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151 Lichter für Menschenrechte
Tag der Menschenrechte am 10. Dezember:
ai-Klagemonument in der Neuhauser Straße
Ein Klagemonument aus Holzbohlen errichtet der Münchner Aktionskünstler
Stefan Tremel am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, in der
Fußgängerzone Neuhauser Straße. Mit diesem Monument wollen Tremel und die
Münchner Mitglieder von amnesty international darauf aufmerksam machen, daß
in 151 Ländern der Welt Menschenrechte verletzt werden. Das drei Meter hohe
liegende Holzkreuz wird die Namen dieser 151 Länder tragen. Passanten sollen
rund um das Kreuz 151 Kerzen als Zeichen der Hoffnung aufstellen.
Der Tag der Menschenrechte erinnert daran, daß am 10. Dezember 1948 die
UN-Vollversammlung die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verkündet
hat. Amnesty international kämpft für die Durchsetzung dieser
Menschenrechtserklärung. Die weltweit 1,1 Millionen Mitglieder und
Unterstützer von ai fordern die Freilassung von politischen Gefangenen und
wenden sich gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". In München
arbeiten in verschiedenen Stadtteilen rund 15 ai-Gruppen, außerdem einige
Arbeitskreise, wie der Arbeitskreis für politische Flüchtlinge, der
urgent-actions-Ak oder der Anti-Folter-Ak. In Oberbayern gibt es weitere 20
ai-Gruppen.
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