von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten dürfen nicht im Namen der Sicherheit und der Verstärkung von Grenzkontrollen vernachlässigt werden. Anlässlich ihres Besuchs auf Teneriffa sagte die Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan, am 16. Juni 2008: "Dutzende unbekannter Migranten haben bei dem Versuch, Europa über die Kanarischen Inseln zu erreichen, ihr Leben verloren (É). Migranten haben ein Recht darauf, menschlich und mit Würde behandelt zu werden. Asylbewerber, die vor Verfolgung fliehen, haben das Recht, Asyl zu beantragen."

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.amnesty.de/presse und www.amnesty.de/themenberichte unter "Flüchtlinge und Asyl"

AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty kämpft seit 1961 mit Aktionen, Appellbriefen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Die Organisation hat weltweit 2,2 Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.

Flüchtlingsschutz in der EU - Derzeit keine Frage der Menschenrechte

Seit 1999 versucht die EU, eine Harmonisierung ihrer Asyl-und Flüchtlingspolitik auf den Weg zu bringen. Die bislang ergriffenen Maßnahmen, auf die sich die Mitgliedsstaaten einigen konnten, verfolgen einen defensiven Ansatz mit dem Ziel, die Zahl der ankommenden Asylsuchenden zu verringern. Dies führt dazu, dass einer immer größeren Zahl von Verfolgungsopfern, deren Antrag auf Asyl in einem Staat der EU berechtigt wäre, der Zugang zu einem fairen Asylverfahren verwehrt wird. Innerhalb der gesamten Europäischen Union sank die Zahl der Asylanträge zwischen 1992 und 2007 von 680 000 auf 220 000, während die EU zugleich von 12 auf 27 Mitgliedstaaten erweitert wurde. In Deutschland beantragten 1992 noch 216 356 Personen Asyl. 2007 waren es nur 28 572.

Zwischen den 27 Mitgliedsstaaten der EU bestehen nach wie vor große Unterschiede im Hinblick auf den Schutz, der Asylsuchenden geboten wird. Gerade in einigen Mittelmeerstaaten, die von Flüchtlingsströmen besonders betroffen sind, trifft dies zu. So hat ein politisch Verfolgter, der beispielsweise in Griechenland ein Asylgesuch stellt, weitaus geringere Chancen auf ein gerechtes und wirksames Verfahren als in anderen Staaten der EU. In Griechenland wurden 2007 lediglich acht Anträge auf politisches Asyl anerkannt - bei über 25 000 Anträgen. Ein politischer Flüchtling ist in Folge von EU-Verordnungen gezwungen, in jenem Land, in dem er erstmals EU-Boden betreten hat, seinen Asylantrag zu stellen.

Auch verstärkt die EU seit ungefähr 15 Jahren die Kontrollen an ihren Außengrenzen, um gegen illegale Migration vorzugehen. Von diesen Maßnahmen sind auch mehr und mehr Schutzbedürftige betroffen. Ihnen ist es immer weniger möglich, einen Antrag auf Asyl überhaupt zu stellen, geschweige denn in einem Verfahren eine Überprüfung ihrer Situation zu erreichen. Darüber hinaus wird über Fälle von Misshandlungen an Migranten und Asylbewerbern immer wieder berichtet. Nach Angaben des International Centre on Migration Policy Development überqueren pro Jahr etwa 100 000 bis 120 000 Schutzsuchende und Migranten das Mittelmeer. Schätzungen besagen, dass seit Ende der 1990iger Jahre im Mittelmeerraum über 10 000 Menschen bei dem Versuch ums Leben gekommen sind, europäischen Boden zu erreichen.

 

Konzert mit dem Soul- und Reggae-Künstler Don Abi

Die Amnesty-Gruppe Ingolstadt lädt ein

Wann: Am Samstag, 18. Juli, 21 Uhr
Wo: Swept away, Donaustr. 14, Ingolstadt

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Theaterstück "Yvonne, die Burgunderprinzessin"

Der Theatergruppe Klappe 12 spielt zugunsten amnesty international das Theaterstück "Yvonne, die Burgunderprinzessin"

Wann: Sonntag, 12. Juli, 20:30 Uhr
Wo: TAMS-Theater, Haimhauser Straße 13a (U3/6, Münchner Freiheit) in München

Karten können unter der Telefonnummer 089/345890 reserviert werden.

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Musikalischer Kick für amnesty international

Amnesty International lädt zu Konzert mit lokalen Bands in Glockenbachwerkstatt ein.

Amnesty International macht wieder von sich hören: Zum nächsten "Make Some Noise" Konzert wird am Freitag, dem 02. Oktober ab 20 Uhr in der Glockenbachwerkstatt München für Menschenrechte laut aufgedreht. Diesmal live dabei: "Celest" (Irland/München) und "Son of Old" (Südafrika/München) - Einlass ist ab 20 Uhr, Beginn ist 21:00 Uhr, Tickets sind an der Abendkasse für sechs Euro erhältlich.

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"Make Some Noise" ist ein globales Musikprojekt von amnesty International, das durch Konzerte und Veranstaltungen weltweit zeigt, dass lohnt und lohnend ist, Feiern mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Neben zahlreichen lokalen Bands sind auch Weltstars Anhänger der Initiative: Yoko Ono hat ai hierfür die Bearbeitungsrechte für alle Solotitel von John Lennon zur Verfügung gestellt, internationale Top-Künstler und -Bands wie The Black Eyed Peas, Avril Lavigne oder Snow Patrol haben eigene Coverversionen von Lennon-Songs aufgenommen. Die bisher unveröffentlichten Tracks bietet ai unter www.amnesty.de/noise exklusiv zum Download an. Sämtliche Erlöse von "Make Some Noise" gehen an ai und werden für die Menschenrechtsarbeit verwendet.

Weitere Informationen stehen Online zur Verfügung:
www.amnesty-noise.com
www.glockenbachwerkstatt.de

Über die auftretenden Künstler:
www.celestworld.com
www.muenchen-live-musik.de/muenchner-bands/celest_100177_102653.html
blogs.myspace.com
www.sonofold.com

Freitag, 02. Oktober
Einlass ab 20 Uhr
Beginn 21:00 Uhr
Eintritt 6 Euro
Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt
Blumenstr. 7
80331 München

 

Für eine humane Flüchtlingspolitik

Amnesty International übergibt Unterschriften von Münchner Bürgern an Europaparlamentarier Bernd Posselt (CSU).

München, den 10. Juli 2009. Mitglieder von Amnesty International in München übergaben gestern die Ergebnisse einer bayernweiten Unterschriftenaktion an den Münchner CSU-Europaparlamentarier Bernd Posselt. Zum "Internationalen Tag des Flüchtlings" hatte Amnesty in elf Bayerischen Städten auf das Schicksal von Flüchtlingen in Europa aufmerksam gemacht. Rund 1300 bayerische Bürgerinnen und Bürger zeigten mit ihrer Unterschrift, dass sie die Forderungen von Amnesty International nach einer humaneren Flüchtlingspolitik in Europa unterstützen. Das Münchner Ergebnis der Aktion wurde nun an Bernd Posselt, Abgeordneter im Europäischen Parlament (CSU), übergeben.

Schon in den letzten Jahren hat die Bedeutung der EU für das Asylverfahren sehr zugenommen. Mit dem Vertrag von Lissabon würde das Europaparlament in Straßburg noch einmal einen deutlichen Zuwachs an Kompetenzen erhalten, auch in der Migrations- und Asylpolitik. Somit stehen die Abgeordneten auch immer mehr in der Verantwortung. Amnesty International fordert seit langem, dass in allen Staaten der EU der Zugang zu einem fairen Asylverfahren für Opfer politischer Verfolgung sichergestellt sein muss, was derzeit nicht der Fall ist. Konkrete Forderungen sind unter anderem, dass die europäische Grenzagentur FRONTEX der Kontrolle des Europäischen Parlaments unterstellt werden muss und dass FRONTEX Asylsuchende, die einen in der Genfer Konvention festgeschriebenen Anspruch auf Prüfung ihres Asylgesuchs haben, Flüchtlinge nicht gewaltsam abdrängt und aufs offene Meer zurückführt. Innerhalb der EU führt die Zuständigkeits-Verordnung Dublin II dazu, dass sich Deutschland auf Kosten der EU-Außenländer seiner Verantwortung für den Flüchtlingsschutz entledigt und viele Asylsuchende sofort in Abschiebehaft kommen. Jedenfalls dürfen Asylantragsteller nicht in Länder zurückgeschickt werden, in denen an ein faires Verfahren derzeit nicht zu denken ist (Beispiel Griechenland). Diese Forderungen trug Amnesty München heute an Posselt heran, der sich dem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte.

 

In Russland kostet die Wahrheit Leben

Lesung zum dritten Todestag von Anna Politkowskaja

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Gegen die Todesstrafe in China 2009

Am 10. Oktober, dem Internationalen Tag gegen die Todesstrafe, gibt es auf dem Marienplatz in München von 15 bis 20 Uhr einen Informationsstand und eine Demonstration gegen die Todesstrafe in China.

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Youth Day - Münchner Jugend zeigt Engagement

Schüer entwickeln Hilfskonzepte für Gleichaltrige in Entwicklungsländern

Mehr Aufmerksamkeit für Engagement! Unter diesem Motto steht der Projekttag des Münchner Maria-Theresia-Gymnasiums. Im Rahmen des "Youth Day - A Project to Start a Change of Mind" beschäftigen sich die Schüler der 12. und 13. Klaße am 5. Oktober mit den Lebensumständen Gleichaltriger in Schwellen- und Entwicklungsländern. In selbstgeleiteten Projektgruppen entwickeln die Jugendlichen hierbei Ideen und Konzepte für Hilfsaktionen. Der Projekttag findet in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisation wie amnesty international, Kindernothilfe, EarthLink und unicef statt, welche die Schüler über reale Hilfsprojekte informieren.

Datum: Montag, 05. Oktober 2009
Uhrzeit: 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort: Maria-Theresia-Gymnasium, Regerplatz 1, München

Der "Youth Day" soll den jugendlichen Projektteilnehmern nicht nur ermöglichen, ihr Weltbild zu erweitern, sondern der jungen Generation auch Gelegenheit bieten, ihr soziales Potenzial öffentlich unter Beweis zu stellen. Die Projektarbeit folgt dabei keinem herkömmlichen Unterrichtßtil, sondern wird von den Teilnehmern selbständig organisiert und folgt dem Prinzip "Schüler lehren Schüler". Die Arbeitsergebniße der einzelnen Projektgruppen werden anschließend dem Plenum der Oberstufe präsentiert. Nach den folgenden Gastreden der verschiedenen Organisationen wird den Jugendlichen in einer abschließenden Podiumsdiskußion Gelegenheit geboten, den Gastsprechern Fragen zu stellen.

AMNESTY INTERNATIONAL ist eine von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsintereßen und Religionen unabhängige Menschenrechtsorganisation. Amnesty kämpft seit 1961 mit Aktionen, Appellbriefen und Dokumentationen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Die Organisation hat weltweit 2,2 Millionen Unterstützer. 1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.

 

Außtellung "MENSCHENRECHTE - illustriert für Kinder"

06.10.2009: An diesem Tag eröffnete Martina Schmid in Namen der lokalen Amnesty-Gruppe zusammen mit Frau Zwicknagel (Kulturamt) im Rathaus Geretsried die Außtellung "Menschenrechte - illustriert für Kinder". Dieses Thema versucht die ai-Gruppe im Herbst 2009 neben der Außtellung auch in Gottesdiensten und Konfirmandenunterricht den - nicht nur jungen Menschen - nahe zu bringen.

Die Außtellung wird vom 6. bis 27. Oktober im Foyer des Rathauses Geretsried zu den üblichen Bürozeiten (Mo-Fr 8-12 Uhr, Do 14-18 Uhr) zu sehen sein.

Am 10.12.1948 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (48 von 58 Staaten stimmten zu), die Grundlage völkerrechtlich bindender Verträge und Konventionen wie der Genfer Flüchtlings-, Anti-Folter- und UN-Kinderrechtskonvention. Die 30 Artikel sollen u.a. die Rechte von Kindern schützen und helfen, die für Menschenrechtsverletzungen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Menschenrechtsverletzungen können heute nach Außchöpfen nationaler Rechte bei der UN eingeklagt werden, beim internationalen Strafgerichtshof, beim Hohen Kommißar der Menschenrechte oder durch Menschenrechtsgruppen wie ai.

Die Menschenrechtsarbeit ist erfolgreich. So nimmt beispielsweise die Zahl der Länder, in denen die Todeßtrafe Anwendung findet ab. Aber gerade die aktuellen Entwicklungen wie Wirtschaftskrise und Globalisierung führen vermehrt zu Armut (Migration), DEM Gegenspieler von Menschenrechten.

Wieso für Kinder? Sie sind eine besonders schutzbedürftige Gruppe, haben ein ausgeprägtes Gespür für Recht und Unrecht und durch frühe Wertevermittlung und den eigenen Umgang mit Kindern können wir später ernten was wir heute säen. ai hat zum 60. Geburtstag der Menschenrechte diese als kindnahe Illustration herausgegeben. Darauf basierend hat die lokale Amnesty-Gruppe eigene Bilder und Informationen speziell für Kinder in Deutschland (Briefgeheimnis, Gewalt in Schule) und weltweit (Kinderarbeit, Kindersoldaten) ergänzt. Kindgerechte Informationsvermittlung erreicht auch Erwachsene (Effekt "Sendung mit der Maus"). Neben der großen Zahl an Besuchern in Rathaus, die sich in der Außtellung die Wartezeit verkürzen können sind explizit die Gymnasien und Berufßchulen eingeladen.

Amnesty International - das Wichtigste in Kürze

  • gegründet 1961, von Peter Benenson (Rechtsanwalt), Sitz London
  • deutsche Sektion 1091 u.a. von Carola Stern, Gerd Ruge, Sitz Berlin
  • mehr als 2,2 Millionen in mehr als 150 Ländern
  • finanziert sich nur durch private Spenden, Erbschaften, Migliederbeiträge, Bußgelder (kein Geld von Regierungsorganisationen)

Wie agiert ai?

Nichts fürchten Täter von Menschenrechtsverletzungen mehr als Öffentlichkeit. ai will Menschenrechtsverletzungen an die Öffentlichkeit bringen, Betroffenen helfen und Regierungen zum Handeln zu zwingen. Dies geschieht durch Petitionslisten, Briefeschreiben an politisch und juristisch Verantwortliche (häufig an Staatsregierungen) sehr schnell bei aktuellen Vorfällen (urgent actions) wie kürzlich im Iran, aber auch langfristiger zu bestimmten Themen (Folter, Frauenrechte, Kinderrechte, bestimmte Länder) oder zu lange zurückliegenden Unrechtstaten (Information dazu aus den Länderbüros und nach Überprüfung der Zentrale in London) wie die Folterzeit in Argentinien. In 30-40% der Fällen erreicht ai Erfolge (Todeßtrafen umzuwandeln, unfaire Prozeße neu aufzurollen, gewaltlose politische Gefangene freizulaßen, Folter und Mißhandlung von Gefangenen zu stoppen).

Öffentlichkeitsarbeit: Laut einer Infratest-Umfrage (Infratest 2008) können 42% der Deutschen kein Menschenrecht benennen. Durch Bildungsprojekte für Schulen und zahlreiche Aktionen mit Informationßtänden, Filmen, Schulbesuchen, Vorträgen, Onlinekapagnen etc. will ai auf das Thema aufmerksam machen. Spenden sammeln und Lobbyarbeit in der Politik, bei Firmen und Organisationen gehören ebenso dazu.

Regionale Gruppe

  • 6-8 Mitglieder im Oberland (Penzberg, Bichl, Geretsried), Sitz Penzberg
  • Schwerpunkte 2008: Olympiade in China, 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
  • Schwerpunkte 2009: Menschrechte und Kinder

Kontakt

  • Martina Schmid - Tulpenstr. 41 - 82538 Geretsried - Tel 08171 - 386 48 29 - martina@qfs.de
  • seit 20 Jahren aktiv bei Amnesty International, selber 2 Kinder (Pflegetochter, Adoptivsohn)
  • Motivation für ai: während des Chemiestudiums ein Gegengewicht zur eingeengten naturwißenschaftlichen Sicht; Gefühl der eigenen Diskriminierung (in einem sehr katholischen Dorf in Niederbayern aufgewachsen und dort als Mädchen vielen Reglements unterworfen)
 

Explosive Mischungen - Benefizkonzert für amnesty international

Amnesty International lädt zu Konzert mit aufstrebenden Bands in Glockenbachwerkstatt ein.

München, November 2009 - Amnesty International macht wieder von sich hören: Zum nächsten "Make Some Noise" Konzert wird am Freitag, dem 06. November ab 20 Uhr in der Glockenbachwerkstatt München für Menschenrechte laut aufgedreht. Diesmal live dabei: "die Logonauten" (Reutlingen; Pop-Punk / Rock / Punk) und "Nerds on Prom Night" (München; Konkret / Indie / Rock). Einlaß ist ab 20:00 Uhr, Beginn ist 21:00 Uhr, Tickets sind an der Abendkaße für sechs Euro erhältlich.

makesomenoise

Logonauten

Schubidu, die Logonauten haben den Funk. Und den Rock und den Pop. Kurzum, hier knackt, dengelt und pluckert es dermaßen gekonnt, daß die Sohlen Rauchsignale senden. Auch wenn der Vergleich natürlich haarsträubend ist: die Logonauten klingen wie eine erheiternde Mischung aus den Goldenen Zitronen, Die ärzte und den Toten Hosen. Minus Hornbrille, minus Klamauk, minus Saufpathos, plus ein wenig Poesie. Es ist schon sagenhaft, mit welch sicherem Händchen für klare Melodien und deren Inszenierung die Tübingen Four hier einen Indie-Hit nach dem anderen auf das Parkett zaubern. Da wir ohnehin beim Namedropping waren: Die Logonauten sind einfach die beßeren Fotos.

Nerds on prom night

Das hier ist nicht unsere erste Band. Deshalb wißen wir: Weniger ist oft nicht mehr, sondern meistens einfach nur langweilig. Drei Gitarren sind einfach beßer als zwei, zwei Ideen aber noch lange kein fertiges Lied. Darum züchten wir in einem ehemaligen Atombunker im Münchner Osten seit knapp einem Jahr kleine Disko-Pop-Prog-Mutanten. Unsere Lieder klingen nach Tanzen mit Diskolichtern und Headbangen am Bühnenrand, nach Stockhausen, David Bowie, Death Metal und dem Schieber-Song auf deiner Unterstufen-Party.

Amnesty international

"Make Some Noise" ist ein globales Musikprojekt von Amnesty International, das durch Konzerte und Veranstaltungen weltweit zeigt, daß lohnt und lohnend ist, Feiern mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Neben zahlreichen lokalen Bands sind auch Weltstars Anhänger der Initiative: Yoko Ono hat ai hierfür die Bearbeitungsrechte für alle Solotitel von John Lennon zur Verfügung gestellt, internationale Top- Künstler und -Bands wie The Black Eyed Peas, Avril Lavigne oder Snow Patrol haben eigene Coverversionen von Lennon-Songs aufgenommen. Die bisher unveröffentlichten Tracks bietet ai unter www.amnesty.de/noise exklusiv zum Download an. Sämtliche Erlöse von "Make Some Noise" gehen an ai und werden für die Menschenrechtsarbeit verwendet.

Links

Weitere Informationen stehen Online zur Verfügung:
Es handelt sich um eine Veranstaltung der Münchener amnesty Gruppe 1575.
www.amnesty-noise.com
www.glockenbachwerkstatt.de

über die auftretenden Künstler:
www.myspace.com/dielogonauten
www.dielogonauten.de
www.myspace.com/nerdsonpromnight

 

25 Jahre nach Bhopal: Die Opfer der Giftgas-Katastrophe warten weiter auf Gerechtigkeit

WANN: Samstag, 31. Oktober 2009, 10:00 - 18:00 Uhr
WER: Sanjay Verma, Safreen Khan und Rachna Dhingra Überlebende, Opfer und Aktivisten der Bhopal-Katastrophe
WO: Marienplatz, München

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Der Bhobal-Bus Ende Oktober in München

München, 31.10.2009 - In Indien zu Fuß, in Deutschland im Bus: Sanjay Verma, Safreen Khan und Rachna Dhingra sind unermüdlich auf Tour. Sie fordern Gerechtigkeit für die Opfer und Überlebenden der Bhopal-Giftkatastrophe. Sanjay Verma war sechs Monate alt, als er seine Eltern in Folge der Katastrophe verlor. Safreen Khan und ihre Familie wohnen bis heute in der Nähe des kontaminierten Fabrikgeländes. Rachna Dhingra stammt aus Delhi, erst vor wenigen Jahren ist die Menschenrechtsaktivistin nach Bhopal gezogen. Amnesty International unterstützt die "International Campaign for Justice in Bhopal".

Bei dem verheerenden Giftgasunfall in der Pestizidfabrik der Firma Union Carbide Corporation (UCC) am 02.Dezember 1984 wurden tausende Menschen getötet. Hunderttausende wurden krank und gerieten durch das Unglück noch tiefer in Armut. 25 Jahre nach der Katastrophe ist das betroffene Gebiet noch immer verseucht. Die Opfer haben bis heute keinen angemeßenen Schadensersatz erhalten.

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Der Bhobal-Bus Ende Oktober in München

Gemeinsam mit den Überlebenden und Aktivisten fordert Amnesty, daß die Opfer Wiedergutmachung rhalten, das Firmengelände gereinigt wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. "Das Unglück und der Umgang mit den Folgen von Bhopal werfen grundlegende Fragen nach der rechtlichen und ethischen Verantwortung von transnationalen Unternehmen auf", sagt Michael Gottlob, Indien-Experte von Amnesty International Deutschland.

Unmittelbar nach dem Unfall unterstützte die Firma UCC zwar die Schadensbeseitigung, versuchte aber von Anfang an seine Schadensersatzpflicht zu begrenzen und verließ das Firmengrundstück, ohne es zu reinigen und die giftigen Überreste zu entsorgen. 2001 wurde UCC ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der US-Firma Dow Chemical Company (Dow). Dow hat wiederholt öffentlich erklärt, keine Verantwortung für die Bhopal-Katastrophe und die Folgen zu tragen.

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Der Bhobal-Bus Ende Oktober in München

 

Wir geben den Anstoß

Benefizveranstaltung von Amnesty International zum Tag der Menschenrechte

"Wir geben den Anstoß" mit Domino - Münchens bewegendstem Improvisationstheater. Wir laden Sie ein zu einer Impro Show - es erwartet Sie ein spontaner Theaterabend voller Musik, Wortwitz und Überraschungen.

Wann? Mittwoch, 9. Dezember, Beginn 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Wo? EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München

Eintritt 10 Euro

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Tag der Menschenrechte in Ingolstadt

Wann: Sonntag, 6.12.2009, von 10.30 bis 13.30 Uhr
Wo: Foyer des Theaters Ingolstadt
Was: Rede / Musik / Interview / Informationsbörse / Film
Schirmherr: Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann

Programm:

10:30 Uhr Verónica Gonzalez Duo (1)
11:00 Uhr Begrüßung: AMNESTY INTERNATIONAL, Grußwort: OB Dr. Lehmann
11:15 Uhr Rede von Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D.: Die Verantwortung der Deutschen für die Menschenrechtspolitik
12:00 Uhr Verónica Gonzalez (2)
12:30 Uhr Rap-Sänger Samuel Kindoc, ehemaliger Kindersoldat in Angola, berichtet
13:00 Uhr Verónica Gonzalez (3)
Ausklang

Bewirtung durch Aleviten, Jugendmigrationsdienst und Theaterrestaurant
Informationsbörse
Eintritt frei

Filme in Kooperation mit dem Programmkino im Audi Forum Ingolstadt:

Eine Perle Ewigkeit
06. - 09.12., 20:00 Uhr
Regie: Claudia Llosa, Peru
Goldener Bär der Berlinale 2009

Um ihre Mutter würdevoll beerdigen zu können, ist die junge Fausta gezwungen, als Hausangestellte Geld zu verdienen. Eine reiche Pianistin schenkt ihr für jedes der alten, indianischen Volkslieder, das Fausta ihr vorsingt, eine Perle aus einer gerissenen Kette. Nach und nach enthüllt sich der politische Hintergrund: die immerwährende Krise in Peru, die jahrzehntelangen Terrorkämpfe mit ungezählten Morden und Vergewaltigungen. Ein großer Film von archaischer Kraft und vom Zauber einer indigenen Welt. Goldener Bär, Internationale Filmfestspiele Berlin 2009

Sturm
10. - 16.12.,17:30 Uhr
Regie: Hans-Christian Schmid, Deutschland
Menschenrechtspreis der Berlinale 2009

Hannah Maynard, Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, ermittelt gegen einen ehemaligen Befehlshaber der jugoslawischen Armee. Sie muss erkennen, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen sitzen. Der Film vermittelt mit kriminalistischer Spannung Einblick in die Brutalität des Jugoslawienkriegs, die Gefährdungen von Ermittlern wie Zeugen und in die Interessenskonflikte der Vereinten Nationen. Menschenrechtspreis, Internationale Filmfestspiele Berlin 2009

Gerhart R. Baum

Von 1978 bis 1982 war Gerhart Baum Bundesminister des Inneren im Kabinett Schmidt. Seit 1992 engagiert er sich in der internationalen Menschenrechtspolitik, war von 2001 bis 2003 UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechte im Sudan. Baum gehört zu den profiliertesten Bürgerrechtsliberalen der FDP. Sein Name ist u.a. mit dem erfolgreichen Widerstand gegen den „Großen Lauschangriff“, das Luftsicherheitsgesetz und die heimliche Durchsuchung von Computern verbunden. Baum erhielt 2008 den Theodor-Heuss-Preis, 2009 den Erich-Fromm-Preis.

Verónica Gonzalez

Gesang, Guitara, Charango, Berimbau, Perkussion; im Duo mit Markus Büttner, Guitara, Charango Die Musik der aus Santiago de Chile stammenden Künstlerin spiegelt Einflüsse vor allem der lateinamerikanischen Welt wider. „Mit schöner, kraftvoller Stimme singt Verónica Gonzalez in mehreren Sprachen, spielt verschiedene Instrumente … sie ist eine wunderbare Geschichtenerzählerin … Ein ganzer Urwald voller vitaler und skurriler Töne wird wach.“ (Süddeutsche Zeitung)

Samuel Kindoc

In dem verheerenden, über 27 Jahre währenden Bürgerkrieg in Angola (1975 bis 2002) wurden schätzungsweise 8.000 Kinder und Jugendliche als Kindersoldaten missbraucht. Samuel Kindoc war einer von ihnen, bevor er durch glückliche Umstände nach Deutschland kam. Heute hält er statt einer Kalaschnikow das Mikrofon in der Hand. Die selbst geschriebenen Rap-Songs helfen ihm, seine Traumata zu verarbeiten. Nach UN-Angaben kämpfen rund um den Globus etwa 300.000 Kinder in 17 Konflikten für bewaffnete Gruppen.

Veranstalter

Eine Veranstaltung von AMNESTY INTERNATIONAL Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen mit dem Kulturamt der Stadt Ingolstadt und dem Theater Ingolstadt

In Zusammenarbeit mit: afa (evang.-luth. Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Kreis Ingolstadt), Akademiya Tigris, Aleviten, attac, Bahá´í, DGB, Buchhandlung Stiebert, Evangelisches Bildungswerk, Förderkreis für Evangelische Jugendarbeit e.V., Frauenforum, Frauenkreis Permoserstraße, Friedensbewegung der Region 10, Gleichstellungsstelle, Hans Büttner–Chaabwe Förderverein Deutschland e. V., Jugendmigrationsdienst, Jugendrotkreuz, Katholische Stadtkirche Ingolstadt, kda (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Regionalstelle Ingolstadt), Kindercafé, Kleinkunstbühne „Neue Welt“, Kunstverein Ingolstadt, Leben & Leben Lassen e.V., Marieluise-Fleißer- Bücherei, Mediation Region 10, Migrationsforum, PresseClub Ingolstadt, pro familia, Programmkino im Audi Forum, Sozialdienst katholischer Frauen, Theaterrestaurant, UNICEF, Volkshochschule Ingolstadt, Welt Laden, Wirbelwind, ZONTA Club Ingolstadt Area

Siehe auch www.ai-ingolstadt.de

 

Human vibes - Feiern für die Menschenrechte

München, November 2009 – Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2009 veranstaltet die Pressegruppe von Amnesty International München mit Unterstützung von egoFM und Münchens Alternativclub Substanz eine Party unter dem Motto „Human Vibes“.

Datum: 10. Dezember 2009 (Tag der Menschenrechte)
Uhrzeit: 21:00 Uhr – 3:00 Uhr
Ort: Substanz, Ruppertstraße 28
Eintritt: 3 € (für amnesty international München)

Die Pressegruppe von amnesty international München hat diese Veranstaltung ins Leben gerufen, um an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 61 Jahren zu erinnern. Der Abend soll das Bewusstsein dafür wecken, wie wertvoll es ist, in einem freiheitlichen und die Menschenrechte achtenden Staat zu leben. Gleichzeitig möchten wir auf Fälle von Menschenrechtsverletzungen weltweit aufmerksam machen. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit von amnesty international zu informieren und sich mit den Mitgliedern auszutauschen. Vor allem aber möchten wir feiern. Dominik von egoFM wird mit frischen Indie & Britpop-Sounds für Tanzlaune sorgen: von Franz Ferdinand über Mando Diao, The Killers, The Hives bis hin zu Cat Empire.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Vor 61 Jahren, am 10. Dezember 1948, vollzog die UN-Vollversammlung den wichtigsten Schritt zur Verwirklichung der Menschenrechtsidee: Sie verabschiedete die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR). Zum ersten Mal bestimmte eine Völkergemeinschaft die fundamentalen Rechte aller Menschen und verpflichtete sich gleichzeitig zu deren Schutz. Somit ist die AEMR einer der wichtigsten Dokumente der Menschheitsgeschichte und bildet die Grundlage jeden Fortschritts – bei der Abschaffung der Todesstrafe, bei der Ächtung der Folter, für den Schutz von Kinderrechten und in vielen weiteren humanitären Fragen. Dennoch: Für viele Menschen auf der Welt ist und bleibt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ein uneingelöstes Versprechen.

 

Rückblick: Aktion vor dem chinesischen Konsulat

Wann? 28. Dezember 2009
Anlass: Exekution eines britischen EU-Bürgers in China

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Informationsabende 2009 zur Mitarbeit bei amnesty international

Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei ai mitarbeiten möchten. Die Termine:

  • Mittwoch, 14.01.2009
  • Mittwoch, 18.02.2009
  • Mittwoch, 18.03.2009
  • Mittwoch, 15.04.2009
  • Mittwoch, 13.05.2009
  • Mittwoch, 17.06.2009
  • Mittwoch, 15.07.2009
  • Mittwoch, 16.09.2009
  • Mittwoch, 14.10.2009
  • Mittwoch, 11.11.2009
  • Mittwoch, 16.12.2009

Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße). Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter www.amnesty-muenchen.de/termine.

Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40 Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai erreichen, daß gewaltlose politische Gefangene freigelaßen werden - das sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und Gewalt weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todeßtrafe und "Verschwindenlaßen". ai möchte zudem erreichen, daß alle politischen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.

In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.

 

ai-Taschenkalender 2010

Für Menschen, die nicht nur Termine im Kopf haben ... :
Der neue Amnesty-Taschenkalender 2010 ist da!

Auch dieses Jahr gibt es wieder den neuen ai-Taschenkalender in Zusammenarbeit von Harms Verlag und der Münchner ai-Gruppe 1268.

taschenkalender

Format 14,6 cm x 9,4 cm (DIN A6 schmal, wie im letzten Jahr)
Umfang 192 Seiten
Kalendarium 2 Seiten pro Woche mit zeitgeschichtlichen Daten,
sowie Monatsplaner von Januar 2010 bis Dezember 2011
Serviceteil Postgebühren
Internationale Vorwahlnummern
Adreßen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen
Schulferien
Stundenpläne
ai-Beiträge Informationen über die Arbeit von ai
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Folter ist nie erlaubt (Heribert Prantl)
Für eine Welt ohne Folter (Christine Schoenmakers, Seko-Gruppe "Gegen die Folter")
Leben nach der Folter (Anni Kammerlander, REFUGIO München)
Außtattung Umschlag: vierfarbig mit umweltfreundlicher Schutzfolie
Innenteil: hochwertiges weißes Schreibpapier aus Altpapier
Lesezeichen
Fadenheftung
Verkaufspreis 5 Euro (für Nicht-Mitglieder
für Mitglieder auf Anfrage

Erhältlich ist der Kalender zu den Öffnungszeiten im Amnesty-Büro, Leonrodstr. 19, 80634 München.

Bestellscheine der internen Ausgabe für Amnesty-Mitglieder gibt es hier als PDF-Datei.

Er kann aber auch per E-Mail (kalenderredaktion@amnesty-muenchen.de) oder Telefax (089 / 16 54 04) bestellt werden (zzgl. Versandkosten).

 
 
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Letzte inhaltliche Änderung: 31.12.2009
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