Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

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Bezirk München und Oberbayern

Startseite2014-10-21

Filmraihe

2014 / 2015

Menschenrechte von der Rolle

Amnesty International München setzt in der Glockenbachwerkstatt die Filmraihe zum Thema Menschenrechte fort.

Die Münchner Zuschauer erwarten in der Glockenbachwerkstatt wieder spannende dokumentarische Filme aus der ganzen Welt zu Themen wie Demokratie, Gleichberechtigung, Menschenrechte und Frieden. Amnesty International München hat diese Veranstaltung ins Leben gerufen, um über das Medium Film auf verschiedene Menschenrechtsthemen aufmerksam zu machen und vor allem junge Menschen für Menschenrechtsverletzungen zu sensibilisieren. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit von Amnesty International zu informieren und sich mit den Mitgliedern auszutauschen.

Jeweils um 20 Uhr in der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr.7, München. Eintritt frei, Spenden gern gesehen.


21.10.2014

Schmutzige Schokolade

Das Geschäft mit Schokolade ist bitter. Weil Kakao-Plantagen Besitzer für ihre Ware kaum Geld bekommen, können sich es sich kaum leisten, die Farmhelfer zu entlohnen. Eine billige Lösung bietet die Kinderarbeit. Die Schokoladenfirmen möchten damit natürlich nichts zu tun haben. Der dänische Filmemacher Miki Mistrati begab sich auf gefährliche Spurensuche in Afrika und deckte die dunklen Seiten der Schokoladenindustrie auf.

The Dark Side of Chocolate
Deutschland/Dänemark 2010, 45 Minuten
Regie: Miki Mistrati
www.dokumentarfilm.info

18.11.2015

The truth that wasn´t there

Unter dem Regisseur Guy Gunaratne entstand im Jahr 2011 diese überragende Dokumentation über drei Studenten der Filmhochschule die die Grenze des Bürgerkrieges in Sri Lanka passieren. Sie werden zu den ersten unabhängigen Journalisten vor Ort, die die die Kampfzone besuchen und schildern ihre Erlebnisse auf aussergewöhnliche Art und Weise.

Film trailer: vimeo.com/19803982

20.01.2014

Cloudy Mountains

Ein Leben im Staub: Abgeschottet von der Außenwelt schuften die Minenarbeiter im Asbestabbau in Lop Nur im westlichen China. Menschenunwürdige Bedingungen und eine gesundheitsschädliche Arbeit. Der Lohn ist hoch – sein Preis ebenso. – China 2012 – Regie: Zhu Yu

"Mir sind die Arbeitsbedingungen egal, so lange ich dafür bezahlt werde" kommentiert der 17-jährige Minenarbeiter nüchtern. Zusammen mit seinem Vater baut er Asbest in den Bergen in Lop Nur im westlichen China ab. Eingehüllt in eine riesige Staubwolke, fristen die Menschen hier ein Leben unter extrem harten Bedingungen: Vorsintflutliche Förderanlagen und Schutzkleidung, untergebracht in engen Plastikhütten, isoliert von der Außenwelt, gesundheitliche Konsequenzen – und der alles zerfressende Staub. Doch die Lebensfreude ist ungebrochen, angesichts der beachtlichen Entlohnung. Der Debutfilm von Zhu Yu ist dicht erzählt und fängt surreal anmutende Bilder ein. Trotz der brutalen Umgebung sind die Protagonisten willensstark, denn die Hoffnung auf ein besseres Leben stirbt zuletzt. Maren Willkomm

Kamera: Zhu Yu, Lui Zhifeng.
Ton: Shen Hancun, Zhao Jingyan.
Schnitt: Han Lei.
Produktion: Documentary Channel, Shanghai Media Group (SMG).
Produzent: Han Lei. Länge: 85 min.

youtube.com

17.3.2015

Prestes Maia - Freiheit in Beton

Ein Film von Jonas Ginter, Levin Peter und Marla Fee Wilke aus dem Jahr 2007. In Koproduktion mit ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE Gefördert aus Mitteln des Freistaats Thüringen zur kulturellen Filmförderung.

Prestes Maia erzählt von den größten Kontrasten zwischen Arm und Reich in Lateinamerika. In diesem Film geht es um ein Bollwerk der Unterschicht – “Prestes Maia”, in dem sich 468 Familien auf 22 Stockwerken, 1379 Bewohner und 1379 Geschichten versammeln. Das Haus wurde von ihnen besetzt, doch die Räumung ist unabwendbar. Trotzdem kämpfen die Bewohner weiter.

Seite zuletzt geändert 2015