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Make Some Noise - für AmnestyBenefizkonzert zugunsten von Amnesty InternationalDie beiden Münchner Bands Jagamasta und NoCreditGo spielen am 1. Juni 2007 in der Glockenbachwerkstatt im Rahmen der Make Some Noise Kampagne von Amnesty International. Da die Bands auf ihre Gage verzichten, kommt der Reinerlös der Veranstaltung Amnesty zu Gute. Beide Bands spielen Musik der 80er und 90er Jahre. Während bei Jagamasta Hardrock im Mittelpunkt steht, bewegen sich NoCreditGo zwischen New Wave und Rocksongs.
Termin ist Freitag 1.6.07, Einlaß 20Uhr, Beginn 21Uhr
Dead man talking: Tour gegen die TodesstrafeSeit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahre 1976 wurden 1064 Personen in den USA zum Tode verurteilt und exekutiert. Im gleichen Zeitraum wurden 176 zum Tode Verurteile wegen erwiesener Unschuld aus dem Todestrakt entlassen. Juan Melendez ist einer von ihnen. Juan Melendez verbrachte 17 Jahre und 8 Monate in einer Todeszelle in Florida, verurteilt für ein Verbrechen das er nicht begangen hatte. Bei seiner Freilassung 2002 erhielt Juan ein T-Shirt und eine Hose sowie $ 100 USD . Keine andere Entschädigung oder eine Entschuldigung für das Unrecht seitens des Bundesstaates. Seit seiner Freilassung 2002 setzt sich Juan unermüdlich gegen die Todesstrafe ein. Auf Veranstaltungen in Amerika und Europa erzählt er seine Geschichte. Dabei verbindet er in seinen Vorträgen sein persönliches Schicksal mit der Frage, wie viele Unschuldige wohl bereits hingerichtet wurden. ![]() Juans Geschichte ist nicht nur eine des Unrechts, sondern auch die eines großen Triumphes, von jemandem, der - trotz seines unmenschlichen Schicksals - an den Sieg der Gerechtigkeit geglaubt hat. Wie kann ein Mensch fast zwei Jahrzehnte lang Demütigungen ertragen? Wie konnte er seine Menschlichleit unter diesen Umständen behalten? Sein Leidensweg ist eine bemerkenswerte Geschichte über menschliche Belastbarkeit, Mut, Glaube und Hoffnung. Juan wird am 12. Juni 2007 in München sprechen. Seine Geschichte ist die eines Menschen, der niemals aufgegeben hat.
www.juan-melendez-tour.de
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Juan Melendez spent 17 years, eight months and one day in a single cell on Florida's Death Row. On his last appeal, evidence emerged that the Prosecuting Attorney knowingly had an innocent man convicted. In 2002 Juan walked from jail a free man with a new shirt, a pair of pants and $100.
Since the reintroduction of the death penalty in 1976, 1064 people have been executed in the USA. In the same period, 176 people have been released from Death Rows - exonerated of the conviction against them.
Juan has tirelessly campaigned against the Death Penalty. In speaking events throughout America and Europe he has told the story of the injustice. A powerful speaker who recently appeared on the JB Kerner show, Juan conveys the personal tragedy at the heart of the Death Penalty and prompts the question, how many innocent people have been executed?

Juan's story is also one of triumph, of someone who believed - despite the degrading treatment he experienced - that he would triumph. At times, he lost faith, believed himself doomed, but his remarkable story is ultimately one of resilience, courage and hope.
Juan will be speaking in Munich on June 12, 2007. The event provides the opportunity to hear the story of a man who refused to break.
Folter ist auch im 21. Jahrhundert immer noch weltweit alltägliche Realität. Die Reportagen darüber sind zunehmend erschreckend, und die Diskussionen aktueller denn je. Zum diesjährigen "Internationalen Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung der Folteropfer" lädt die Rosenheimer Gruppe von amnesty international am 27.6., 19:30 Uhr zu einem Vortrag "Das Leiden anderer betrachten": Über die Darstellung von Folter und Gewalt in der Kunst. Veranstaltungsort ist der Gemeinderaum der evangelischen Erlöserkirche in der Kaiserstraße.
Der Vortrag wird das Thema der Folter und Gewalt, wie es sich in der Agression der Täter als auch im Leiden der Opfer darstellt, von unterschiedlichsten Perspektiven aus angehen. Anhand zahlreicher Bildbeispiele aus der Kunstgeschichte soll es sowohl in seiner historischen Breite wie in seiner psychologischen Tiefe ausgelotet werden. Die Referentin, Dr. Ita Heinze-Greenberg, ist bekannt für ihre Publikationen im Bereich der Exilforschung. Sie lehrte Kunstgeschichte am Technion Haifa und an der Bezalel-Akademie für Kunst in Jerusalem. Die Kunsthistorikerin lebt heute in Rohrdorf und ist aktives Mitglied der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
Weitere Informationen:
amnesty international, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36 / 90 37 -0
Telefax 0 80 36 / 90 37 -17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
Die Ausstellung ist Amnesty international, Little flower und dem Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern gewidmet.
Eine festliche Eröffnung der Ausstellung in Verbindung mit der musikalischen Uraufführung von Werken des Komponisten Jürgen Sting findet am 26. April um 19.30 Uhr im Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern statt. Die Ausstellung ist vom 27. April bis zu 31. August 2007 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen und eine Einladungskarte finden Sie unter folgendem Link: www.for-give.de
Podiumsdiskussion zum Thema "Berufliche Perspektiven von Flüchtlingen"
Zeit: Donnerstag, 20. September, 19:30 Uhr
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
Veranstalter: Münchner Flüchtlingsrat und Infobus für Flüchtlinge
Ausländer sind in Deutschland nach wie vor wesentlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die Gesamtbevölkerung. Seit dem Jahr 2000 ist die Arbeitslosenquote unter Ausländern stetig gestiegen und lag 2005 bei rund 25% (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Die Teilnehmer der Diskussion beleuchten die Folgen erzwungener Untätigkeit, sowie das ungenutzte Qualifikationspotenzial von Flüchtlingen, deren Stolpersteine in der beruflichen Integration und die Ausbildungssituation jugendlicher Flüchtlinge.
An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Christian Gohlisch (Handwerkskammer für München und Oberbayern), Monika Steinhauser (MFR), Michael Stenger (SCHLAU-Projekt), und MdEP/SPD Wolfgang Kreissl-Dörfler (angefragt). Es moderiert Dr. Gabriele Lueke, Wirtschaftsjournalistin. Der Eintritt ist kostenfrei.
Mit der Gründung im Jahr 2001 durch den Münchner Flüchtlingsrat und amnesty international hat sich der Infobus für Flüchtlinge zur Aufgabe gemacht, Asylsuchenden ihren Start in Deutschland zu erleichtern. Zweimal wöchentlich stehen ehrenamtliche Übersetzer/innen und juristisch Versierte vor der Regionalen Aufnahmeeinrichtung in München mit dem Infobus Hilfesuchenden zur Verfügung. Unter anderem informieren die insgesamt 20 freiwilligen Helfer Flüchtlinge und Interessierte über das Asylverfahren in Deutschland und bereiten Asylsuchende auf ihre Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor.
Termin: 3. Oktober 2007, 13-17 Uhr
Ort: München, Leonrodstraße 19 (Werkhaus), 1. Stock (Büro von amnesty international)
Programm:
Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit mehr als 45 Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai erreichen, dass gewaltlose politische Gefangene freigelassen werden. Das sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und die Gewalt weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". ai möchte zudem erreichen, daß alle politischen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.
In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind es über eine Millionen. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter diesen Gruppen sind auch viele mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.
Einlass ist ab 20:30.
Die erste Band tritt voraussichtlich ab 21:00 Uhr auf.
Eintritt 5 Euro.
Parden Ms.Arden (www.myspace.com/pardonmsarden) veröffentlichenten im April dieses Jahres ihre LP I Bet You're Pardon Ms. Arden. Die talentierte Nachwuchsband The Clou, die das Publikum schon beim Konzert im Februar begeisterte, kehrt auf allgemeinen Wunsch in die Glockenbachwerkstatt zurück.
Wann? Freitag, 2. November 2007; 20:30 Uhr (Einlaß. Auftritte ab 21:00 Uhr).
Wo? Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7.
Karten: 5,-- Euro (zugunsten von amnesty international)

Zwei britische Bands, die "Elks" und die "beeches", geben in München ein Benefizkonzert für amnesty international: Sie werden am 2.11. in der Glockenbachwerkstatt auftreten. Beide Bands sind gerade auf Europatournee. Die "Elks" sind eine der Bands, die für ihren Auftritt im "Ad?ven?ture Club" begeisterte Reaktionen von Musikkritikern und Publikum bekommen haben. Die "Beeches" haben 2005 ihre erste CD veröffentlicht und spielen Rockmusik im "Rhythm & Booze"-Stil. Die lokale Independent-Band "Blec Le Rock" vervollständigt das Programm.
Das Konzert ist Teil des Make Some Noise Projekts, eine weltweite Aktion, bei der Bands und Musiker amnesty international unterstützen und junge Leute als Menschenrechtsaktivisten gewinnen wollen. Das Projekt begann damit, dass Yoko Ono die Rechte zu "Imagine" und John Lennons gesamtes Solo-Werk amnesty international spendete. Zu den Unterstützern des Projekts gehören Bands wie Black Eyed Peas, The Cure, Mia und Tokio Hotel.
Weitere Informationen:
"Make some noise"-Projekt von ai: www.amnesty-noise.com
Band "Elks": www.myspace.com/elkstheband
Band "Beeches": www.beechesrock.com/music.php
This month, Make Some Noise goes British. Two English bands, Elks and beeches, will be appearing on Friday, November 2nd as part of the benefit concert series for Amnesty International. Staged at the Glockenbachwerkstatt in Munich the Make Some Noise project (www.amnesty.de/noise) is part of a ground-breaking venture that mixes music, party and action to involve a new generation in the protection of the Human Rights.
Both bands are appearing in Munich as part of there European tour. Last year, Elks were one of the standout bands to have appeared at the Adventure Club receiving rave reviews from the audience and music critics. Beeches, whose first CD appear in 2005, play a tongue-in-cheek "Rhythm & Booze" style of rock and will be appearing in Munich for the first time.
Local indie band Blec Le Rok will complete the lineup. Doors open at 20:30 with the first band appearing at approx. 21:00. Entrance 5 Euro.

For further information:
"Make some noise"-Projekt von ai: www.amnesty-noise.com
Band "Elks": www.myspace.com/elkstheband
Band "Beeches": www.beechesrock.com/music.php

Wann: Mittwoch, 21.11.2007, 18:30 Uhr
Wo: München, Gasteig, Raum 0.131
Eintritt: frei, Spenden willkommen
Irene Khan, Generalsekretärin von amnesty international, hat Jamila im Gefängnis von Kabul getroffen. Sie ist 16 Jahre alt und wurde verhaftet, weil sie ihren Mann verlassen hat. Für Jamila ist das Gefängnis Ort der Bestrafung und Zuflucht zugleich. Sie hat Angst, dass ihr Vater sie töten wird, weil sie in seinen Augen die Familienehre beschmutzt hat. Und selbst wenn ihr Vater es nicht tut, ist sie davon überzeugt, dass sie der Mann töten wird, der sie entführt und zur Heirat gezwungen hat.
Schicksale wie dieses, Frauen, die der Gewalt in der Familie nicht entkommen und ihre Menschenrechte nicht kennen, begegnen der Filmemacherin M. Hotak immer wieder, wenn sie in Afghanistan unterwegs ist. Sie wird Ausschnitte aus ihrem Interviewfilm "Frauenrechte in Afghanistan" zeigen, in dem Politikerinnen, Menschenrechtlerinnen und betroffene Frauen zu Wort kommen und die wesentliche Frage des Abends aufwerfen:
Frieden, Demokratie und der Schutz von Menschenrechten in Afghanistan beginnen mit der Bildung und dem Schutz von Frauen und Menschenrechtsaktivisten. Für dieses Ziel ist der Bau eines Bildungs- und Schutzzentrums für Frauen in Afghanistan geplant.
Der afghanische Menschenrechtler A. Hotaki wird das Projekt und Vorarbeiten vorstellen, um Unterstützer des Zentrums und langfristig ein Netzwerk zur Verteidigung von Menschen- und Frauenrechten in Afghanistan zu gewinnen. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Abdul Hotaki (AOHREP) und Karola Schaaf (amnesty international).
Hotaki gründete bereits 2000 die afghanische Menschenrechts- und Umweltschutzorganisation AOHREP (Afghan Organisation of Human Rights and Environmental Protection), die in Zusammenarbeit mit internationalen NGOs und Stiftungen Aufklärungs- und Bildungsarbeit leistet. Karola Schaaf ist seit Jahrzehnten Afghanistan-Expertin von amnesty international im deutschsprachigen Raum.
Veranstalter:
amnesty international, Gruppe 1210
Terre des Femmes
Gleichstellungsstelle Stadt München
In einem einführenden Appell wurde betont, dass das Recht aller Frauen auf Freiheit von jeglicher Gewalt - im häuslichen Umfeld ebenso wie auf Kriegsschauplätzen - ein integraler Bestandteil der Menschenrechtserklärung und bindender völkerrechtlicher Konventionen ist.
Anschließend erläuterte Frau Dr. Heinze-Greenberg anhand zahlreicher Bildbeispiele vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart die Auseinandersetzung von Künstlern mit Gewalt, Schmerz, Tod als ein menschliches Wesensmerkmal. Dabei wurde deutlich, wie ambivalent künstlerische Wahrnehmungen und Ausdrucksmittel im Gegensatz zu juristischen oder politischen Positionen sein können.
In einer anregenden Diskussion wurde erkennbar, wie daraus gleichermaßen herausfordernd ein Plädoyer für die Verwirklichung der Menschenrechte in der Welt wurde.
So tauschte die engagierte Truppe Collegeblock und Kugelschreiber gegen Gartenhandschuhe und Gummistiefel und machten die Gärten der Familien, die sich auf das Angebot hin gemeldet hatten, winterfest: Laub rechen, in Schubkarren laden und zum Kompost bringen oder liegen gebliebenes Fallobst aufsammeln gehörten zu ihren Hauptaufgaben. Trotz eisiger Kälte - die Bäume und Blätter waren mit Reif überzogen und der Boden gefroren - waren die Studenten mit Feuereifer bei der Sache.

Schließlich ging es um einen guten Zweck, da das ãverdienteÒ Geld als Spende an Amnesty International weitergegeben wird. Hier dient es dazu, finanzschwächere Sektionen, häufig in Ländern, in denen die Wahrung der Menschenrechte bedroht ist, zu unterstützen und ihnen die Durchführung zu ermöglichen.
So bedeutet eine halbe Stunde Gartenarbeit in Eichstätt vielleicht einen freigelassenen politischen Gefangenen in Birma oder drei Laubhäufchen eine Person mehr, die über die Risiken von AIDS aufgeklärt wird - ein großer Gewinn also für einen kleinen Einsatz.
Ein Dankeschön geht an an die Familien, die die Aktion der Hochschulgruppe unterstützt haben, und mit warmen Getränken und Imbissen die Arbeit erleichterten.

Ort: SOUNDCAFÉ, Traubestr. 5 (am Ungererbad), U6 Haltestelle Nordfriedhof.
Zeit: Samstag, 8. Dezember und Sonntag, 9. Dezember 2007, um 19:30 Uhr
Karten: Unter www.amnesty-1575.de
unter Telefon 089 - 760 05 09 oder ab 19:00 Uhr an der Abendkasse.
Karten kosten 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).
Nach Texten von Jean-Paul Sartre ("Geschlossene Gesellschaft") und Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt ("Hotel zu den zwei Welten"). Regie: Annette Geller. Ein Abend zwischen Traum und Realität, Leben und Tod, Komödie und Tragödie.
Keiner der Anwesenden weiß, in welcher Art "Hotel" er angekommen ist: In "Zwischenwelten" leben Kranke schmerzfrei und Lügner sagen die Wahrheit. Die "Abwesenden" dagegen foltern sich in gegenseitiger Selbstentblößung. Die Theatergruppe "Klappe 12" zeigt unter der Leitung von Annette Geller eine Collage aus zwei Stücken, die nicht auf der Erde spielen. Was bleibt am Ende vom Leben übrig? Gibt es Gerechtigkeit? Welche Taten zählen wirklich? Wie geht es weiter? Haben wir Einfluss auf Himmel oder Hölle, oder bleibt sowieso nur "Staub"?
Amnesty International veranstaltet am der Tag der Menschenrechte (10. Dezember) eine Mahnwache am Richard-Strauss-Brunnen in der Münchner Fußgängerzone. Mit der Aktion wollen die Münchner Mitglieder von ai auf die sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen in Nigeria aufmerksam machen. Von 18:00 bis 20:00 Uhr werden ai Mitglieder Briefe an Passanten verteilen, mit der Bitte, diese zu unter-zeichnen und an die nigerianische Regierung abzusenden. Ziel der Kampagne ist es, die nigerianische Regierung an ihre Pflichten zu erinnern, Verantwortung zu übernehmen und sicherzustellen, dass Ver-gewaltigung und sexuelle Übergriffe verhindert, verfolgt und bestraft werden.
Die Situation von Frauen in Nigeria - In Nigeria werden Frauen nach wie vor diskriminiert, obwohl ihnen die nigerianische Verfassung von 1999 die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert. Zahlreiche Frauen und Mädchen werden in Nigeria Opfer von Gewalt, sowohl innerhalb wie außerhalb ihrer Familien. Offi-zielle Statistiken werden in Nigeria nicht geführt, dennoch wird angenommen, dass mehr als ein Drittel, in einigen Regionen sogar fast zwei Drittel der Frauen, Opfer körperlicher, sexueller oder seelischer Gewalt werden.
Hinsehen und Handeln - Aktion gegen Vergewaltigung. Die Aktion "Rape - the silent weapon" ("Vergewaltigung - die leise Waffe") läuft in Deutschland seit August 2007. Sie ist Teil der ai-Kampagne "Hinsehen und Handeln - Gewalt gegen Frauen verhindern". Nigeria hat die UNO-Konvention zur Ab-schaffung aller Formen von Diskriminierung gegen Frauen (CEDAW) und das "Protokoll zur Afrikani-schen Charta der Menschenrechte und der Rechte von Frauen in Afrika" ratifiziert. Doch diese verbindli-chen Verpflichtungen wurden nicht in Gesetzgebung und Praxis umgesetzt. Nigerianische Frauen und Mädchen sind weitgehend schutzlos. Vergewaltigungen durch Polizei und Sicherheitskräfte, aber auch im privaten Bereich, werden von der nigerianischen Regierung nicht strafrechtlich verfolgt.
10. Dezember - Der Tag der Menschenrechte - Der Tag der Menschenrechte ist Grundlage des hu-manitären Völkerrechts und wird seit 1948 am 10. Dezember begangen, der Tag, an dem die General-versammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hat.
Weitere Informationen: amnesty international, Dominique Renault (drenault@amnesty-frauen.de)
Wann: Sonntag, 9. Dezember 2007, 10:30 bis 13:30 Uhr
Wo: Foyer des Theaters Ingolstadt
Eintritt: frei
| 10:30 Uhr | Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (1) |
| ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte" | |
| Informationsbörse | |
| 11:00 Uhr | Begrüßung, Grußwort durch OB Dr. Lehmann |
| 11:15 Uhr | Herausforderungen an den Menschenrechtsschutz im 21. Jahrhundert, Rede von Prof. Dr. Manfred Nowak, UN-Sonderberichterstatter über Folter |
| 12:00 Uhr | Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (2) |
| ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte" | |
| Informationsbörse | |
| 12:30 Uhr | "Sheherazade und Nasima, die Berlinerin - Geschichten aus 1001 Nacht", Lesung von Nadine Heine und Enrico Spohn; Daniel Kersten (Konzeption), Theater Ingolstadt |
| 13:00 Uhr | Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (3) |
| ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte" | |
| Informationsbörse | |
| Ausklang | |
| Bewirtung | durch Aleviten, Frauenkreis Permoserstraße und Theaterrestaurant |
| 06.12. bis 12.12.2007 20 Uhr |
"Still Life", China 2006, Film in Kooperation mit dem Programmkino im Audi Forum Ingolstadt |
In Zusammenarbeit mit: afa, Aleviten, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, attac, Bahá´í, DGB, Evangelisches Bildungswerk, Förderkreis für Evangelische Jugendarbeit e.V., Frauenforum, Frauenkreis Permoserstraße, Friedensbewegung der Region 10, Gleichstellungsstelle, Hans Büttner-Chaabwe Förderverein Deutschland e. V., Jugendrotkreuz, Katholische Kirche Ingolstadt, kda, Kindercafé, Kleinkunstbühne "Neue Welt", Kunstverein Ingolstadt, Marieluise-Fleißer-Bücherei, Menig PRESSE & BUCH, Migrationsforum, PresseClub Ingolstadt, pro familia, Programmkino im Audi Forum, Theaterrestaurant, UNICEF, Welt Laden, Wirbelwind, ZONTA Club Ingolstadt Area
Prof. Dr. Manfred Nowak
Der österreichische Rechtsexperte ist Professor für Internationalen Menschenrechtsschutz
an der Universität Wien und seit 1992 Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Menschenrechte,
ebenfalls in Wien. Prof. Nowak war von 1996 bis 2003 Richter an der Menschenrechtskammer
für Bosnien-Herzegowina und wurde mehrmals von der UNO mit Sonderaufgaben beauftragt,
u.a. ist er seit 2004 Sonderberichterstatter über Folter.
Khukh Mongol
Endlose Grassteppen, schneebedeckte Gipfel des Altai-Gebirges, die spröde Schönheit
der Wüste Gobi und die wilden Reiter des Dschingis Khan - all dies und viel mehr
hat Eingang gefunden in die Musik von Khukh Mongol. Das Markenzeichen des Ensembles
sind die Pferdekopfgeige und Khöömii, ein spezieller Kehlkopfgesang.
Khukh Mongol tritt in traditioneller Tracht aus prachtvollen Brokatstoffen auf.
Sheherazade und Nasima, die Berlinerin - Geschichten aus 1001 Nacht
Zwei Mädchenschicksale aus alter und neuer Zeit erzählen von einem Sieg der Menschlichkeit
und dem Verhängnis bürokratischer Asylpolitik.
Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte
Mit den Olympischen Spielen in Peking hofft die chinesische Führung auf internationale Anerkennung
für die Öffnung und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Doch viele der menschenrechtlichen Probleme haben sich nicht verändert:
Todesstrafe, politische Unterdrückung, Internetzensur und die Lage der Menschenrechtsverteidiger.
Das Foto zeigt eine Frau kurz vor ihrer Hinrichtung.
Still Life, China 2006
Der Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtse, eines der größten Bauwerke der Weltgeschichte,
droht der Kontrolle seiner Schöpfer zu entgleiten. Vor dem Hintergrund rapider Umweltzerstörung,
gewaltiger sozialer Verwerfungen durch Umsiedlung und korrupter Lokalregierungen
erzählt Regisseur Jia Zhang-ke die Geschichte zweier Ehen in der Krise.
Der Film ist eine Metapher für den Untergang von Menschlichkeit. (Goldener Löwe 2006)
amnesty international
Zu den Menschenrechtskrisen des Jahres 2007 zählt nach wie vor die Situation in Guantánamo,
die Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit u.a. in Russland, China, im Iran und in der Türkei,
die explosive Situation der meist afrikanischen Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas
und unverändert der unkontrollierte Rüstungshandel, der die Welt überschwemmt.
Menschenrechtliches Engagement ist notwendiger denn je. Jeder ist gefragt.
(Siehe auch www.amnesty-ingolstadt.de)
amnesty international Ingolstadt und Eichstätt, Kulturamt der Stadt Ingolstadt, Theater Ingolstadt
Die Musik des Orchesters mit der unverwechselbaren Stimme des Sängers Dan Markx orientiert sich an der Big Band Musik der 40er, 50er und 60er Jahre. Die öffentlichen Auftritte der Band in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind regelmäßig ausverkauft. Das Dan Markx Orchestra tritt auch bei Ver-anstaltungen von Firmen wie DaimlerChrysler, Intel, Siemens und dem Bayerischen Rundfunk auf.
Bereits in Mai war die Band im Gasteig in einem Benefizkonzert für die amnesty international zu sehen. Auch diese Konzert war ausverkauft. Diesmal stellen Dan und sein Orchester freundlicherweise das Foyer als Forum für amnesty zur Verfügung, wo die Organisation ihre Arbeit und auch einzelne Fälle präsentieren wird. Dan Markx schätzt die Arbeit von amnesty international: "Hoffnung sollte nicht nur auf Weihnachten beschränkt sein. Amnesty International setzt sich zu jeder Jahreszeit für Menschen auf der ganzen Welt ein und wir nutzen die Gelegenheit, dies zu unterstützen."
amnesty international ist die weltweit bedeutendste regierungsunabhängige Organisation für Menschen-rechte. Zu den wichtigsten Aktionen gehört unter anderem der Einsatz für Häftlinge, die auf Grund ihrer politischer Überzeugung gefangen gehalten werden, die Gewährleistung einer gerechten und unmittel-baren Gerichtsverhandlung für politische Gefangene sowie die Forderung nach sofortigem Stopp au-ßergerichtlicher Exekutionen und dem "Verschwinden" von Personen.
Das Konzert wird durch fünf Unternehmen aus München und Bayern unterstützt: Bang & Olufson - AC Klöser GmbH, Fahrschule Pascher, Altlastenbehandlung GmbH & Co. KG, Wilde & Partner Public Rela-tions und jh-cad Technisches Zeichenbüro für Patentzeichnungen.
Die Karten sind bei München Ticket erhältlich und kosten Euro 19, Euro 24 und Euro 29.
Weitere Informationen und Pressematerial: Karin Mahler, Tel: 0171 - 5285785 oder 089 - 4310 8810; e-mail: Karinmahler2006@t-online.de
Obwohl es sich dieses Mal um kein reines Benefizkonzert handelt, hat Dan und sein Orchester freundlicherweise angeboten, den Veranstaltungsort als Forum für Amnesty zur Verfügung zu stellen, um deren Fälle bekanntzumachen und Unterschriften zu sammeln. Auch ein Teil der Eintrittsgelder wird in die Amnesty-Kasse fließen. Michael Martin, der bekannte "Traveler" und Fotograf, wird das Event mit einer kurzen Rede über Amnesty International eröffnen und darauf aufmerksam machen, welche Unterschied seiner Meinung nach Amnesty in der Welt macht.
Bei dem letzten Benefizkonzert haben Dan und seine Band über 6000 Euro für Amnesty eingespielt und ein begeistertes volles Haus von 600 Fans mit dem rechten Klang von Swing im Carl Orff Saal mitgerissen. "Rechter Klang" in dem Sinne, dass das Orchester Tribute an die phantastische Musik von Legenden wie Frank Sinatra, Cab Colloway und Louis Prima zollt, aber auch in dem das Konzert ein Benefizkonzert für Amnesty International war.
Das 13-köpfige Orchester, das die klassisch ausgebildete Stimme von Lead-Singer Dan Markx präsentierte, hatte das Publikum zum Swingen in ihren Sitzen gebracht zu Hits aus den 40iger, 50iger und 60iger wie Mack the Knife, I did it my way, Route 66 oder Sweet Transvestite. Die Band veranstaltet regelmäßig ausverkaufte Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und spielt auf Firmenveranstaltungen für Kunden wie Intel, Siemens, Daimler und den Bayerischen Rundfunk. Das Dezember-Konzert wird Songs mehr der Jahreszeit angepasst spielen.
Michael Martin, der vermutlich den meisten bekannt ist mit seiner letzen Arbeit Wüsten der Erde, ist seit vielen Jahren ein überzeugter Amnesty-Unterstützer und widmet seine freie Zeit für diesen Abend.
Auskünfte über Tische, den Abend oder Tickets sollten direkt an Karin Mahler 071-5285785, 089-43108810 oder email: Karinmahler2006@t-online.de gehen.
Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei ai mitarbeiten möchten. Die Termine:
Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße). Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter www.amnesty-muenchen.de/termine.
Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40 Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai erreichen, dass gewaltlose politische Gefangene freigelassen werden, das sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und die Gewalt weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". ai möchte zudem erreichen, dass alle politischen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.
In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.
Die Sendetermine:
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| Format | 14,6 cm x 9,4 cm (DIN A6 schmal, wie im letzten Jahr) |
| Umfang | 192 Seiten |
| Kalendarium |
2 Seiten pro Woche mit zeitgeschichtlichen Daten, sowie Monatsplaner von Januar 2008 bis Dezember 2009 |
| Serviceteil |
Postgebühren Internationale Vorwahlnummern Adressen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen Schulferien Stundenpläne |
| ai-Beiträge |
Informationen über die Arbeit von ai Allgemeine Erklärung der Menschenrechte China - Menschenrechte im Land der Olympischen Spiele |
| Ausstattung |
Umschlag: vierfarbig mit umweltfreundlicher Schutzfolie Innenteil: hochwertiges weißes Schreibpapier aus Altpapier Lesezeichen Fadenheftung |
| Verkaufspreis |
5 Euro Ladenpreis 9,80 SFr (für Mitglieder auf Anfrage) |
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Copyright: amnesty international Designed by dtp&www Letzte inhaltliche Änderung: 31.12.2007 E-Mail an presse@amnesty-muenchen.de |
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