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amnesty international: HINSEHEN & HANDELN
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Lilia Alejandra Garcia wurde im Februar 2001 in der Nähe ihres Arbeitsplatzes tot aufgefunden. Ihr Körper zeugt von dem Martyrium, das sie nach ihrem Verschwinden erlitten hat. Sie ist nur eines von vielen Beispielen von Gewaltverbrechen an Frauen in den Stra§en Mexikos, auf das der Staat nicht ausreichend reagiert.
Am 8. März 2004, dem Weltfrauentag, findet auf dem Karlsplatz in München eine Informationsveranstaltung von amnesty international zu Menschenrechtsverletzung an Frauen in aller Welt statt. Symbolisch verteilt amnesty international Blumensamen von Vergissmeinnicht.
Am Beispiel von Lilia Alejandra Garcia können Interessierte vor Ort gegen das Vergessen aktiv werden. Eine Postkarte soll den mexikanischen Staat zum Handeln auffordern.
amnesty international lädt alle, die sich für die Arbeit der Menschenrechtsorganisation interessieren oder sich selbst für die Menschenrechte stark machen wollen, zum Tag der offenen Tür ein. Mitglieder der amnesty-Gruppen in München werden allgemeine Informationen geben und ihre Arbeit vorstellen.
amnesty international setzt sich seit über 40 Jahren gegen Folter, Todesstrafe und andere Menschenrechtsverbrechen ein. Die Organisation ist mit mehr als einer Million Mitgliedern in mehr als 150 Staaten vertreten, und allein im Raum München gibt es rund 40 Gruppen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich engagieren.
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BENEFIZKONZERT für amnesty international am 13. März, um 20 Uhr im Bürgerhaus Gräfelfing Karten zu 18 Euro ermäßigt 12 Euro in der Buchhandlung Kirchheim Gauting, Tel. 089 / 850 35 11 bei Buch und Musik in Gräfelfing Tel. 089 / 85 37 22 und ab 19 Uhr an der Abendkasse |
Das neue Programm "W A S S E R ~ M U S I K ", das von der SZ als "außergewöhnliches Musikerlebnis" mit folgenden Worten beschrieben wurde: "Im neuen Programm des MSQ wird die besondere Fähigkeit des Ensembles deutlich, durch Arrangement, Komposition und Improvisation die Grenzen zwischen Klassischem und Zeitgenössischem aufzuheben, dabei immer perfekt aufeinander eingespielt, technisch souverän und präzise. Die Symbiose aus Moderne, Jazz und klassischen Elementen fasziniert und hinterlässt, immer wieder, ein begeistertes Publikum." Vor 20 Jahren gab das MSQ im Bürgerhaus sein erstes Konzert und eine neue Dimension des Streichquartetts begann. Dieses Jubiläumskonzert, auf das sich auch die vier Musiker Jörg Widmoser, Winfried Zrenner, Andreas Höricht und Jost-H. Hecker besonders freuen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der Erlös dieser Veranstaltung, die von der ai Würmtalgruppe 1440 organisiert wird, geht an amnesty international. Seit über 40 Jahren setzt sich ai weltweit für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein.
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Weitere Infos unter www.amnesty-muenchen.de/1440/ www.modernstringquartet.com |
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Die Künstlerin Angelika Borgböhmer, deren Aquarell (siehe Bild) den ai-Taschenkalender 2004 schmückt, hat das Original ai gestiftet. Das Bild im Format 39,7 x 29,6 cm wird an den Meistbietenden versteigert. Mitmachen kann jeder, der sein Gebot bis zum 31. März 2004 an die Kalenderredaktion amnesty international, Leonrodstraße 19, 80634 München (E-Mail: kalenderredaktion@amnesty-muenchen.de) schickt. |
München, 13. Mai 2004 - Es ist wohl ungewöhnlich, dass amnesty international bei einer Haftentlassung demonstriert. Aber die Münchner ai-Gruppe 1440 ist entsetzt über die Bedingungen, unter denen der israelische Atomtechniker Mordechai Vanunu freigekommen ist: Er steht in Israel de facto unter Hausarrest und hat keinen Reisepass erhalten. Am kommenden Samstag wird die ai-Gruppe 1440 dafür demonstrieren, dass Mordechai Vanunu endlich die völlige Freiheit erhält. Die Gruppenmitglieder werden Plakate halten, mit denen jedes Jahr von Vanunus Haft verdeutlicht werden soll. Die Plakate listen weltpolitische Ereignisse auf, die während der 18 langen Jahre geschehen sind.
Das bisherige Verhalten der israelischen Regierung und Gerichte im Fall Vanunu ist von amnesty international heftig kritisiert worden. Vanunu wurde am 30. September 1986 durch israelische Agenten in Rom entführt und nach Israel verschleppt. Dort wurde er in einem Geheimprozess zu 18 Jahren Einzelhaft verurteilt. Der Grund: Der ehemalige Mitarbeiter eines Atomforschungszentrums hatte Informationen über Israels Atomwaffenprogramm an die Sunday Times weitergegeben. Sein Ziel: Er wollte eine öffentliche Debatte über das israelische Nuklearprogramm und die Gefahren von Atomwaffen im Nahen Osten ansto§en. Die Folge seiner Tat: 18 Jahre Gefängnis, davon elf Jahre Einzelhaft.
Seit zehn Jahren hat sich die ai-Gruppe 1440 aus München dafür eingesetzt, dass Vanunu freigelassen wird. Gruppenmitglied Anna Moritz: "Wir haben uns mit hunderten von Briefen für seine Freilassung eingesetzt, haben ihm sogar Geschenke ins Gefängnis geschickt. Er hat uns immer wieder geantwortet, aber die Briefe waren voller Löcher, weil die Zensoren Teile herausgeschnitten hatten." Die Lektüre der Briefe führte bei der Gruppe zu der Annahme, dass die lange Einzelhaft bei Vanunu zu psychischen Schäden geführt hat. Kein anderer Häftling der westlichen Welt wurde so lange in Einzelhaft gehalten wie Vanunu.
Die Mitglieder der Schülergruppe von amnesty international München sind entsetzt über Berichte, dass im Irak Kinder inhaftiert werden - und sie möglicherweise sogar mißhandelt worden sind. Deshalb demonstriert die Gruppe am heutigen Freitag (9. Juli 2004) vor dem US-Konsulat und fordert damit die Regierung der USA auf, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Der Demonstrationszug sammelt sich um 16 Uhr vor dem Prinz-Carl-Palais (gegenüber dem Konsulat) und zieht dann in die Innenstadt.
Ein Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) wirft den USA vor, im Internierungslager Um Qasr Kinder zu inhaftieren. In dem UNICEF-Bericht heißt es: "Die Einstufung dieser Kinder ist besorgniserregend, da sie unbestimmte Haftzeit, ohne Kontakt mit der Familie, Erwartung eines Verfahrens oder Prozess beinhaltet." UNICEF beklagt, dass die Organisation daran gehindert wird, zu überprüfen, ob und unter welchen Bedingungen Kinder inhaftiert sind.
Die SWR-Sendung "Report Mainz" vom 5. Juli 04 zitiert sogar zwei Zeugen, die davon sprechen, dass Kinder in irakischen Gefängnissen misshandelt würden. Der US-Sergeant Samuel Provance berichtet von einem 16-jährigen Jungen im Gefängnis Abu Ghraib: "Er zitterte am ganzen Leib. ... Die Verhörspezialisten haben ihn mit Wasser übergossen und in einen Wagen gesteckt. Dann sind sie mit ihm durch die Nacht gefahren und zu der Zeit war es sehr, sehr kalt."
amnesty international fordert die US-Regierung auf, die Vorwürfe aufzuklären. ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler: "Die US-Regierung muss konkrete Informationen geben, wie alt die Kinder sind, was die Haftgründe sind. Und ob Kinder Folter und Misshandlung ausgesetzt wurden. ... Unabhängige Inspektionen sind nicht erwünscht. Das ist skandalös."
Siehe auch den TV-Bericht von Report Mainz über Kinder in irakischen Gefängnissen: www.swr.de/report
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amnesty international hat im Jahr 2003 Menschenrechtsverletzungen in 155 Ländern dokumentiert. In 132 Staaten wurden Menschen von Sicherheitskräften, Polizisten oder anderen Staatsangehörigen gefoltert und misshandelt. In 63 Ländern wurden Menschen zum Tode verurteilt, in 28 Ländern wurden 1.146 Todesurteile ausgeführt. In mindestens 47 Ländern wurden Menschen Opfer staatlicher Morde. In 28 Ländern "verschwanden" Personen. Gewaltlose politische Gefangene gab es in 44 Ländern. Weitere Informationen findet man/frau unter www.amnesty.de
Für Nachfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an die ai-Pressestelle,
Meike Zoega oder Dawid D. Bartelt, Tel. 030 - 420248-306, |
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Berlin, 26. Mai 2004 - "Das Handeln von Regierungen im Namen einer einseitigen Sicherheitsstrategie gerät zunehmend zur Kriegserklärung an menschen- und völkerrechtliche Grundwerte." Dies stellte Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Sektion von amnesty international (ai), anlässlich der Vorstellung des ai-Jahresberichts 2004 fest. Die Bilder gefolterter Iraker wie die fortgesetzte Behandlung Gefangener in US-Gewahrsam von Afghanistan bis Guantanamo zeigen: Selbst absolute Verbote des Völkerrechts wie das Folterverbot sind in Rechtsstaaten keine Tabus mehr. In Deutschland ist die Debatte um die Zulässigkeit von Folter nicht verstummt. "Es ist an der Zeit, hier klare Grenzen zu ziehen und Widerstand zu leisten", sagte Lochbihler. Für die Foltervorfälle und die Erschießung unbewaffneter Zivilisten im Irak fordert ai eine unabhängige Untersuchungskommission unter ziviler Leitung. Alle Gefangenen müssen umgehend Kontakt zu Anwälten und Familienangehörigen aufnehmen dürfen. Menschenrechtsorganisationen müssen uneingeschränkt und unangemeldet Zugang zu allen Haftanstalten erhalten. |
Bewaffnete oppositionelle Gruppen haben 2003 in insgesamt 35 Ländern schwere Menschenrechtsverletzungen wie Tötungen von Zivilisten, Folter, Geiselnahmen und Entführungen begangen. Besonders betroffen davon sind Frauen. Sie werden u. a. Opfer massenhafter Vergewaltigungen. Bei bewaffneten Konflikten wie in der Demokratischen Republik Kongo oder in der sudanesischen Region Darfur werden hunderttausendfach schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen, von denen die Weltöffentlichkeit kaum Notiz nimmt. Im Kosovo werden nach Ende des Konflikts Frauen und Mädchen in die Prostitution gezwungen. Die Präsenz internationaler Truppen und Organisationen hat im Kosovo - wie auch in anderen Postkonfliktgebieten - das Blühen der illegalen Sexindustrie begünstigt. "Hier müssen Regierungen endlich wirksam Abhilfe schaffen", sagte Lochbihler.
In Deutschland dringt ai darauf, dass eine unabhängige Beschwerde- und Kontrollstelle für Übergriffe durch Polizisten eingerichtet wird. Ein im Januar 2004 veröffentlichter ai-Bericht hat erneut deutlich gemacht, dass Missbrauch von Polizeigewalt ein Strukturproblem ist, das unabhängiger Kontrolle bedarf. Kürzlich hat das Menschenrechtskomitee der UN Deutschland aufgefordert, eine solche Stelle einzurichten.
Für das Jahr 2003 dokumentiert der neue ai-Jahresbericht Menschenrechtsverletzungen in 155 Ländern (2002: 151). In 132 (106) Staaten wurden Menschen von Sicherheitskräften, Polizisten oder anderen Staatsangehörigen gefoltert und misshandelt. In 63 (61) Ländern wurden Menschen zum Tode verurteilt, in 28 (31) Ländern wurden 1.146 (1.500) Todesurteile ausgeführt. In mindestens 47 (42) Ländern wurden Menschen Opfer staatlicher Morde. In 28 (33) Ländern "verschwanden" Personen. Gewaltlose politische Gefangene gab es in 44 (34) Ländern.
Weltweit wird mindestens eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder sexuell missbraucht. Die Täter werden oft nicht bestraft. Mit einer Aktion vor der Feldherrnhalle macht amnesty international München auf diese erschreckenden Fakten aufmerksam. Hundert Schuhschachteln werden am 31. Juli dort stehen, auf jeder ein Paar Schuhe. Ein großes Transparent verkündet: "Dieser Schuh könnte noch getragen werden, wenn..." Der Text wird auf den einzelnen Schuhschachteln fortgesetzt, mit Fallbeispielen wie den folgenden:
"...wenn eine 32jährige Mutter aus Thüringen nicht von ihrem Ex-Freund erstochen worden wäre. Nachdem sie sich von ihm getrennt hatte, hatte er sie monatelang verfolgt, tätlich angegriffen und mit ihrer Tötung gedroht, wenn sie nicht zu ihm zurückkehre. Die Frau hatte bei der Polizei vergeblich um Hilfe gebeten und acht Strafanzeigen innerhalb von vier Monaten erstattet."
"... wenn eine 18jährige Frau aus der Ukraine nicht für die Prostitution in den Kosovo verkauft worden wäre. Sie wird dort von einem Bordellbesitzer bedroht, misshandelt und zur Prostitution gezwungen. Im Kosovo sind circa 20 Prozent der Freier, die 2002 für 80 Prozent des Umsatzes sorgten, Mitglieder von internationalen Organisationen oder KFOR-Soldaten, auch aus Deutschland."
Sultana Kamal ist eine der bekanntesten Menschenrechtlerinnen in Bangladesh. Als Geschäftsführerin der Menschenrechtsorganisation Ain-o-Shalish-Kendro (ASK) setzt sich die Juristin und Journalistin vor allem für die Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten ein. ASK hat seit 1998 einen konsultativen Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.
In München ist Sultana Kamal am 30. September 2004 im Rahmen eines Abends von amnesty international über die Menschenrechte in Bangladesh zu Gast. Neben Vortrag und Diskussion von und mit Frau Kamal informiert amnesty international mit einem kurzen Videofilm und mit einer Fotoausstellung über die menschenrechtliche Lage in Bangladesh. Untermalt wird der Info-Abend von Musik.

Amnesty international setzt sich für Menschen ein, die wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugung, ihrer ethnischen Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder ihres Geschlechts verfolgt, verhaftet, gefoltert und getötet werden - weltweit und jeden Tag. Das wirksame Prinzip, das ai dabei anwendet, ist die Schaffung von Öffentlichkeit. Denn nichts scheuen repressive Regierungen so sehr, als dass ihre menschenverachtenden Praktiken der Unterdrückung, der Folter und des staatlichen Mordes ans Licht kommen.
In Dachau fanden sich im März 1979 fünfzehn Mitglieder zur Gründung einer ai-Gruppe zusammen. Der damalige Gruppensprecher Norbert Göttler prägte die Menschenrechtsarbeit der Anfangsjahre entscheidend mit. Die Gruppe, deren Größe bald auf über 20 Mitglieder anwuchs, veranstaltete Podiumsdiskussionen, Benefizkonzerte, Dichterlesungen und Ausstellungen zur Menschenrechts- problematik in 15 Ländern, z.B. Polen, die UdSSR, Uganda, El Salvador, Chile, Pakistan, Türkei u.a.. Ebenso wurde das deutsche Asylrecht kritisch diskutiert. Durch die Übernahme von Adoptionen (intensive, dauerhafte Betreuung einzelner unschuldig Inhaftierter) konnten die Dachauer in mehreren Fällen helfen, eine vorzeitige Haftentlassung zu erreichen.
Heute zählt die Dachauer ai-Gruppe noch sechs aktive Mitglieder, eines von ihnen, Erich Scheckenhofer, ist seit den Anfängen dabei. Im Zentrum der Arbeit steht seit einigen Jahren das Engagement um den entführten und seither verschwundenen Algerier Naceur Bendella, einem unbescholtenen Kaufmann, aber auch Aktionen wie z.B. Ausstellungen zum Thema "Folter an Frauen". Unterstützung erfuhr die ai-Gruppe durch viele langjährige Freunde und Förderer wie z.B. den verstorbenen Pfarrer Heinrich Bauer (Versöhnungskirche) und den ehemaligen Pfarrer der Friedenskirche, Martin Stählin, mit denen verschiedene Veranstaltungen realisiert wurden.
Daneben suchen die Dachauer ai-Mitglieder durch Informationsstände auf dem Wochenmarkt, bei der jährlichen KZ-Gedenkfeier, dem internationalen Stadtfest und dem Weihnachtsmarkt den Kontakt und Austausch mit Dachauer Bürgern. Damit verbunden ist der Wunsch, Verständnis und Unterstützung für ihre Arbeit zu finden und das Bewusstsein der Menschen dafür wachzuhalten, dass die Mehrheit der Menschheit nicht die demokratischen Grundregeln für sich beanspruchen kann, die für uns selbstverständlich sind.
Zur Feier ihres 25-jährigen Bestehens lädt die Dachauer Gruppe von amnesty international Freunde und Interessenten am Sonntag, den 21. November 2004 zu einer Konzertlesung in die Kleinkunstbühne "Leierkasten" (Friedenskirche), Uhdestr. 2 in Dachau ein. Urs Fiechtner, bekannter Schriftsteller aus Ulm, liest Texte des Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gehabt hätte. Er wird musikalisch begleitet von Sergio Vesely. Die Abendveranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit der Möglichkeit, sich über die aktuelle Arbeit von ai-Dachau zu informieren und bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen.
Um 20.00 Uhr beginnt anschließend die Konzertlesung. Karten zu 10 Euro sind im Schallplattencenter am Sparkassenplatz sowie an der Abendkasse erhältlich.
Die Abendveranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit allgemeinen Informationen zur Arbeit von amnesty international. Dabei wird die aktuelle Kampagne "Hinsehen und handeln - Gewalt gegen Frauen" vorgestellt.
Ab 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen.
Um 20.00 Uhr beginnt eine Konzertlesung mit dem Schriftsteller Urs Fiechtner aus Ulm, musikalisch begleitet von Sergio Vesely. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
Gelesen werden Texte des Literatur-Nobelpreisträgers Pablo Neruda. Der bedeutendste lateinamerikanische Lyriker des 20. Jahrhunderts wäre dieses Jahr 100 geworden. Er galt als Dichter des Volkes und schrieb sich in die Herzen (nicht nur) der Lateinamerikaner.
Heppel & Ettlich
Kaiserstrasse 67
80801 München
U-2 Hohenzollernplatz
Tram 27, Bus 33 Kurfürstenplatz
Reservierung unter Tel. 089/ 349 359
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, bayerisches Bildungswerk für Ökologie und Demokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Verlagsanstalt Frankfurt/Main 2003 ©

Anlässlich des 3. Welttages gegen die Todesstrafe liest Danielle Gaubatz aus dem Roman "Sex und Geheimnis" im Theater Heppel & Ettlich um 20 Uhr, begleitet von den Jazzmusikern Rafael Alcántara (as, ss) und Georg Ruile (piano).
Auf spannende Weise rollt der Text einen Fall auf und zeigt, wie ein Student aus der unteren Schicht den Machtspielen einer Elite zum Opfer fällt. In Virginia wird die siebzehnjährige Candice vergewaltigt und auf grausame Weise ermordet. Die Tat wird ihrem letzten Liebhaber zugeschrieben, David Dennis. Neun Jahre schon sitzt er im Todestrakt, als die Schriftstellerin Aurore Amer ihn dort zunächst nur zu Recherchezwecken für ihr nächstes Buch besucht. Durch die Begegnung mit ihm und in deren Folge mit seiner Mutter und ihrer Mitstreiterin Rosario wird sie unweigerlich hineingezogen in den Kampf um sein Überleben. Sie beginnt zu recherchieren, stößt auf Widersprüche und unterlassene Gutachten. Es ist an ihr, zu entscheiden, wem sie mehr Glauben schenkt, dem Urteil des Gerichtes oder ihrer eigenen Wahrnehmung. Gemeinsam mit den beiden Frauen wird sie alles tun, um ihn zu retten.
Das Trio text and jazz bietet ein ungewöhnliches Hörereignis, bei dem Sprache und Musik ineinander greifen. Danielle Gaubatz präsentiert Texte verschiedener Autoren zu Kompositionen des Saxophonisten Rafael Alcántara.
Das kann man sich so vorstellen, dass die Musik die Lesung begleitet, sie unterstützt und manchmal auch unterbricht, um den Gedanken der Zuhörenden Raum und Zeit zu geben. Dazu gibt es noch reine Instrumentalstücke, bei denen auch mal die Sprecherin verschnaufen kann, denn der Abend dauert an die 110 Min. mit Pause.
Unsere Idee: Diese Zusammenarbeit hat sich aus der Idee heraus entwickelt, eine Lesung mit Musik zu ergänzen, so daß beides dazu gewinnt, die Erzählung lebendiger wird, verstärkt in den Stimmungen, und die Musik durch die Worte an Bildern gewinnt, die eigene Phantasie mit nimmt. Jazz mit seiner Spontaneität und Dialog bietet sich für ein literarisch-musikalisches Projekt dieser art an. Einerseits werden Improvisationen eingeflochten, andererseits sind bestimmte Passagen festgelegt, so bleibt der Erzählfluß erhalten. Die Jazzkompositionen Rafael Alcántaras sind von Latin-, Funk- und Worldmusic beeinflusst und stehen im Wechselspiel mit der Interpretation der Texte.
Das Trio text and jazz ist seit bald zwei Jahren im Theater Heppel & Ettlich und über München hinaus mit unterschiedlichen Programmen zu hören.
Weltweit sterben jedes Jahr eine halbe Million Menschen durch Waffen - ein Mensch pro Minute. Unter dem Motto "Waffen unter Kontrolle" setzt sich amnesty international (ai) für die Reglementierung und Begrenzung von Rüstungsexporten ein. Im Rahmen der internationalen Kampagne fordert ai:
Rund 600 Millionen Schusswaffen sind weltweit im Umlauf. Immer wieder werden mit Waffen aus deutscher Produktion schwere Menschenrechtsverletzungen begangen. So ermordeten in Brasilien im Oktober 1992 Angehörige der Militärpolizei in São Paulo 111 Gefangene bei der Niederschlagung einer Häftlingsrevolte. Die Militärpolizisten verwendeten dabei unter anderem MP5-Maschinenpistolen der deutschen Waffenschmiede Heckler & Koch. amnesty international untersuchte den Vorfall und konnte anhand der Seriennummern auf den Gewehren nachweisen, dass diese Maschinenpistolen aus Deutschland nach Brasilien geliefert worden waren.
Erben ist eigentlich ein Thema über das zu Lebzeiten keiner gerne spricht. Kaum verwunderlich scheint es daher, dass 82% aller Bundesbürger ohne Testament versterben. Und das, obwohl jeder weiß, dass vor allem ungeregelte Erbschaftsverhältnisse häufig zu Streitigkeiten führen. Hinzu kommt, dass die gesetzlichen Regelungen des Erbfalls und die steuerlichen Belastungen häufig nicht bekannt sind.
Damit es im Ernstfall nicht zu unliebsamen Überraschungen in der Vermögensnachfolge, zu Auseinandersetzungen in der Familie oder zu unnötigen steuerlichen Belastungen kommt, müssen vorher klare Regelungen getroffen und die rechtlichen und steuerlichen Anforderungen beachtet werden. Prof. Peter Gantzer wird an diesem Abend Einblick in die Erbregelungen geben und Möglichkeiten des neuen Erbschaftsrechts, wie das Vermächtnis sinnvoll eingesetzt werden kann, nennen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem Umtrunk die Möglichkeit, sich über die Ziele und die Arbeit von amnesty international zu informieren.

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| Format | 14,6 x 9,4 cm (DIN A6 schmal, wie im letzten Jahr) |
| Umfang | 192 Seiten |
| Kalendarium |
2 Seiten pro Woche mit zeitgeschichtlichen Daten, sowie Monatsplaner von Januar 2005 bis Dezember 2006 |
| Serviceteil |
Postgebühren Deutschlands, Österreichs und der Schweiz internationale Vorwahlnummern Adressen der ai-Bezirksbüros Adressen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen Schulferien und Stundenpläne |
| ai-Beiträge |
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Informationen über die Arbeit von ai |
| Ausstattung |
Umschlag: vierfarbig mit umweltfreundlicher Schutzfolie Innen hochwertiges weißes Schreibpapier aus Altpapier Lesezeichen Fadenheftung |
| Verkaufspreis |
5 Euro Ladenpreis für Nicht-Mitglieder 9,80 Schweizer Franken (für Mitglieder auf Anfrage) |
| Bestelladresse |
amnesty international Kalenderversand Leonrodstr. 19 80634 München (bitte Verrechnungsscheck beilegen!) oder den guten Buchhandel Auslieferung ab Oktober 2004 |
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