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Platzverweis für Todesstrafe.
Amnesty International setzt sich am 19. Juni mit einer aufmerksamkeitsstarken
bayernweiten Fotoaktion für die Abschaffung der Todesstrafe ein.
München, Juni 2010 – Am 19. Juni veranstaltet Amnesty International, anlässlich der Fußball-WM
in Südafrika, eine bayernweite Aktion und fordert die Abschaffung der Todesstrafe, die in vielen Teilnehmerländern
des weltweiten Fußballturniers noch existiert.
In vielen bayerischen Städten werden am 19. von Amnesty Mitgliedern sog. Bangsticks (Klatschstangen)
und rote Karten mit der Aufschrift „Platzverweis für Todesstrafe“ an Passanten und Fußballfans verteilt,
die bei Public Viewing Events für ihre Mannschaften mitfiebern werden. Außerdem werden die Fans dazu animiert,
sich an einer Fotoaktion zu beteiligen und sich als „Schiedsrichter gegen die Todesstrafe“ abbilden zu lassen.
Die Bilder der Teilnehmer werden zeitnah auf der Münchner AI-Website veröffentlicht
(www.amnesty-muenchen.de),
um somit die AI Botschaft in der breiten Öffentlichkeit zu streuen.
Ingrid Bausch Gall, Bezirkssprecherin für den Bezirk München und Oberbayern:
„Die Todesstrafe verletzt das Recht auf Leben, viele Staaten haben in den letzten Jahren die Todesstrafe abgeschafft.
Wir setzen und dafür ein, dass die Todesstrafe weltweit verschwindet.“

Amnesty International möchte mit dieser Aktion konkret auf die Lage der Menschenrechte
in Brasilien, Chile, USA, Nordkorea, Japan, Nigeria, Algerien, Ghana, Kamerun und Südkorea sensibilisieren,
da in diesen Ländern noch die Todesstrafe verhängt wird bzw. diese in Kriegszeiten ausgeführt
wird oder es noch Verurteilte gibt, auf deren Schicksal AI aufmerksam machen möchte.
Mittlerweile haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe
per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. Dennoch lebt nur ein
Drittel der Weltbevölkerung in Staaten, die nicht hinrichten.
Im Jahr 2008 sind mindestens 2.390 Gefangene in 25 Staaten exekutiert
worden; allen voran China (72%), Iran (14%), Saudi Arabien (4%), Pakistan (2%), USA (2%) und Rest der Welt (6%).

Veranstaltung: Fußball verbindet Völker. Menschenrechte auch.
Datum: Samstag, 19. Juni 2010
Uhrzeit: 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Neuhauserstr. 7, München

Impressionen von der Aktion in München (1)
freundlich überlassen von © Florian Gränzer

Impressionen von der Aktion in München (2)
freundlich überlassen von © Florian Gränzer
Sie können zur FIFA-WM selbst für die Menschenrechte aktiv werden, wenn Sie folgende Petition zu Korea unterstützen:
Auf folgender Weltkarte erhalten Sie einen Überblick über die Amnesty-Elf - dem Team, in dem nur Verteidiger spielen:
ai-Impressionen vom Ökumenischen Kirchentag in München

Amnesty International auf dem Kirchentag in München (1)
(freundlich überlassen von © Andreas Kropp)

Amnesty International auf dem Kirchentag in München (2)
(freundlich überlassen von © Andreas Kropp)

Amnesty International auf dem Kirchentag in München (3)
(freundlich überlassen von © Andreas Kropp)

Amnesty International auf dem Kirchentag in München (4)
(freundlich überlassen von © Andreas Kropp)

Amnesty International auf dem Kirchentag in München (5)
(freundlich überlassen von © Andreas Kropp)
Informationsabende 2010 zur Mitarbeit bei amnesty international
Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München
Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei
ai mitarbeiten möchten. Die Termine:
- Mittwoch, 13.01.2010
- Mittwoch, 10.02.2010
- Mittwoch, 10.03.2010
- Mittwoch, 14.04.2010
- Mittwoch, 19.05.2010
- Mittwoch, 16.06.2010
- Mittwoch, 14.07.2010
- im August Sommerpause
- Mittwoch, 15.09.2010
- Mittwoch, 13.10.2010
- Mittwoch, 17.11.2010
- Mittwoch, 15.12.2010
- Mittwoch, 19.01.2011
- Mittwoch, 14.02.2011
Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG),
Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße).
Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter
www.amnesty-muenchen.de/termine.
Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40
Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage
der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von
den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai
erreichen, daß gewaltlose politische Gefangene freigelaßen werden - das
sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und Gewalt
weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todeßtrafe
und "Verschwindenlaßen". ai möchte zudem erreichen, daß alle politischen
Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.
In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind
es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter
diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der
Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis
und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder
spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich
geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.
Radio ai
"Radio ai"
ist alle zwei Monate auf Sendung:
Zu empfangen auf UKW 92,4 MHz
(www.lora924.de),
gestaltet von Mitgliedern des ai-Presse-Arbeitskreises
und von Münchner ai-Gruppen.
Ansprechpartner:
amnesty international
ai-Radiogruppe München
radio@amnesty-muenchen.de
Homepage:
www.amnesty-muenchen-radio.de.
Kugeln vor Lachen 2011
Benefiz-Gala zum 50. Geburtstag von amnesty international
Wann? 8. Mai 2011 um 19 Uhr
Wo? Circus Krone
Kugeln vor Lachen – mit grandioser Zwerchfell-Munition von:
Gerhard Polt, Biermösl Blosn,
Erwin Pelzig, Konstantin Wecker,
Kerstin Heiles und Christoph Pauli,
Cello Mafia, Timothy Peach, El Mago Masin, Christian Ude,
Susanne Rohrer (Moderatorin),
Klaus Neumann (Regisseur).
50 Jahre amnesty international –
ein Jubiläum für die Menschenrechte.

© amnesty international
Der 50. Jahrestag der Gründung von Amnesty International ist
ein wichtiges Datum: er steht für ein halbes Jahrhundert
Engagement zur Wahrung der Menschenrechte. Ihre Geburtsstunde
fand die Menschenrechtsorganisation im Jahr 1961.
Zwei Stundenten, die in einer öffentlichen Kneipe auf die
Freiheit angestoßen hatten, waren in Lissabon verhaftet worden.
Empört initiierte der englische Rechtsanwalt Peter Benenson
eine Kampagne von Protestbriefen an die damalige Militärregierung
von Portugal und sandte gleichzeitig einen Brief an
die Londoner „Times“. In einem engagierten Artikel forderte er
die Öffentlichkeit auf, ebenfalls zu protestieren. Die Reaktion
war überwältigend. Sie half nicht nur den beiden Studenten
wieder freizukommen, sondern markierte den Beginn einer
weltweiten Bewegung, die von den Vereinten Nationen festgelegten
Menschenrechte zu bewahren.
Zu diesem bemerkenswerten Jubiläum möchten wir Sie einladen,
mehr über die Arbeit von Amnesty International zu erfahren –
unter Einsatz eines der wichtigsten Organe des Menschen –
unserem Zwerchfell. Wir haben gut Lachen! Erinnern wir uns,
dass dies ein Privileg ist, das viele Menschen noch immer nicht
genießen. Die Künstler, die wir für die Veranstaltung gewinnen
konnten, liefern ihren Beitrag dazu. Vielen Dank!
Tickets:
€30, €35 und €40 (plus Vorverkaufsgebühr)
Studentenermäßigung 20% (nur auf Kategorie €30)
unter www.muenchenticket.de oder 089 / 54 81 81 81
Weitere Details finden Sie auf unter
www.amnesty-noise.com
oder unserem Flyer:
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