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22.Januar 2018

Menschen auf der Flucht

Eine Magnum Photo Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International

Ausstellungseröffnung: 22. Januar 2018, 19:00 Uhr, Black Box, Gasteig, München
Der Eintritt ist frei

Ausstellung: 23. Januar 2018 – 17. Februar 2018
08:00 Uhr – 23:00 Uhr | München, Gasteig Glashalle, 1. OG

Gasteig - Kultur für München

Die 30 Tafeln der Magnum Photos-Ausstellung erzählen eine Geschichte, die niemand jemals erleben will – die Geschichte von Flucht und Vertreibung. Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen? Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen.

Ende 2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Mehr als 22 Millionen Menschen sind deshalb aus ihren Heimatländern geflohen. Viele Millionen Menschen sind als Binnenflüchtlinge gezwungen, ihren Heimatort zu verlassen und in eine andere Gegend ihres Landes zu fliehen, in der sie sich vorerst sicherer fühlen.

Die Agentur »Magnum Photos« versammelt seit 1947 die besten Fotografinnen und Fotografen aus der ganzen Welt. Sie steht für unabhängige dokumentarische und künstlerische Fotografie. Die Ausstellung wurde gemeinsam von Magnum Photos und Amnesty International konzipiert, Amnesty International verfasste die Texte zu den Fotos.

Eröffnung der Ausstellung »Menschen auf der Flucht« von Magnum Photos und Amnesty International mit Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland am 22. Januar 2018, 19:00 Uhr, Black Box, Gasteig, München.

Die Ausstellung wird mit einem kleinen Programm eröffnet. Peter Veit, Sprecher beim Bayerischen Rundfunk, liest zwei Texte, die Fluchtgeschichten aus unterschiedlichen Zeiten zum Thema haben. Eine aus der Zeit, in der »wir« fliehen mussten und eine aus unserer Gegenwart. Im Februar 1945 erreicht die Rote Armee Westpreußen, und die Menschen machen sich auf den Weg nach Westen. Die Flucht einer Familie wird aus der Sicht ihres dreizehnjährigen Jungen erzählt. In der zweiten Geschichte erzählt der Münchner Autor Fridolin Schley, wie das Leben eines somalischen Mädchens durch die Übernahme ihres Dorfes durch Islamisten zur Hölle wird, so dass Flucht der einzige Ausweg ist.

Der Abend wird musikalisch umrahmt von der Trompeterin Angela Avetisyan und dem Pianisten Misha Antonov.

Markus N. Beeko wird die Positionen von Amnesty zum Thema Flucht und Asyl erläutern. Nach der Veranstaltung gibt es beim Gang durch die Ausstellung die Gelegenheit, sich mit ihm auszutauschen.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Seite zuletzt geändert am 13.01.2018 18:07 Uhr