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Weiße Rosen gegen die Todestrafe
Amnesty International München erinnert am 21. Februar an die Geschwister Scholl und setzt sich gegen die Todesstrafe ein.
München, Februar 2009 – Anlässlich des 67. Jahrestages (22.2.1943) der Hinrichtung der Geschwister
Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose"
engagiert sich Amnesty International mit einer Aktion gegen der Anwendung der Todesstrafe.
Am Sonntag, den 21. Februar werden Amnesty Mitglieder in der Veterinärstr. 13 / Eingang Englischer Garten
weiße Rosen verteilen und auf aktuelle konkrete Fälle hinweisen.
Mittlerweile haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe
per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. Dennoch lebt nur ein
Drittel der Weltbevölkerung (ca.33 Prozent) in Staaten, die nicht hinrichten.
Im Jahr 2007 sind mindestens 1.252 Gefangene in 24 Staaten exekutiert
worden; allen voran China (38%), Iran (25%), Saudi Arabien (11%), Pakistan (11%), USA (3%) und Rest der Welt (12%).
Veranstaltung: Geschwister Scholl Gedenktag
Datum: Sonntag, 21. Februar 2010
Uhrzeit: 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Veterinärstraße 13, Eingang zum Englischen Garten, direkt an der Tiermedizinischen Fakultät
Siehe auch
www.amnesty-muenchen-todesstrafe.de
Die Würde des Menschen ist (un)antastbar
Amnesty International eröffnet am 1. März im Gasteig Wanderausstellung über Ursachen, Formen und Folgen der Folter.
Gastredner sind an dem Abend Hep Monatzeder und Anni Kammerlander.
München, März 2010 – Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München
und Anni Kammerlander, Geschäftsführerin von REFUGIO,
werden am 1. März, um 19 Uhr die Ausstellung mit kurzen Ansprachen feierlich eröffnen.
Die Wanderausstellung wird im Gasteig vom 1.-15. März für das Publikum frei zugänglich sein.
Gut 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
ist Folter noch immer bedrückend aktuell. Die Ausstellung beschreibt verschiedene Aspekte
dieses leider noch weit verbreiteten Übels – die Geschichte der Folter in Europa,
die Täter der Folter, Folter im »War on Terror«, Folgen der Folter,
aber auch Erfolgsmeldungen: Menschenrechtsbildung im Unterricht / Jugendliche bei Amnesty,
Behandlung und Therapie von Folteropfern. Veranstalter ist die Gruppe 1565, Kampagne gegen die Folter,
des Bezirks München und Oberbayern der deutschen Sektion von Amnesty International.
Veranstaltung: »Die Würde des Menschen ist (un)antastbar« – Ausstellung gegen die Folter
Datum: Montag, 01.03.2010 – Montag, 15.03.2010, Eintritt: frei
Offizielle Eröffnung: Montag, 1. März, 19.00 Uhr
Sonstige Öffnungszeiten: 08:00 Uhr
Ort: Gasteig, Glashalle, 1. OG, Rosenheimerstr. 5, 81667 München
Quellen für weitere Informationen:
www.gasteig.de
www.amnesty-1565.de
www.hepmonatzeder.de
www.refugio-muenchen.de
Eklektischer Sound für Amnesty International.
Neue Konzertreihe für das Jahr 2010 mit aufstrebenden Bands in der Glockenbachwerkstatt
München, März 2010 – Amnesty International macht wieder von sich hören:
Zum nächsten „Make Some Noise“ Konzert wird am Freitag, dem 5. März ab 20 Uhr
in der Glockenbachwerkstatt München für Menschenrechte laut aufgedreht.
Diesmal drei Brands live dabei: „New Radio“ (München; Indie / Pop / Rock),
„Pandoras Box“ (Geisenhausen; Alternative / Indie / Psychedelic)
und „Flea Market Poets“ (USA, Irland, Deutschland; Indie / Rock / Punk).
„Make Some Noise“ ist ein globales Musikprojekt von Amnesty International,
das durch Konzerte und Veranstaltungen weltweit zeigt, dass lohnt und lohnend ist,
Feiern mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Neben zahlreichen lokalen Bands
sind auch Weltstars Anhänger der Initiative: Yoko Ono hat ai hierfür die Bearbeitungsrechte
für alle Solotitel von John Lennon zur Verfügung gestellt, internationale Top- Künstler
und -Bands wie The Black Eyed Peas, Avril Lavigne oder Snow Patrol haben eigene Coverversionen von Lennon-Songs aufgenommen.
Die bisher unveröffentlichten Tracks bietet ai unter www.amnesty.de/noise exklusiv zum Download an.
Sämtliche Erlöse von "Make Some Noise" gehen an ai und werden für die Menschenrechtsarbeit verwendet.
Weitere Informationen stehen Online zur Verfügung:
www.amnesty-noise.com
www.glockenbachwerkstatt.de
Über die auftretenden Künstler:
www.newradio-music.com
www.myspace.com/newradio
www.myspace.com/pandorasboxmusik
www.myspace.com/fleamarketpoets
Termin:
Freitag, 5. März; Einlass ab 20:00 Uhr; Beginn 21:00 Uhr; Eintritt 6 Euro.
Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt
Blumenstr. 7, 80331 München
Amnesty International im Einsatz für mutige Frauen
Amnesty International München widmet den iranischen Frauen den Internationalen Weltfrauentag
München, März 2010 – Am 7. März veranstaltet Amnesty International,
anlässlich des Tages der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden,
einen Vortragsabend im EineWeltHaus mit Schwerpunktthema Iranische Frauen.
Damit möchte Amnesty ein Zeichen für iranische Frauen setzen, die in den letzten 30 Jahren
für Gleichberechtigung, Freiheit und gegen Geschlechterdiskriminierung gekämpft haben.
Besonders brisant wurde dieser Kampf seit dem Sommer 2009 nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Iran.
Im Laufe der Proteste, die seit Juni 2009 im Gange sind, wurden dutzende Frauen verhaftet, vergewaltigt, gefoltert und ermordet.
Frauen beteiligen sich als Journalistinnen, Blogger oder als Demonstrantinnen an den Protesten gegen die Gewalt des Regimes im Iran,
werden verhaftet und verbringen lange Zeit im Gefängnis unter schlimmsten und unmenschlichsten Bedingungen.
Sie setzen Sich für Menschenrechte, Rechte der Kinder und Demokratie im Land ein und sich selbst der Gefahr.
Moderation: Mona Fuchs
Vortrag und Diskussion: Mihan Rusta, Verein Iranischer Flüchtlinge, Berlin
Musikalisches Programm:
Sima Seyed, Gesang, Köln
Kianoush, Klavier
Kianush Naghshineh, Gitarre
Genesis-Tanzgruppe, Jüdische Gemeinde, München
Termin:
Vorabend des Weltfrauentags
Sonntag, 07. März, 19:00 Uhr
Ort: EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80, München
Eintritt frei
Büchermarkt von Amnesty International in Fürstenfeldbruck
Bücher und Schallplatten für einen guten Zweck
Fürstenfeldbruck, April 2010 – Auch in diesem Jahr veranstalten die lokalen Amnesty-Gruppen
Fürstenfeldbruck und Dachau wieder ihren traditionellen Büchermarkt.
Am 17. April (9.00 bis 17.00 Uhr) und 18. April (10.00 bis 16.00 Uhr) können Liebhaber
von Büchern, Magazinen und Schallplatten im Haus 10, Kloster Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck
durch den gewaltigen Fundus gespendeter Druckwerke und Tonträger stöbern und diese zu günstigen Preisen erwerben.
Bisweilen finden sich hier sogar kostbare antiquarische Ausgaben im Sortiment, das auch thematisch für jeden Geschmack etwas bietet.
Die lokale Amnesty-Gruppe Fürstenfeldbruck setzt sich besonders für den iranischen Gewerkschafter Mansour Ossanlou ein,
der aufgrund seines gewaltfreien Engagements für die Rechte der Arbeiter im Iran bereits mehrfach verhaftet und misshandelt wurde,
sodass er sich in einem schlechten Gesundheitszustand befindet. Er wird im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten.
Auch seine Familie wird schikaniert. Auf dem Büchermarkt haben Interessierte die Möglichkeit,
Ossanlou direkt mit einer Unterschrift, einer Postkarte oder einem Brief zu unterstützen.
Die Einnahmen aus dem Büchermarkt gehen direkt an Amnesty International.
Wann? 17. April (9.00 bis 17.00 Uhr) und 18. April (10.00 bis 16.00 Uhr)
Wo? Haus 10, Kloster Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck
1970s Disco Party
Benefizkonzert für Amnesty International
mit Discotrain, Münchens bekannter Disco Band
Wann?
Samstag, 15. Mai, 19:00 Uhr
Wo?
Taverne Odyssee,
Bad-Kreuther-Str. 8,
81673 München
Eintritt: 8 Euro

© ai
Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als John Travolta sexy war? Als man Plateau-Absätze
für eine gute Idee hielt? Als die Nächte heiß waren und Hosen noch heißer? Nein?...
Macht nichts. Lass deine Tanzschuhe, die Schlaghose und das Polyesterhemd wieder
aufleben und los geht's: FUNK IT UP für AMNESTY INTERNATIONAL.
Mehr Information:
www.amnesty-muenchen-english.de
www.discotrain.de
Vorverkauf und Tischreservierung:
karinmahler2006@t-online.de
Informationsabende 2010 zur Mitarbeit bei amnesty international
Einmal im Monat veranstaltet amnesty international in München
Informationsabende für alle, die mehr über die ai-Arbeit erfahren oder bei
ai mitarbeiten möchten. Die Termine:
- Mittwoch, 13.01.2010
- Mittwoch, 10.02.2010
- Mittwoch, 10.03.2010
- Mittwoch, 14.04.2010
- Mittwoch, 19.05.2010
- Mittwoch, 16.06.2010
- Mittwoch, 14.07.2010
Jeweils um 19:30 Uhr, in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG),
Friedrichstraße 25, München-Schwabing (U-Bahn Giselastraße).
Weitere Veranstaltungen von ai München finden Sie unter
www.amnesty-muenchen.de/termine.
Hintergrundinformation zu amnesty international: ai setzt sich seit über 40
Jahren weltweit für Menschen ein, deren Rechte verletzt werden. Grundlage
der ai-Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von
den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Insbesondere möchte ai
erreichen, daß gewaltlose politische Gefangene freigelaßen werden - das
sind Gefangene, die nur aus politischen Gründen in Haft sind und Gewalt
weder angewendet noch befürwortet haben. ai kämpft gegen Folter, Todeßtrafe
und "Verschwindenlaßen". ai möchte zudem erreichen, daß alle politischen
Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren erhalten.
In mehr als 150 Staaten hat ai Mitglieder und Unterstützer, insgesamt sind
es über eine Million. Rund 40 Gruppen gibt es im ai-Bezirk München. Unter
diesen Gruppen sind auch einige mit speziellen Aufgaben, beispielsweise der
Arbeitskreis Kirchen, der urgent-action-Arbeitskreis, der Asyl-Arbeitkreis
und verschiedene Koordinationsgruppen, die auf bestimmte Länder
spezialisiert sind. Sämtliche Arbeit bei ai München wird ehrenamtlich
geleistet, so auch der Bürodienst oder die Lobbyarbeit.
Radio ai
"Radio ai"
ist alle zwei Monate auf Sendung:
Zu empfangen auf UKW 92,4 MHz
(www.lora924.de),
gestaltet von Mitgliedern des ai-Presse-Arbeitskreises
und von Münchner ai-Gruppen.
Ansprechpartner:
amnesty international
ai-Radiogruppe München
radio@amnesty-muenchen.de
Homepage:
www.amnesty-muenchen-radio.de.
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