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Amnesty International

28. Juni 2014

Ein Jahr danach

REFUGIO erinnert an den Hungerstreik auf dem Münchner Rindermarkt

In den frühen Morgenstunden des 30. Juni 2013 räumte die Polizei das Hungerstreik-Camp, in dem zuvor knapp 50 Flüchtlinge eine Woche lang für ihre Rechte – insbesondere die sofortige Anerkennung als politische Flüchtlinge – gekämpft hatten.

REFUGIO München, das Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer, nimmt den bevorstehenden Jahrestag des Hungerstreiks zum Anlass, nach dem aktuellen Stand der Flüchtlingspolitik in Bayern und Deutschland zu fragen:

  • Was ist aus den Ankündigungen des Bayerischen Sozialministeriums und der Regierung von Oberbayern, die Verbesserung der Lebenssituation der Flüchtlinge betreffend, in den letzten 12 Monaten passiert?
  • Welches Schicksal haben die Flüchtlinge, die damals an der Aktion beteiligt waren, seither erlitten, wie ist deren momentaner Aufenthaltsstatus?
  • Welche Forderungen sind nach wie vor an Politik und Zivilgesellschaft zu stellen, um die menschenunwürdige Behandlung von Flüchtlingen umgehend zu beenden?

Viele Einschränkungen für Flüchtlinge sind weiterhin Realität. REFUGIO bleibt dran und wird am

Samstag, 28. Juni 2014 ab 10.00 Uhr
mit einem Informations- und Aktionsstand
auf dem Münchner Rindermarkt

das Thema in eine breite Öffentlichkeit tragen. Wir laden hiermit alle Interessierten ein, sich über den aktuellen Stand und die notwendigen Forderungen zur bayerischen/deutschen Flüchtlingspolitik am 28. Juni am Informations- und Aktionsstand von REFUGIO München auf dem Münchner Rindermarkt zu informieren. Es besteht zudem die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und beispielsweise REFUGIO München in seiner Arbeit für und mit Flüchtlingen zu unterstützen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Facebook-Seite.