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18 Jahre unschuldig im Todestrakt:
Ex-Todeskandidat auf Vortragsreise in München
Fast 18 Jahre saß Juan Melendez in einer Todeszelle in Florida (USA).
Doch dann kam heraus: Er hatte den Mord gar nicht begangen,
für den er 1983 verurteilt worden war.
Jetzt kommt der ehemalige Todeszellenhäftling nach Deutschland
und erzählt seine Geschichte in Schulen, Kulturzentren und Gefängnissen.
Die Auftaktveranstaltung findet Ende Januar in München statt:
Termin: Donnerstag, 26.01.2006, 19.30 Uhr
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1 b, 80802 München
Seit seiner Freilassung im Januar 2002 ist der ehemalige Todeskandidat Teil des
"Juan Melendez Voices United for Justice Project".
Auf Kongressen kämpft er für die Abschaffung der Todesstrafe,
bei der es einzig um Hass und Rache ginge, so Melendez,
ein Obstpflanzer aus Puerto Rico, der in die USA eingewandert ist.
Über seine Erfahrungen während der Gerichtsverhandlungen
und seine Zeit in der Todeszelle berichtet Melendez auf Vortragsreisen durch Europa und die USA.
Heute lebt er in Puerto Rico und leitet dort Projekte mit sozial benachteiligten Jugendlichen.
Seit Einführung der Todesstrafe in den USA 1976 wurden 121 Todesurteile
nach erwiesener Unschuld oder zweifelhaften Urteilen aufgehoben.
Derzeit sitzen in den US-amerikanischen Todeszellen über 3400 Menschen;
981 Menschen wurden hingerichtet.
Weltweit wurden 2004 in 25 Ländern mindestens 3797 Personen hingerichtet,
wobei die Dunkelziffer wesentlich höher sein dürfte.
97% aller Hinrichtungen werden in vier Ländern vollstreckt: China, Iran, Vietnam und die USA.
Melendez' Vortragsreise durch Deutschland wird von der
"Initiative gegen die Todesstrafe" in Zusammenarbeit mit weiteren
Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international organisiert.
Zu der Veranstaltung am 26. Januar hat Konstantin Wecker sein Kommen ebenfalls zugesagt.
Über die Vortragsreise von Juan Melendez informiert die Homepage:
www.juan-melendez-tour.de
Juan Melendez: 18 Jahre unschuldig in der Todeszelle
Vortragsreise durch Deutschland/ Ende Januar in der Seidlvilla in München
Juan Melendez ist Puerto Ricaner und konnte bis zu seinem Aufenthalt
im Todestrakt kaum Englisch. 1984 wurde er in Pennsylvania,
wo er als Erntehelfer arbeitete, für den Mord an Delbert Baker
verhaftet und auf Grund von Zeugenaussagen zweier Männer in einem Prozess,
der nur fünf Tage dauerte, zum Tode verurteilt.
Im Januar 2002 wurde er nach knapp 18 Jahren Haft freigelassen,
weil er unschuldig ist. Seitdem reist er um die Welt,
um seine Geschichte zu erzählen und um sich für
die Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen.
Über seine Erfahrungen während der Gerichtsverhandlungen
und seine Zeit in der Todeszelle berichtet Melendez auf Vortragsreisen
durch Europa und die USA, in Schulen und auch in Gefängnissen.
Heute lebt er in Puerto Rico und leitet dort Projekte
mit sozial benachteiligten Jugendlichen.

© amnesty international
Juan war im Rahmen einer zweiwöchigen Deutschlandreise,
organisiert von ALIVE - Koalition gegen die Todesstrafe e.V.,
in München. Am 26. Januar kamen über siebzig Zuhörer
in die Seidlvilla und Juan erzählte zum Teil sehr emotional,
aber auch humorvoll. Wir hatten Ina Jennerjahn (ai München)
für die Simultan-übersetzung (Spanisch-Deutsch) engagiert,
Juan wollte jedoch lieber Englisch sprechen.
Ina hat sich flugs auch darauf eingestellt
und konnte mit ihrer Übersetzung sowohl die Emotion wie die Spannung,
die Juan aufbaute, dem Publikum sehr gut nahe bringen.
Im Saal war es sehr still; man konnte spüren,
wie die Leute an Juans Schicksal teilnahmen und sich immer wieder fragten,
wie sich jemand, der 18 Jahre im Todestrakt saß, diesen klaren Blick
auf die Ereignisse erhalten konnte - ohne Bitterkeit, ohne Hass.
Juan lockerte diese Spannung selbst mit einigen Späßen
hin und wieder auf, so dass eine angenehme Stimmung entstand.
Nach der Veranstaltung führte Juan noch einige Einzelgespräche.
Der Büchertisch und die Stellwände waren gut besucht;
zahlreiche Spenden sind eingegangen.
Prominente Menschenrechtsaktivisten waren auch da:
Konstantin Wecker hat sich vor der Veranstaltung
mit Juan unterhalten und die Schauspielerin Sissi Höfferer
sich für Lesungen o.Ä. zugunsten von ai bereiterklärt.
Bettina Jödicke
für die Bezirks-Koordinationsgruppe
"Kampagne gegen die Todesstrafe"
Abpfiff - Schluß mit Zwangsprostitution

"Die Welt zu Gast bei Freunden"
Doch am Rande der Spiele gibt es Menschen, die weder Freundschaft noch Fairness erleben.
Denn auch die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen steigt an
und Menschenrechtsorganisationen befürchten,
dass damit auch der Menschenhandel zum Zweck der Zwangsprostitution deutlich ansteigt.
Menschenhandel ist ein blühender krimineller Markt.
Eine Zwangsprostituierte erwirtschaftet laut ILO in einem Industrieland
jährlich schätzungsweise durchschnittlich 67.200 US-Dollar.
Die Abwehr und Verfolgung des Verbrechens steht dazu in keinem Verhältnis.
Prostitution soll nicht verboten werden, sondern Frauen,
die dazu gezwungen werden, müssen geschützt werden.
Ziele und Forderungen
Die Kampagne "Abpfiff - Schluss mit Zwangsprostitution"
will auf das Problem der Zwangsprostitution aufmerksam machen
und die politisch Verantwortlichen dazu auffordern,
konsequenter gegen diese schweren Verletzungen der Menschen- und Frauenrechte vorzugehen.
amnesty international unterstützt die Forderungen dieser Kampagne.
Unter der Schirmherrschaft von
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
Dr. Theo Zwanziger, Geschäftsführender Präsident des DFB
Weitere Informationen unter
www.abpfiff-zwangsprostitution.net
Kostenloser Notruf von SOLWODI: 08 000 111 777
Final Whistle - Stop Forced Prostitution

"A time to make friends"
But on the fringes of the games there will be people who experience neither friendship nor fairness.
Because the demands for sexual services also increase and human rights organisations fear
that there will be a significant increase in human trafficking for the purpose of forced prostitution as well.
Human trafficking is a booming criminal market.
According to an estimate by ILO a forced prostitute earns an average US$ 67,200 a year.
There is no relation between this crime and resistance and criminal proceedings thereof.
Prostitution should not be forbidden, but women who are forced into prostitution must be protected.
Aims and recommendations
The aim of the campaign "Final Whistle - Stop Forced Prostitution"
is to increase public awareness of the problem of forced prostitution
and to call on the politicians responsible to take consequential action
against these drastic infringements of human rights and women rights.
amnesty international supports the recommandations of the campaign.
Under the patronage of
Klaus Wowereit, Governing Mayor of Berlin
Dr. Theo Zwanziger, Executive President of the German Football Federation (DFB)
Further information at
www.abpfiff-zwangsprostitution.net
Free emergency hotline of SOLWODI: 08 000 111 777
Rückblick zur "ai-Torwandaktion" im Westpark am 15.6.2006

ai-Torwandaktion im Juni 2006 (1) ©ai

ai-Torwandaktion im Juni 2006 (2) ©ai

ai-Torwandaktion im Juni 2006 (3) ©ai

ai-Torwandaktion im Juni 2006 (4) ©ai
amnesty international Jahresbericht 2006
Ein verbindliches Bekenntnis zu den Menschenrechten - der Weg zu mehr menschlicher Sicherheit
Berlin, 23. Mai 2006 - "Menschliche Sicherheit lässt sich nur erreichen,
wenn die Menschenrechte Grundlage allen staatlichen Handelns werden.
Das Jahr 2005 hat gezeigt, dass immer mehr internationale und nationale Gremien
sowie Regierungen, diese Auffassung teilen
- auch wenn es um den Menschenrechtsschutz bei 'Antiterror-Maßnahmen' geht",
sagte Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Sektion von amnesty international (ai),
bei der Vorstellung des ai-Jahresberichts 2006 in Berlin.
Jedoch ist ein Ende der Menschenrechtsverletzungen im "Krieg gegen den Terror" nicht in Sicht.
Guantanamo existiert weiter, immer noch halten die USA Menschen an geheimen Orten fest.
Länder wie Ägypten oder Jordanien nehmen terrorverdächtige Personen
ohne Anklageerhebung oder faires Gerichtsverfahren in Haft
- mit stillschweigender Duldung oder ausdrücklicher Rückendeckung der USA.
Ende 2005 wurde bekannt, dass die CIA illegale Gefangenentransfers in Geheimgefängnisse
oder Folterstaaten offenbar in erheblichem Maße über europäische Flughäfen abgewickelt hat.
Zeichen der Hoffnung
ai begrüßt, dass der Europarat, das EU-Parlament und der Bundestag
die Rolle der europäischen Länder bei den Verschleppungsflügen durch die CIA untersuchen.
"Die Bundesregierung und die anderen EU-Regierungen müssen zur Aufklärung beitragen
und sie sollten unmissverständlich und öffentlich erklären,
dass sie keine Verschleppungen oder illegale Flüge über ihrem Hoheitsgebiet
mehr zuzulassen werden", sagte Lochbihler.
Die internationale Gemeinschaft hat trotz erheblichen Widerstands den UN-Menschenrechtsrat eingerichtet.
"Jetzt müssen die Mitglieder des Rates ihren Arbeitsrahmen formulieren.
Wichtig ist dabei, dass sie die Unabhängigkeit der Sonderberichterstatter erhalten
und das bisherige Mitspracherecht der Nichtregierungsorganisationen nicht beschneiden", sagte Lochbihler.
Ermutigende Fortschritte sieht ai bei der strafrechtlichen Ahndung von Völkerrechtsverbrechen.
Der Internationale Strafgerichtshof wird mittlerweile von 100 Staaten getragen.
Unabhängig vom Internationalen Strafgerichtshof ist es erfreulich,
dass Nigeria den liberianische Ex-Diktator Charles Taylor im März 2006
nach langer Weigerung an den Sondergerichtshof in Sierra Leone ausgeliefert hat.
Regionaler Brennpunkt Kolumbien
Aus Anlass der bevorstehenden Präsidentenwahl in Kolumbien am 28. Mai
appellierte ai an alle Kandidaten die Menschenrechte ins Zentrum ihrer Politik zu rücken.
"Alle Konfliktparteien ziehen die Zivilbevölkerung
in die militärische Auseinandersetzung hinein", sagte Lochbihler.
"Für viele Morde, Entführungen und Vertreibungen sind Paramilitärs verantwortlich,
die oft auf die Unterstützung von staatlichen Sicherheitskräften rechnen können."
Seit 2003 haben rund 25.000 Paramilitärs ihre Waffen niederlegt,
doch genießen die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen weitgehend Straffreiheit.
Deutschland
Mit Blick auf Deutschland kritisiert ai, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
im Jahr 2005 etwa 11.000 Menschen den Flüchtlingsstatus aberkannt hat.
Einige sind bereits abgeschoben worden, die anderen leben in täglicher Furcht davor.
Die meisten Betroffenen stammen aus Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan, Irak oder dem Kosovo.
"Wir haben uns mehrfach an die Innenminister der Länder gewandt
und einen Abschiebungsstopp in Kriegs- und Krisengebiete gefordert," so Lochbihler.
Hintergrund
Der neue ai-Jahresbericht dokumentiert für den Berichtszeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2005
Menschenrechtsverletzungen in 150 Ländern.
In 104 Staaten hat ai gesicherte Kenntnis,
dass Sicherheitskräfte, Polizisten oder andere Staatsangestellte Menschen gefoltert und misshandelt haben.
In 53 Ländern wurden Menschen zum Tode verurteilt,
in 22 Ländern wurden mindestens 2.148 Todesurteile vollstreckt.
2005 startete ai 326 neue Urgent Actions, auf deutsch Eilaktionen.
Außerdem veröffentlichte die Organisation zu 299 vorherigen Eilaktionen weitere Informationen.
Etwa 40 Prozent dieser weiteren Informationen enthielten positive Meldungen:
Gewaltlose politische Gefangene wurden freigelassen, Folterungen unterbunden,
Todesurteile umgewandelt, und weitere Vergehen gegen die Menschenrechte konnten verhindert werden.
Die deutsche Übersetzung des ai-Jahresberichts 2006 erscheint im S. Fischer Verlag.
Sie hat 525 Seiten, kostet 14,90 Euro und ist ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.
TV: ai stellt Ihnen BETA-SP Material (verschiedene Themenbilder und O-Töne,
IT, Länge: 14'12") bis zum 24. Juni 2006 rechtefrei zur Verfügung.
Gerne senden wir Ihnen die Shotlist zu.
Hörfunk: ai stellt Ihnen Audio-Material (verschiedene Athmos und O-Töne, Länge 1'22")
bis zum 24. Juni 2006 rechtefrei zur Verfügung.
Gerne senden wir Ihnen das Script zu. Das Material erhalten Sie über die ai-Zentrale in London
/ Tel.: +44 (0) 207 413 5566
Make some noise - für Amnesty
(deutsche Version)
Am 3. November werden Five! Fast! Hits! und GO PANIC!
in einem Benefizkonzert für Amnesty International in der Glockenbachwerkstatt, München, spielen.
Das Event ist Teil des Make Some Noice Projekts (www.amnesty.de/noise),
in dem verschiedene Musikveranstaltungen und Feiern stattfinden, und Aktionen durchgeführt werden,
um eine neue Generation für den Einsatz der Menschenrechte zu gewinnen.
Five! Fast! Hits! (www.fivefasthits.de)
und GO PANIC! (www.gopanic.com)
sind zwei neue aufstrebende Münchner Bands, die großzügigerweise
ihre Zeit und Musik zur Verfügung stellen, um dieses Projekt zu unterstützen.
Das wird das 2. Event dieser Serie von Konzerten sein, die Amnesty in der Glockenbachwerkstatt,
Blumenstraße 7, in München veranstalten wird. Einlass ist ab 21.00 Uhr, die erste Band wird ca. um 22.00 Uhr spielen.
Eintritt 5 Euro.

Make Some Noise - for Amnesty
(english version)
On November 3rd, Five! Fast!! Hits!!! and GO PANIC!
will appear at a benefit concert for Amnesty International held at the Glockenbachwerkstatt in München.
Staged as part of the Make Some Noise project (www.amnesty.de/noise)
the event is part of a ground-breaking venture that mixes music, celebration and action to involve
a new generation in the protection of the Human Rights.
Five! Fast!! Hits!!! (www.fivefasthits.de)
and GO PANIC (www.gopanic.com)
are two up-and-coming Munich bands that have generously donated their time and music to highlight the cause.
The event is the second in a series of concerts that Amnesty is staging at the Glockenbachwerkstatt at Blumenstr. 7 München.
Doors open at 21:00 with the first band appearing at approx. 22:00.
Entrance 5 Euro.
Gründung einer Hochschulgruppe in Garching
Es kommt jeden Tag in den Nachrichten:
Weltweit werden Menschen wegen Ihrer Ideen oder Rassenzugehörigkeit
verfolgt, verhaftet, vertrieben, verschwunden, gefoltert oder einfach ermordet.
Das macht Dich wütend, aber was kannst Du schon dagegen tun?
Bei amnesty international kannst Du!
Und zwar sofort: Diese Nachricht beinhaltet einen
Gutschein
für eine
urgent action
bei der Teilnahme am:
Infoabend von amnesty international
Dienstag, den 7. November 2006, um 18:30 Uhr
im EG der Fakultät Maschinenbau in Garching
(Genauer Raum wird noch angekündigt)
Kontakt: amnesty_tum@yahoo.de
Informationsabende von amnesty international
Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München
Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei
ai mitarbeiten möchten. Die Termine:
- Mittwoch, 11.01.06
- Mittwoch, 15.02.06
- Mittwoch, 15.03.06
- Mittwoch, 12.04.06
- Mittwoch, 10.05.06
- Mittwoch, 14.06.06
- Mittwoch, 12.07.06
- im August Sommerpause
- Mittwoch, 13.09.06
- Mittwoch, 11.10.06
- Mittwoch, 15.11.06
- Mittwoch, 13.12.06
Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG),
Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße).
Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter
www.amnesty-muenchen.de/termine.
Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40
Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage
der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von
den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai
erreichen, dass gewaltlose politische Gefangene freigelassen werden, das
sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und die Gewalt
weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todesstrafe
und "Verschwindenlassen". ai möchte zudem erreichen, dass alle politischen
Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.
In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind
es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter
diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der
Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis
und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder
spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich
geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.
Radio ai
"Radio ai" ist jeden Monat auf Sendung:
Zu empfangen auf UKW 92,4,
gestaltet von Mitgliedern des ai-Presse-Arbeitskreises
und von Münchner ai-Gruppen.
Die Sendetermine:
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Montag 23. Januar 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: Menschenrechtsverletzungen in China
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Montag 14. März 2006, 10:00 Uhr bis 10:55 Uhr: Radio Horeb (92,4)
Thema: Menschenrechtsverletzungen in China
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Montag 27. März 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: Menschenrechtsverletzungen in Afrika
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Montag 9. Mai 2006, 10:00 Uhr bis 10:55 Uhr: Radio Horeb (92,4)
Thema: Menschenrechtsverletzungen in Afrika
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Montag 22. Mai 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: Todesstrafe, Menschenrechte in Tunesien, Sudan: Darfur-Konflikt
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Montag 11. Juli 2006, 10:00 Uhr bis 10:55 Uhr: Radio Horeb (92,4)
Thema: Todesstrafe, Menschenrechte in Tunesien, Sudan: Darfur-Konflikt
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Montag 24. Juli 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: Kampagne gegen Kleinwaffen, Kleinwaffen in Brasilien, Ruanda
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Montag 12. September 2006, 10:00 Uhr bis 10:55 Uhr: Radio Horeb (92,4)
Thema: Kampagne gegen Kleinwaffen, Kleinwaffen in Brasilien, Ruanda
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Montag 25. September 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: ....
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Montag 27. November 2006, 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Radio Lora (92,4)
Thema: Asien
Ansprechpartner:
amnesty international
Presse-Arbeitskreis
radio@amnesty-muenchen.de
Im Gedenken an Anna Politkowskaja:
MenschenrechtsverteidigerInnen in Russland schützen!
amnesty international ruft auf zur Mahnwache
am 16. November 2006 um 16.00 Uhr
gegenüber dem Generalkonsulat Russische Föderation
(Seidlstraße 28, 80335 München).
Am 16. November 2006 sind 40 Tage seit dem politischen Mord an der russischen Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin
Anna Politkowskaja vergangen. Mit vielen Menschen in der Russischen Föderation nehmen wir diesen
Tag zum Anlass, der unabhängigen Journalistin, die mutig und unbestechlich für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen
eingetreten ist, öffentlich zu gedenken.

Impressionen von der Mahnwache (1) © ai
Wir tun das in dem Wissen, dass diejenigen, die in der Russischen Föderation für die grundlegenden Menschenrechte
eintreten, gefährlich leben. Der russischen Regierung ist das scheinbar egal. Sie unternimmt nichts zu ihrem Schutz:
Wer wie Anna Politkowskaja Verstrickungen der Sicherheitskräfte in "Verschwindenlassen", Folter und Mord im Nordkaukasus
aufdeckt, sein Recht vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sucht oder gegen wachsenden
Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit protestiert, muss mit Morddrohungen rechnen oder findet sich als "Volksfeind"
auf rechtsextremistischen Webseiten wieder.
Wenn der russische Präsident vor diesem Hintergrund "alle Anstrengungen" zur Aufklärung des Mordes an Anna Politkowskaja
verspricht, ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Uns reicht das nicht - schon wegen der vielen ungeklärten
Morde und weitverbreiteter Straflosigkeit!
Wir fordern deshalb deutliche Worte und ein öffentliches Bekenntnis des Kreml zur Bedeutung unabhängiger Medien
und mutiger Journalisten für ein demokratisches Gemeinwesen. Der Präsident und die Regierung müssen sich unmissverständlich
hinter alle jene stellen, die sich für Menschenrechte einsetzen und alles tun, um Morde und Drohungen zu
verhindern.
Wir lassen unsere Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Russland nicht allein. Wir werden unsere Anstrengungen verstärken,
gemeinsam mit ihnen für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen einzutreten. Das sind wir Anna Politkowskaja schuldig.

Impressionen von der Mahnwache (2) © ai
Wir appellieren an alle, an der Mahnwache teilzunehmen und dadurch ein
unübersehbares Zeichen der Solidarität zu setzen!
amnesty international
Bezirk München und Oberbayern
Leonrodstr. 19, 80634 München
Tel.: 089 / 16 54 12
Fax: 089 / 16 54 04
Email: kontakt@amnesty-muenchen.de
Rückblick: Fahnen für die Freiheit
Seit Jahren kämpft amnesty international für die Freilassung von Dr. Than Nyein in Myanmar (Burma).
Bei den Wahlen von 1990 wurde der Arzt dort ins Parlament gewählt, doch die Militärs annullierten die Wahlen.
Am 28. Oktober 1997 wollten mehrere Abgeordnete der demokratischen Partei eine Versammlung abhalten.
Sieben Personen, darunter Dr. Nyein, wurden festgenommen.
Wenig später wurde er zu sieben Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt.
Auch nach Ablauf der Haftstrafe im Jahr 2004 wurde der inzwischen schwer kranke Mann bislang nicht freigelassen.
Fahnen für die Freiheit auf dem Odeonsplatz © ai
Auf hunderten von Fahnen haben Münchner Bürger in den letzten Monaten für die Freiheit von Dr. Than Nyein unterschrieben.
Diese Fahnen werden am 4.11. 06 zwischen 11.00 und 15.00 über den Odeonsplatz gespannt.
Passanten konnten auf weiteren Fahnen unterschreiben und so die Fahnenkette für die Freiheit verlängern.
Rückblick zum "Tag der Menschenrechte" (10. Dezember)

"Menschenrechtsbaum" in der Eingangshalle des Klinikums Rosenheim ©ai

Nasser Infostand am 9.12.06 in Rosenheim ©ai
Tischkalender der amnesty Jugendgruppe in München
Die Jugendgruppe München bietet ab sofort einen Tischkalender im
Postkarten-Format für das Jahr 2007 an.
© ai
Der Kalender besteht aus 12 wunderschönen schwarz-weiß Bildern,
die auf einem ai-Menschenrechtsseminar für Jugendliche in Israel entstanden sind.
Sie interpretieren auf eindrucksvolle Weise die Menschenrechte aus der Sicht von Jugendlichen.
Sie können den Kalender für 2,00 Euro (ai-extern 2,50 Euro) bestellen.
Bestelladresse: Jugendgruppe 1792
Email: jugendgruppe@amnesty-muenchen.de.
Bitte gebt an: Lieferadresse und die Gruppen-/Bezirksnummer, über die es abgerechnet werden soll.
Der Versand ist kostenfrei!
ai-Taschenkalender 2007
Auslieferung ab Oktober 2006
Auch dieses Jahr gibt es wieder den neuen ai-Taschenkalender in
Zusammenarbeit von Harms Verlag und der Münchner Gruppe 1268
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| Format |
14,60 cm x 9,40 cm (DIN A6 schmal, wie im letzten Jahr) |
| Umfang |
192 Seiten |
| Kalendarium |
2 Seiten pro Woche mit zeitgeschichtlichen Daten,
sowie Monatsplaner von Januar 2007 bis Dezember 2008
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| Serviceteil |
Postgebühren
Internationale Vorwahlnummern
Adressen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen
Schulferien
Stundenpläne
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| ai-Beiträge |
Informationen über die Arbeit von ai
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Nachruf auf Carola Stern
Writers in Prison
Ein Brief aus Kenia
Für die Freiheit des Wortes
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| Ausstattung |
Umschlag: vierfarbig mit umweltfreundlicher Schutzfolie
Innenteil: hochwertiges weißes Schreibpapier aus Altpapier
Lesezeichen
Fadenheftung
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| Verkaufspreis |
5 Euro Ladenpreis
(für Mitglieder auf Anfrage)
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| Bestelladresse |
amnesty international
Kalenderversand
Leonrodstr. 19
80634 München
(bitte Verrechnungsscheck beilegen!)
oder den guten Buchhandel
Auslieferung ab Oktober 2006
kalenderredaktion@amnesty-muenchen.de
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