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Siehe auch die Pressemitteilungen der deutschen Sektion!

 

Mahnwache zum fünften Jahrestag des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay

Der 11. Januar 2007 ist der fünfte Jahrestag des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay. Vor genau fünf Jahren wurden die ersten angeblichen Terrorverdächtigen in dieses rechtliche Niemandsland transportiert. Über 400 Männer sitzen bis heute dort fest. Daher halten wir am Donnerstag, 11 Januar um 16.00 eine Mahnwache gegenüber dem amerikanischen Konsulat (Königinstraße 5) in München ab - gemeinsam mit ai-KollegInnen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Leipzig.

Fünf Jahre Guantánamo stehen für eine ganze Kette von Menschenrechtsverletzungen und fehlender Rechtsstaatlichkeit. Auch in Europa wurden angebliche Terrorverdächtige vom US-Geheimdienst CIA entführt und in Folterländer, nach Guantánamo und an andere Haftorte weltweit verschleppt. Die europäischen Regierungen wussten von diesen illegalen Machenschaften, einige waren vermutlich selbst daran beteiligt. Damit haben sie sich schwerer Verstöße gegen die Anti-Folter-Konvention der UNO und gegen die Europäische Menschenrechtskonvention schuldig gemacht. Doch Sanktionen drohen ihnen deshalb nicht. Die EU-Kommission erklärt sich für nicht zuständig.

Unsere Hauptforderung lautet: Fünf Jahre sind genug. Close Guantánamo, Mr. President!

Unsere zweite Forderung lautet: Keine Flüge in die Folter! Die (Mit-)Verantwortung Europas am "System Guantánamo" muss restlos aufgeklärt werden.

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Impressionen von der Mahnwache zum fünften Jahrestag des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay am 11.01.2007 vor dem amerikanischen Konsulat (1) (freundlich überlassen von © Manfred Böhning)

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Impressionen von der Mahnwache zum fünften Jahrestag des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay am 11.01.2007 vor dem amerikanischen Konsulat (2) (freundlich überlassen von © Manfred Böhning)

 

Make Some Noise - für Amnesty

Am 9. Februar werden will I am, The Clue und benc. in einem Benefizkonzert für Amnesty International in der Glockenbachwerkstatt, München, spielen. Das Event ist Teil des Make Some Noice Projekts (www.amnesty.de/noise), in dem verschiedene Musikveranstaltungen und Feiern stattfinden, und Aktionen durchgeführt werden, um eine neue Generation für den Einsatz der Menschenrechte zu gewinnen.

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Will I am und The Clue sind zwei neue aufstrebende Münchner Bands, die großzügigerweise ihre Zeit und Musik zur Verfügung stellen, um dieses Projekt zu unterstützen. Der Abend wird ebenso ein Premierenabend für benc., eine neue Münchner Kombo. Das wird das 3. Event dieser Serie von Konzerten sein, die Amnesty in der Glockenbachwerkstatt , Blumenstraße 7, in München veranstalten wird. Einlass ist ab 20.30 Uhr, die erste Band wird ca. um 21.30 Uhr spielen. Eintritt 5 Euro.

Made Bombers in Love und Silver Flies werden unter derselben Serie am Freitag, 2. März spielen.

Für weitere Informationen: www.amnesty-noise.com

 

Make Some Noise - for Amnesty (english version)

On February 9th, will I am, The Clue and benc. will appear at a benefit concert for Amnesty International at the Glockenbachwerkstatt in München. Staged as part of the Make Some Noise project (www.amnesty.de/noise), the event is part of a ground-breaking venture that mixes music, celebration and action to involve a new generation in the protection of the Human Rights.

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will I am and The Clue are two up-and-coming Munich bands that have generously donated their time and music to highlight the cause. The evening will also be the premier performance of benc., a tight Munich combo. The event is the third in a series of concerts that Amnesty is staging at the Glockenbachwerkstatt at Blumenstr. 7 München. Doors open at 20:30 with the first band appearing at approx. 21:30. Entrance 5 Euro.

Made Bombers in Love and Silver Flies will be appearing as part of the same series on Friday, March 2nd.

For further informationen: www.amnesty-noise.com

 

Licht an für Amnesty International

"Make Some Noise"-Benefizkonzert in München - Teil einer weltweiten Aktion

Vier deutsche Bands machen am Donnerstag, 12. April bei "Make Some Noise" Lärm der unterhaltsamen Art für Amnesty International. Die Gruppen spielen im Club Ampere in der Muffathalle als Teil eines weltweiten Musikprojekts zum Schutz der Menschenrechte. Das Projekt begann damit, dass Yoko Ono die Rechte zu "Imagine" und John Lennons gesamtes Solo-Werk für Amnesty International spendete. Zu den Unterstützern des Projekts gehören Bands wie Black Eyed Peas, The Cure, Mia und Tokio Hotel.

Die Münchener Bands "Celest" und "Fertig.Los!" sowie "Geschmeido" aus Hamburg treten unter dem Motto "Turn My Light On!" auf. Celest wird als eine der besten Münchener Bands angesehen und hat kürzlich speziell für den Event den Titel "Turn My Light On!" eingespielt. Fertig.Los! hat gerade bei Columbia Records eine Single herausgebracht. Kitty Empire, die Meister des Destructo-pop aus Augsburg, sind ebenfalls mit von der Partie. D.J. Flo Burges (Backstage, Atomic Cafe) rundet das Programm ab.

Greg Langley, Vorsitzender der Amnesty-Gruppe, die das Konzert organisiert: "Der Event ist Teil eines weltweiten Projekts, mit dem die junge Generation dazu inspiriert werden soll, ihre Stimme für die Menschenrechte zu erheben. An diesem Abend prangern wir die Ungerechtigkeiten bei den "Renditions" (CIA-Entführungen) an. Wie im Fall des deutschen Staatsbürgers Khaled Masri, der ohne Vorlage von Beweisen und Anschuldigungen entführt und mißhandelt wurde."

Tickets zum Preis von 9 Euro plus Vorverkaufsgebühr sind erhältlich bei München Ticket, Tel. 089 / 5481818

Weitere Informationen (für Redaktionen): Greg Langley, amnesty international, Tel: 0172 / 368 0133.

 

Bücherbasar der Brucker Gruppe von amnesty international

Die Brucker Gruppe von amnesty international veranstaltet auch heuer wieder ihren traditionellen Bücherbasar.

Er findet statt im Kloster Fürstenfeld im Haus 10
am Samstag, 21. April 2007 von 9 Uhr bis 17 Uhr und
Sonntag, 22. April 2007 von 10 Uhr bis 16 Uhr.

Für diesen Basar bitten wir um Spenden von Büchern aller Art, Schallplatten, CDs und MCs, jedoch keine Zeitschriften. Aus organisatorischen Gründen bitten wir, Taschenbücher und gebundene Bücher getrennt abzugeben.

Annahmetermine sind:
Mittwoch, 11. April 2007 von 18 bis 19.30 Uhr
Freitag, 13. April 2007 von 17 bis 18.30 Uhr
Montag, 16. April 2007 von 18 bis 19.30 Uhr
Dienstag, 17. April 2007 von 18 bis 19.30 Uhr
immer im Haus 10 im Klosterareal Fürstenfeld

Der Erlös des Basars kommt uneingeschränkt der Arbeit von amnesty international zugute.

 

Big Band swings für Amnesty International

Benefizkonzert für Menschenrechte: Dan Markx Orchestra (bekannt aus "Verliebt in Berlin"). Gäste: Julian Nida-Rümelin und Hep Monatzeder

Was? Benefizkonzert zugunsten von amnesty international.
Titel: "Swing Time Für Amnesty."
Wer? Dan Markx Orchestra, eine 13köpfige Swing Band.
Wann? Sonntag, 6. Mai 2007, 19:30 Uhr.
Wo? Carl-Off Saal im Gasteig.

Die Musik des Dan Markx Orchestra orientiert sich an Bigbandmusik der 40er, 50er und 60er Jahre. Die Auftritte der Band in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind regelmäßig ausverkauft. Zuletzt trat die Band als Hochzeitsorchester in "Verliebt in Berlin" auf.

Für Dan Markx ist es "eine große Freude, amnesty international zu unterstützen. Im schnellen Alltag verliert man oft die Sicht auf die wichtigen Dinge des Lebens. Aber gerade Menschenrechte sind ein Thema, welches uns alle betrifft. Die Art und Weise wie wir uns gegenseitig behandeln, definiert für mich die Zukunft der Menschheit."

Gäste der Veranstaltung sind Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, früherer Kulturstaatsminister und Mitglied der Bundesregierung und Münchens Burgermeister Hep Monatseder.

Die Karten sind bei München Ticket erhältlich und kosten 19 / 24 / 29 Euro. Alle Einnahmen dieser Veranstaltung kommen Amnesty International zu Gute.

Weitere Informationen (für Redaktionen): Karin Mahler, Tel: 0171 / 5285785 oder 089 / 4310 8810, karinmahler@t-online.de

 

Make Some Noise - für Amnesty

Benefizkonzert zugunsten von Amnesty International

Die beiden Münchner Bands Jagamasta und NoCreditGo spielen am 1. Juni 2007 in der Glockenbachwerkstatt im Rahmen der Make Some Noise Kampagne von Amnesty International. Da die Bands auf ihre Gage verzichten, kommt der Reinerlös der Veranstaltung Amnesty zu Gute.

Beide Bands spielen Musik der 80er und 90er Jahre. Während bei Jagamasta Hardrock im Mittelpunkt steht, bewegen sich NoCreditGo zwischen New Wave und Rocksongs.

Termin ist Freitag 1.6.07, Einlaß 20Uhr, Beginn 21Uhr
Eintritt 5 Euro
Veranstalter ist die Münchner Gruppe 1575

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Dead man talking: Tour gegen die Todesstrafe

Seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahre 1976 wurden 1064 Personen in den USA zum Tode verurteilt und exekutiert. Im gleichen Zeitraum wurden 176 zum Tode Verurteile wegen erwiesener Unschuld aus dem Todestrakt entlassen.

Juan Melendez ist einer von ihnen. Juan Melendez verbrachte 17 Jahre und 8 Monate in einer Todeszelle in Florida, verurteilt für ein Verbrechen das er nicht begangen hatte. Bei seiner Freilassung 2002 erhielt Juan ein T-Shirt und eine Hose sowie $ 100 USD . Keine andere Entschädigung oder eine Entschuldigung für das Unrecht seitens des Bundesstaates.

Seit seiner Freilassung 2002 setzt sich Juan unermüdlich gegen die Todesstrafe ein. Auf Veranstaltungen in Amerika und Europa erzählt er seine Geschichte. Dabei verbindet er in seinen Vorträgen sein persönliches Schicksal mit der Frage, wie viele Unschuldige wohl bereits hingerichtet wurden.

Juan-Melendez

Juans Geschichte ist nicht nur eine des Unrechts, sondern auch die eines großen Triumphes, von jemandem, der - trotz seines unmenschlichen Schicksals - an den Sieg der Gerechtigkeit geglaubt hat. Wie kann ein Mensch fast zwei Jahrzehnte lang Demütigungen ertragen? Wie konnte er seine Menschlichleit unter diesen Umständen behalten? Sein Leidensweg ist eine bemerkenswerte Geschichte über menschliche Belastbarkeit, Mut, Glaube und Hoffnung.

Juan wird am 12. Juni 2007 in München sprechen. Seine Geschichte ist die eines Menschen, der niemals aufgegeben hat.

www.juan-melendez-tour.de
am 12. Juni 2007 | 19:00
Akademikerpastoral der Erzdiözese M&FS
Lämmerstraße 3
80335 München
U Hauptbahnhof Nord

 

Dead man talking: Tour against Death Penalty

Juan Melendez spent 17 years, eight months and one day in a single cell on Florida's Death Row. On his last appeal, evidence emerged that the Prosecuting Attorney knowingly had an innocent man convicted. In 2002 Juan walked from jail a free man with a new shirt, a pair of pants and $100.

Since the reintroduction of the death penalty in 1976, 1064 people have been executed in the USA. In the same period, 176 people have been released from Death Rows - exonerated of the conviction against them.

Juan has tirelessly campaigned against the Death Penalty. In speaking events throughout America and Europe he has told the story of the injustice. A powerful speaker who recently appeared on the JB Kerner show, Juan conveys the personal tragedy at the heart of the Death Penalty and prompts the question, how many innocent people have been executed?

Juan-Melendez

Juan's story is also one of triumph, of someone who believed - despite the degrading treatment he experienced - that he would triumph. At times, he lost faith, believed himself doomed, but his remarkable story is ultimately one of resilience, courage and hope.

Juan will be speaking in Munich on June 12, 2007. The event provides the opportunity to hear the story of a man who refused to break.

www.juan-melendez-tour.de
june 12 , 2007 | 19:00
Akademikerpastoral der Erzdiözese M&FS
Lämmerstraße 3
80335 München
U Hauptbahnhof Nord

 

Zum Tag der Folteropfer: Vortrag mit Lichtbildern Das Leiden anderer betrachten - Folter und Gewalt in der Kunst

Folter ist auch im 21. Jahrhundert immer noch weltweit alltägliche Realität. Die Reportagen darüber sind zunehmend erschreckend, und die Diskussionen aktueller denn je. Zum diesjährigen "Internationalen Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung der Folteropfer" lädt die Rosenheimer Gruppe von amnesty international am 27.6., 19:30 Uhr zu einem Vortrag "Das Leiden anderer betrachten": Über die Darstellung von Folter und Gewalt in der Kunst. Veranstaltungsort ist der Gemeinderaum der evangelischen Erlöserkirche in der Kaiserstraße.

Der Vortrag wird das Thema der Folter und Gewalt, wie es sich in der Agression der Täter als auch im Leiden der Opfer darstellt, von unterschiedlichsten Perspektiven aus angehen. Anhand zahlreicher Bildbeispiele aus der Kunstgeschichte soll es sowohl in seiner historischen Breite wie in seiner psychologischen Tiefe ausgelotet werden. Die Referentin, Dr. Ita Heinze-Greenberg, ist bekannt für ihre Publikationen im Bereich der Exilforschung. Sie lehrte Kunstgeschichte am Technion Haifa und an der Bezalel-Akademie für Kunst in Jerusalem. Die Kunsthistorikerin lebt heute in Rohrdorf und ist aktives Mitglied der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Weitere Informationen:
amnesty international, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36 / 90 37 -0
Telefax 0 80 36 / 90 37 -17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de

 

Fotografieausstellung "for-give - Kunst des Teilens"

Die Ausstellung ist Amnesty international, Little flower und dem Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern gewidmet.

Eine festliche Eröffnung der Ausstellung in Verbindung mit der musikalischen Uraufführung von Werken des Komponisten Jürgen Sting findet am 26. April um 19.30 Uhr im Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern statt. Die Ausstellung ist vom 27. April bis zu 31. August 2007 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet.

benediktbeuren

Nähere Informationen und eine Einladungskarte finden Sie unter folgendem Link: www.for-give.de

 

Flüchtlinge bringen Potential für die Gesellschaft

Podiumsdiskussion: Was Flüchtlinge mitbringen und Deutschland nicht annehmen will

Podiumsdiskussion zum Thema "Berufliche Perspektiven von Flüchtlingen"
Zeit: Donnerstag, 20. September, 19:30 Uhr
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
Veranstalter: Münchner Flüchtlingsrat und Infobus für Flüchtlinge

Ausländer sind in Deutschland nach wie vor wesentlich stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als die Gesamtbevölkerung. Seit dem Jahr 2000 ist die Arbeitslosenquote unter Ausländern stetig gestiegen und lag 2005 bei rund 25% (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Die Teilnehmer der Diskussion beleuchten die Folgen erzwungener Untätigkeit, sowie das ungenutzte Qualifikationspotenzial von Flüchtlingen, deren Stolpersteine in der beruflichen Integration und die Ausbildungssituation jugendlicher Flüchtlinge.

An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Christian Gohlisch (Handwerkskammer für München und Oberbayern), Monika Steinhauser (MFR), Michael Stenger (SCHLAU-Projekt), und MdEP/SPD Wolfgang Kreissl-Dörfler (angefragt). Es moderiert Dr. Gabriele Lueke, Wirtschaftsjournalistin. Der Eintritt ist kostenfrei.

Hintergrund: Infobus für Flüchtlinge

Mit der Gründung im Jahr 2001 durch den Münchner Flüchtlingsrat und amnesty international hat sich der Infobus für Flüchtlinge zur Aufgabe gemacht, Asylsuchenden ihren Start in Deutschland zu erleichtern. Zweimal wöchentlich stehen ehrenamtliche Übersetzer/innen und juristisch Versierte vor der Regionalen Aufnahmeeinrichtung in München mit dem Infobus Hilfesuchenden zur Verfügung. Unter anderem informieren die insgesamt 20 freiwilligen Helfer Flüchtlinge und Interessierte über das Asylverfahren in Deutschland und bereiten Asylsuchende auf ihre Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor.

 

Tag der offenen Tür bei amnesty international

Am 3. Oktober 2007 geben die Gruppen von amnesty international in München einen Einblick in ihre Arbeit. Rund 40 ai-Gruppen sind in München aktiv. Beim "Tag der Offenen Tür" im Münchner Büro von ai können Besucher sehen, wie diese Gruppen arbeiten. Wer möchte, kann auch selbst für die Menschenrechte aktiv werden.

Termin: 3. Oktober 2007, 13-17 Uhr
Ort: München, Leonrodstraße 19 (Werkhaus), 1. Stock (Büro von amnesty international)

Programm:

  • Besucher können urgent actions schreiben und sofort an Regierungen in aller Welt versenden. Das Ziel: Menschen schützen, die im jeweiligen Land akut bedroht sind.
  • 14-15 Uhr: Die Gruppe "wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte" stellt ihre Arbeit vor.
  • 15-16 Uhr: Der Arbeitskreis für die Abschaffung der Folter stellt sich vor
  • Ganztägig: Informationen zu amnesty international
  • Gleichzeitig Tag der offenen Tür des Werkhauses. Das "Cafe Wildwuchs" hat geöffnet.

Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit mehr als 45 Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai erreichen, dass gewaltlose politische Gefangene freigelassen werden. Das sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und die Gewalt weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". ai möchte zudem erreichen, daß alle politischen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.

In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind es über eine Millionen. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter diesen Gruppen sind auch viele mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.

 

Make Some Noise ist zurück!

Am 5. Oktober stehen Pardon Ms. Arden, The Clou und Vic & The Cellos beim neuen Make Some Noise Benefizkonzert für Amnesty International auf der Bühne der Glockenbachwerkstatt in München. Make Some Noise (www.amnesty.de/noise) ist Teil eines bahnbrechenden Projekts, bei dem durch einen Mix aus Musik, Party und Action eine neue Generation in den Schutz der Menschenrechte eingebunden wird.

make-some-noise
©ai

Einlass ist ab 20:30. Die erste Band tritt voraussichtlich ab 21:00 Uhr auf.
Eintritt 5 Euro.

Parden Ms.Arden (www.myspace.com/pardonmsarden) veröffentlichenten im April dieses Jahres ihre LP I Bet You're Pardon Ms. Arden. Die talentierte Nachwuchsband The Clou, die das Publikum schon beim Konzert im Februar begeisterte, kehrt auf allgemeinen Wunsch in die Glockenbachwerkstatt zurück.

 

Britische Bands für AMNESTY INTERNATIONAL

"Make Some Noise"-Benefizkonzert in München - Teil einer weltweiten Aktion

Wann? Freitag, 2. November 2007; 20:30 Uhr (Einlaß. Auftritte ab 21:00 Uhr).
Wo? Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7.
Karten: 5,-- Euro (zugunsten von amnesty international)

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Zwei britische Bands, die "Elks" und die "beeches", geben in München ein Benefizkonzert für amnesty international: Sie werden am 2.11. in der Glockenbachwerkstatt auftreten. Beide Bands sind gerade auf Europatournee. Die "Elks" sind eine der Bands, die für ihren Auftritt im "Ad?ven?ture Club" begeisterte Reaktionen von Musikkritikern und Publikum bekommen haben. Die "Beeches" haben 2005 ihre erste CD veröffentlicht und spielen Rockmusik im "Rhythm & Booze"-Stil. Die lokale Independent-Band "Blec Le Rock" vervollständigt das Programm.

Das Konzert ist Teil des Make Some Noise Projekts, eine weltweite Aktion, bei der Bands und Musiker amnesty international unterstützen und junge Leute als Menschenrechtsaktivisten gewinnen wollen. Das Projekt begann damit, dass Yoko Ono die Rechte zu "Imagine" und John Lennons gesamtes Solo-Werk amnesty international spendete. Zu den Unterstützern des Projekts gehören Bands wie Black Eyed Peas, The Cure, Mia und Tokio Hotel.

Weitere Informationen:
"Make some noise"-Projekt von ai: www.amnesty-noise.com
Band "Elks": www.myspace.com/elkstheband
Band "Beeches": www.beechesrock.com/music.php

 

Make Some Noise - goes British

This month, Make Some Noise goes British. Two English bands, Elks and beeches, will be appearing on Friday, November 2nd as part of the benefit concert series for Amnesty International. Staged at the Glockenbachwerkstatt in Munich the Make Some Noise project (www.amnesty.de/noise) is part of a ground-breaking venture that mixes music, party and action to involve a new generation in the protection of the Human Rights.

Both bands are appearing in Munich as part of there European tour. Last year, Elks were one of the standout bands to have appeared at the Adventure Club receiving rave reviews from the audience and music critics. Beeches, whose first CD appear in 2005, play a tongue-in-cheek "Rhythm & Booze" style of rock and will be appearing in Munich for the first time.

Local indie band Blec Le Rok will complete the lineup. Doors open at 20:30 with the first band appearing at approx. 21:00. Entrance 5 Euro.

makesomenoise

For further information:
"Make some noise"-Projekt von ai: www.amnesty-noise.com
Band "Elks": www.myspace.com/elkstheband
Band "Beeches": www.beechesrock.com/music.php

 

Frauenrechte in Afghanistan - Bildung braucht Schutz

Informations- und Fundraising-Veranstaltung
Film und Diskussion

frauenrechte

Wann: Mittwoch, 21.11.2007, 18:30 Uhr
Wo: München, Gasteig, Raum 0.131
Eintritt: frei, Spenden willkommen

Irene Khan, Generalsekretärin von amnesty international, hat Jamila im Gefängnis von Kabul getroffen. Sie ist 16 Jahre alt und wurde verhaftet, weil sie ihren Mann verlassen hat. Für Jamila ist das Gefängnis Ort der Bestrafung und Zuflucht zugleich. Sie hat Angst, dass ihr Vater sie töten wird, weil sie in seinen Augen die Familienehre beschmutzt hat. Und selbst wenn ihr Vater es nicht tut, ist sie davon überzeugt, dass sie der Mann töten wird, der sie entführt und zur Heirat gezwungen hat.

Schicksale wie dieses, Frauen, die der Gewalt in der Familie nicht entkommen und ihre Menschenrechte nicht kennen, begegnen der Filmemacherin M. Hotak immer wieder, wenn sie in Afghanistan unterwegs ist. Sie wird Ausschnitte aus ihrem Interviewfilm "Frauenrechte in Afghanistan" zeigen, in dem Politikerinnen, Menschenrechtlerinnen und betroffene Frauen zu Wort kommen und die wesentliche Frage des Abends aufwerfen:

Welche Perspektiven gibt es für Frauen in Afghanistan?

Frieden, Demokratie und der Schutz von Menschenrechten in Afghanistan beginnen mit der Bildung und dem Schutz von Frauen und Menschenrechtsaktivisten. Für dieses Ziel ist der Bau eines Bildungs- und Schutzzentrums für Frauen in Afghanistan geplant.

Der afghanische Menschenrechtler A. Hotaki wird das Projekt und Vorarbeiten vorstellen, um Unterstützer des Zentrums und langfristig ein Netzwerk zur Verteidigung von Menschen- und Frauenrechten in Afghanistan zu gewinnen. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Abdul Hotaki (AOHREP) und Karola Schaaf (amnesty international).

Hotaki gründete bereits 2000 die afghanische Menschenrechts- und Umweltschutzorganisation AOHREP (Afghan Organisation of Human Rights and Environmental Protection), die in Zusammenarbeit mit internationalen NGOs und Stiftungen Aufklärungs- und Bildungsarbeit leistet. Karola Schaaf ist seit Jahrzehnten Afghanistan-Expertin von amnesty international im deutschsprachigen Raum.

Veranstalter:
amnesty international, Gruppe 1210
Terre des Femmes
Gleichstellungsstelle Stadt München

 

Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

Eine Veranstaltung in Rosenheim

Alljährlich am 25. November findet der von den Vereinten Nationen deklarierte "Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen" statt. Aus diesem Anlass hielt die Kunsthistorikerin Dr. Ita Heinze-Greenberg von amnesty international am 23.11.2007 im Gemeindesaal der Erlöserkirche Rosenheim einen Vortrag zum Thema "Und bist Du nicht willig, so brauch' ich Gewalt": Repräsentationsformen sexueller Aggression in der Kunst.

In einem einführenden Appell wurde betont, dass das Recht aller Frauen auf Freiheit von jeglicher Gewalt - im häuslichen Umfeld ebenso wie auf Kriegsschauplätzen - ein integraler Bestandteil der Menschenrechtserklärung und bindender völkerrechtlicher Konventionen ist.

Anschließend erläuterte Frau Dr. Heinze-Greenberg anhand zahlreicher Bildbeispiele vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart die Auseinandersetzung von Künstlern mit Gewalt, Schmerz, Tod als ein menschliches Wesensmerkmal. Dabei wurde deutlich, wie ambivalent künstlerische Wahrnehmungen und Ausdrucksmittel im Gegensatz zu juristischen oder politischen Positionen sein können.

In einer anregenden Diskussion wurde erkennbar, wie daraus gleichermaßen herausfordernd ein Plädoyer für die Verwirklichung der Menschenrechte in der Welt wurde.

 

Gartenarbeit für die Menschenrechte

Eichstätt (hju) Im November startete die Amnesty International Hochschulgruppe der Universität Eichstätt-Ingolstadt eine ungewöhnliche Aktion, um Spenden für die Menschenrechtsorganisation zu sammeln. Statt mit einer Spendendose bewaffnet durch Stadt und Uni zu ziehen, machten die Studenten den Eichstättern ein praktisches Angebot: Gegen eine Spende für Amnesty International erklärten sie sich bereit, die Gartenarbeit der Spender zu erledigen.

So tauschte die engagierte Truppe Collegeblock und Kugelschreiber gegen Gartenhandschuhe und Gummistiefel und machten die Gärten der Familien, die sich auf das Angebot hin gemeldet hatten, winterfest: Laub rechen, in Schubkarren laden und zum Kompost bringen oder liegen gebliebenes Fallobst aufsammeln gehörten zu ihren Hauptaufgaben. Trotz eisiger Kälte - die Bäume und Blätter waren mit Reif überzogen und der Boden gefroren - waren die Studenten mit Feuereifer bei der Sache.

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Gartenarbeit für ai - eine Aktion der ai-Hochschulgruppe an der KU Eichstätt (1)

Schließlich ging es um einen guten Zweck, da das ãverdienteÒ Geld als Spende an Amnesty International weitergegeben wird. Hier dient es dazu, finanzschwächere Sektionen, häufig in Ländern, in denen die Wahrung der Menschenrechte bedroht ist, zu unterstützen und ihnen die Durchführung zu ermöglichen.

So bedeutet eine halbe Stunde Gartenarbeit in Eichstätt vielleicht einen freigelassenen politischen Gefangenen in Birma oder drei Laubhäufchen eine Person mehr, die über die Risiken von AIDS aufgeklärt wird - ein großer Gewinn also für einen kleinen Einsatz.

Ein Dankeschön geht an an die Familien, die die Aktion der Hochschulgruppe unterstützt haben, und mit warmen Getränken und Imbissen die Arbeit erleichterten.

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Gartenarbeit für ai - eine Aktion der ai-Hochschulgruppe an der KU Eichstätt (2)

 

"Zwischenwelten"

Theaterstück zugunsten von amnesty international

Ort: SOUNDCAFÉ, Traubestr. 5 (am Ungererbad), U6 Haltestelle Nordfriedhof.
Zeit: Samstag, 8. Dezember und Sonntag, 9. Dezember 2007, um 19:30 Uhr

Karten: Unter www.amnesty-1575.de
unter Telefon 089 - 760 05 09 oder ab 19:00 Uhr an der Abendkasse.
Karten kosten 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Nach Texten von Jean-Paul Sartre ("Geschlossene Gesellschaft") und Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt ("Hotel zu den zwei Welten"). Regie: Annette Geller. Ein Abend zwischen Traum und Realität, Leben und Tod, Komödie und Tragödie.

Keiner der Anwesenden weiß, in welcher Art "Hotel" er angekommen ist: In "Zwischenwelten" leben Kranke schmerzfrei und Lügner sagen die Wahrheit. Die "Abwesenden" dagegen foltern sich in gegenseitiger Selbstentblößung. Die Theatergruppe "Klappe 12" zeigt unter der Leitung von Annette Geller eine Collage aus zwei Stücken, die nicht auf der Erde spielen. Was bleibt am Ende vom Leben übrig? Gibt es Gerechtigkeit? Welche Taten zählen wirklich? Wie geht es weiter? Haben wir Einfluss auf Himmel oder Hölle, oder bleibt sowieso nur "Staub"?

 

Tag der Menschenrechte am 10. Dezember:

Mahnwache gegen sexuelle Gewalt in Nigeria

ai München beteiligt sich an weltweiter Kampagne gegen Vergewaltigung

Amnesty International veranstaltet am der Tag der Menschenrechte (10. Dezember) eine Mahnwache am Richard-Strauss-Brunnen in der Münchner Fußgängerzone. Mit der Aktion wollen die Münchner Mitglieder von ai auf die sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen in Nigeria aufmerksam machen. Von 18:00 bis 20:00 Uhr werden ai Mitglieder Briefe an Passanten verteilen, mit der Bitte, diese zu unter-zeichnen und an die nigerianische Regierung abzusenden. Ziel der Kampagne ist es, die nigerianische Regierung an ihre Pflichten zu erinnern, Verantwortung zu übernehmen und sicherzustellen, dass Ver-gewaltigung und sexuelle Übergriffe verhindert, verfolgt und bestraft werden.

Die Situation von Frauen in Nigeria - In Nigeria werden Frauen nach wie vor diskriminiert, obwohl ihnen die nigerianische Verfassung von 1999 die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert. Zahlreiche Frauen und Mädchen werden in Nigeria Opfer von Gewalt, sowohl innerhalb wie außerhalb ihrer Familien. Offi-zielle Statistiken werden in Nigeria nicht geführt, dennoch wird angenommen, dass mehr als ein Drittel, in einigen Regionen sogar fast zwei Drittel der Frauen, Opfer körperlicher, sexueller oder seelischer Gewalt werden.

Hinsehen und Handeln - Aktion gegen Vergewaltigung. Die Aktion "Rape - the silent weapon" ("Vergewaltigung - die leise Waffe") läuft in Deutschland seit August 2007. Sie ist Teil der ai-Kampagne "Hinsehen und Handeln - Gewalt gegen Frauen verhindern". Nigeria hat die UNO-Konvention zur Ab-schaffung aller Formen von Diskriminierung gegen Frauen (CEDAW) und das "Protokoll zur Afrikani-schen Charta der Menschenrechte und der Rechte von Frauen in Afrika" ratifiziert. Doch diese verbindli-chen Verpflichtungen wurden nicht in Gesetzgebung und Praxis umgesetzt. Nigerianische Frauen und Mädchen sind weitgehend schutzlos. Vergewaltigungen durch Polizei und Sicherheitskräfte, aber auch im privaten Bereich, werden von der nigerianischen Regierung nicht strafrechtlich verfolgt.

10. Dezember - Der Tag der Menschenrechte - Der Tag der Menschenrechte ist Grundlage des hu-manitären Völkerrechts und wird seit 1948 am 10. Dezember begangen, der Tag, an dem die General-versammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hat.

Weitere Informationen: amnesty international, Dominique Renault (drenault@amnesty-frauen.de)

 

Tag der Menschenrechte in Ingolstadt

Rede, Musik, Lesung, Fotoausstellung, Informationsbörse

Schirmherr: Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann

Wann: Sonntag, 9. Dezember 2007, 10:30 bis 13:30 Uhr
Wo: Foyer des Theaters Ingolstadt
Eintritt: frei

10:30 Uhr Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (1)
  ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte"
  Informationsbörse
11:00 Uhr Begrüßung, Grußwort durch OB Dr. Lehmann
11:15 Uhr Herausforderungen an den Menschenrechtsschutz im 21. Jahrhundert, Rede von Prof. Dr. Manfred Nowak, UN-Sonderberichterstatter über Folter
12:00 Uhr Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (2)
  ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte"
  Informationsbörse
12:30 Uhr "Sheherazade und Nasima, die Berlinerin - Geschichten aus 1001 Nacht", Lesung von Nadine Heine und Enrico Spohn; Daniel Kersten (Konzeption), Theater Ingolstadt
13:00 Uhr Khukh Mongol, Instrumentalmusik, Lieder und Tänze aus der Mongolei (3)
  ai-Fotoausstellung "Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte"
  Informationsbörse
  Ausklang
Bewirtung durch Aleviten, Frauenkreis Permoserstraße und Theaterrestaurant
   
06.12. bis
12.12.2007
20 Uhr
"Still Life", China 2006, Film in Kooperation mit dem Programmkino im Audi Forum Ingolstadt

In Zusammenarbeit mit: afa, Aleviten, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, attac, Bahá´í, DGB, Evangelisches Bildungswerk, Förderkreis für Evangelische Jugendarbeit e.V., Frauenforum, Frauenkreis Permoserstraße, Friedensbewegung der Region 10, Gleichstellungsstelle, Hans Büttner-Chaabwe Förderverein Deutschland e. V., Jugendrotkreuz, Katholische Kirche Ingolstadt, kda, Kindercafé, Kleinkunstbühne "Neue Welt", Kunstverein Ingolstadt, Marieluise-Fleißer-Bücherei, Menig PRESSE & BUCH, Migrationsforum, PresseClub Ingolstadt, pro familia, Programmkino im Audi Forum, Theaterrestaurant, UNICEF, Welt Laden, Wirbelwind, ZONTA Club Ingolstadt Area

Prof. Dr. Manfred Nowak
Der österreichische Rechtsexperte ist Professor für Internationalen Menschenrechtsschutz an der Universität Wien und seit 1992 Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Menschenrechte, ebenfalls in Wien. Prof. Nowak war von 1996 bis 2003 Richter an der Menschenrechtskammer für Bosnien-Herzegowina und wurde mehrmals von der UNO mit Sonderaufgaben beauftragt, u.a. ist er seit 2004 Sonderberichterstatter über Folter.

Khukh Mongol
Endlose Grassteppen, schneebedeckte Gipfel des Altai-Gebirges, die spröde Schönheit der Wüste Gobi und die wilden Reiter des Dschingis Khan - all dies und viel mehr hat Eingang gefunden in die Musik von Khukh Mongol. Das Markenzeichen des Ensembles sind die Pferdekopfgeige und Khöömii, ein spezieller Kehlkopfgesang. Khukh Mongol tritt in traditioneller Tracht aus prachtvollen Brokatstoffen auf.

Sheherazade und Nasima, die Berlinerin - Geschichten aus 1001 Nacht
Zwei Mädchenschicksale aus alter und neuer Zeit erzählen von einem Sieg der Menschlichkeit und dem Verhängnis bürokratischer Asylpolitik.

Peking 2008 - Wir fordern Gold für die Menschenrechte
Mit den Olympischen Spielen in Peking hofft die chinesische Führung auf internationale Anerkennung für die Öffnung und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Doch viele der menschenrechtlichen Probleme haben sich nicht verändert: Todesstrafe, politische Unterdrückung, Internetzensur und die Lage der Menschenrechtsverteidiger. Das Foto zeigt eine Frau kurz vor ihrer Hinrichtung.

Still Life, China 2006
Der Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtse, eines der größten Bauwerke der Weltgeschichte, droht der Kontrolle seiner Schöpfer zu entgleiten. Vor dem Hintergrund rapider Umweltzerstörung, gewaltiger sozialer Verwerfungen durch Umsiedlung und korrupter Lokalregierungen erzählt Regisseur Jia Zhang-ke die Geschichte zweier Ehen in der Krise. Der Film ist eine Metapher für den Untergang von Menschlichkeit. (Goldener Löwe 2006)

amnesty international
Zu den Menschenrechtskrisen des Jahres 2007 zählt nach wie vor die Situation in Guantánamo, die Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit u.a. in Russland, China, im Iran und in der Türkei, die explosive Situation der meist afrikanischen Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas und unverändert der unkontrollierte Rüstungshandel, der die Welt überschwemmt. Menschenrechtliches Engagement ist notwendiger denn je. Jeder ist gefragt. (Siehe auch www.amnesty-ingolstadt.de)

amnesty international Ingolstadt und Eichstätt, Kulturamt der Stadt Ingolstadt, Theater Ingolstadt

 

SWING BIG BAND wieder im GASTEIG

Dan Markx Orchestra spielt zugunsten von amnesty international

Soeben zurück von einer Tour durch Bayern und die Schweiz, kehrt das Dan Markx Orchestra, eine 13-köpfige Swing Band, am Donnerstag, den 20. Dezember 2007, in den Carl-Orff Saal im Gasteig zurück. Ein großer Teil der Einnahmen geht an amnesty international.

Die Musik des Orchesters mit der unverwechselbaren Stimme des Sängers Dan Markx orientiert sich an der Big Band Musik der 40er, 50er und 60er Jahre. Die öffentlichen Auftritte der Band in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind regelmäßig ausverkauft. Das Dan Markx Orchestra tritt auch bei Ver-anstaltungen von Firmen wie DaimlerChrysler, Intel, Siemens und dem Bayerischen Rundfunk auf.

Bereits in Mai war die Band im Gasteig in einem Benefizkonzert für die amnesty international zu sehen. Auch diese Konzert war ausverkauft. Diesmal stellen Dan und sein Orchester freundlicherweise das Foyer als Forum für amnesty zur Verfügung, wo die Organisation ihre Arbeit und auch einzelne Fälle präsentieren wird. Dan Markx schätzt die Arbeit von amnesty international: "Hoffnung sollte nicht nur auf Weihnachten beschränkt sein. Amnesty International setzt sich zu jeder Jahreszeit für Menschen auf der ganzen Welt ein und wir nutzen die Gelegenheit, dies zu unterstützen."

amnesty international ist die weltweit bedeutendste regierungsunabhängige Organisation für Menschen-rechte. Zu den wichtigsten Aktionen gehört unter anderem der Einsatz für Häftlinge, die auf Grund ihrer politischer Überzeugung gefangen gehalten werden, die Gewährleistung einer gerechten und unmittel-baren Gerichtsverhandlung für politische Gefangene sowie die Forderung nach sofortigem Stopp au-ßergerichtlicher Exekutionen und dem "Verschwinden" von Personen.

Das Konzert wird durch fünf Unternehmen aus München und Bayern unterstützt: Bang & Olufson - AC Klöser GmbH, Fahrschule Pascher, Altlastenbehandlung GmbH & Co. KG, Wilde & Partner Public Rela-tions und jh-cad Technisches Zeichenbüro für Patentzeichnungen.

Die Karten sind bei München Ticket erhältlich und kosten Euro 19, Euro 24 und Euro 29.

Weitere Informationen und Pressematerial: Karin Mahler, Tel: 0171 - 5285785 oder 089 - 4310 8810; e-mail: Karinmahler2006@t-online.de

 

Der süße Klang von Gerechtigkeit und Swing

Das Dan Markx Orchester, eine 13-köpfige Swing Band, die den Gasteig letzten Mai bei einem Benefizkonzert für Amnesty füllte, wird an gleicher Stelle am 20. Dezember 2007 wieder auftreten.

Obwohl es sich dieses Mal um kein reines Benefizkonzert handelt, hat Dan und sein Orchester freundlicherweise angeboten, den Veranstaltungsort als Forum für Amnesty zur Verfügung zu stellen, um deren Fälle bekanntzumachen und Unterschriften zu sammeln. Auch ein Teil der Eintrittsgelder wird in die Amnesty-Kasse fließen. Michael Martin, der bekannte "Traveler" und Fotograf, wird das Event mit einer kurzen Rede über Amnesty International eröffnen und darauf aufmerksam machen, welche Unterschied seiner Meinung nach Amnesty in der Welt macht.

Bei dem letzten Benefizkonzert haben Dan und seine Band über 6000 Euro für Amnesty eingespielt und ein begeistertes volles Haus von 600 Fans mit dem rechten Klang von Swing im Carl Orff Saal mitgerissen. "Rechter Klang" in dem Sinne, dass das Orchester Tribute an die phantastische Musik von Legenden wie Frank Sinatra, Cab Colloway und Louis Prima zollt, aber auch in dem das Konzert ein Benefizkonzert für Amnesty International war.

Das 13-köpfige Orchester, das die klassisch ausgebildete Stimme von Lead-Singer Dan Markx präsentierte, hatte das Publikum zum Swingen in ihren Sitzen gebracht zu Hits aus den 40iger, 50iger und 60iger wie Mack the Knife, I did it my way, Route 66 oder Sweet Transvestite. Die Band veranstaltet regelmäßig ausverkaufte Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und spielt auf Firmenveranstaltungen für Kunden wie Intel, Siemens, Daimler und den Bayerischen Rundfunk. Das Dezember-Konzert wird Songs mehr der Jahreszeit angepasst spielen.

Michael Martin, der vermutlich den meisten bekannt ist mit seiner letzen Arbeit Wüsten der Erde, ist seit vielen Jahren ein überzeugter Amnesty-Unterstützer und widmet seine freie Zeit für diesen Abend.

Auskünfte über Tische, den Abend oder Tickets sollten direkt an Karin Mahler 071-5285785, 089-43108810 oder email: Karinmahler2006@t-online.de gehen.

 

Informationsabende von amnesty international

Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei ai mitarbeiten möchten. Die Termine:

  • Mittwoch, 17.01.07
  • Mittwoch, 14.02.07
  • Mittwoch, 14.03.07
  • Mittwoch, 18.04.07
  • Mittwoch, 16.05.07
  • Mittwoch, 13.06.07
  • Mittwoch, 11.07.07
  • Mittwoch, 19.09.07
  • Mittwoch, 17.10.07
  • Mittwoch, 14.11.07
  • Mittwoch, 12.12.07

Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße). Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter www.amnesty-muenchen.de/termine.

Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40 Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai erreichen, dass gewaltlose politische Gefangene freigelassen werden, das sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und die Gewalt weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". ai möchte zudem erreichen, dass alle politischen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.

In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.

 

Radio ai

"Radio ai" ist alle zwei Monate auf Sendung: Zu empfangen auf UKW 92,4 MHz, gestaltet von Mitgliedern des ai-Presse-Arbeitskreises und von Münchner ai-Gruppen.

Die Sendetermine:

  • Montag 22. Januar 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: Osteuropa
  • Montag 26. März 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: wird noch bekannt gegeben
  • Montag 28. Mai 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: Fall im Iran
  • Montag 23. Juli 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: wird noch bekannt gegeben
  • Montag 24. September 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: Widerstand; es werden verschiedene Widerständler porträtiert.
  • Montag 26. November 2007, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
    Thema: wird noch bekannt gegeben
  • Ansprechpartner:

    amnesty international
    ai-Radiogruppe München
    radio@amnesty-muenchen.de

     

    ai-Taschenkalender 2008

    Auch dieses Jahr gibt es wieder den neuen ai-Taschenkalender in Zusammenarbeit von Harms Verlag und der Münchner Gruppe 1268.

      taschenkalender
    Format 14,6 cm x 9,4 cm (DIN A6 schmal, wie im letzten Jahr)
    Umfang 192 Seiten
    Kalendarium 2 Seiten pro Woche mit zeitgeschichtlichen Daten,
    sowie Monatsplaner von Januar 2008 bis Dezember 2009
    Serviceteil Postgebühren
    Internationale Vorwahlnummern
    Adressen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen
    Schulferien
    Stundenpläne
    ai-Beiträge Informationen über die Arbeit von ai
    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
    China - Menschenrechte im Land der Olympischen Spiele
    Ausstattung Umschlag: vierfarbig mit umweltfreundlicher Schutzfolie
    Innenteil: hochwertiges weißes Schreibpapier aus Altpapier
    Lesezeichen
    Fadenheftung
    Verkaufspreis 5 Euro Ladenpreis
    9,80 SFr
    (für Mitglieder auf Anfrage)

    Der ai-Taschenkalender ist ab Oktober 2007 im Buchhandel erhältlich.

    Er kann auch über die ai-Kalenderredaktion bestellt werden:

    Leonrodstr. 19
    80634 München
    auch per Fax 089-16 54 04
    und E-mail kalenderredaktion@amnesty-muenchen.de

    Ebenso ist er im Amnesty-Shop unter www.amnesty.de/shop erhältlich.

    Bestellscheine der internen Ausgabe für Amnesty-Mitglieder gibt es hier als PDF-Datei.

 
 
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Letzte inhaltliche Änderung: 31.12.2007
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