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29. März 2014

LUFTBALLONS FÜR MENSCHENRECHTE IN RUSSLAND.

Die Russlandgruppe von Amnesty International München will am 29. März 2014 mit einer Aktion auf die Menschenrechtssituation in Russland aufmerksam machen.

München, März 2014. Am Samstag, dem 29. März 2014 wird die Russlandgruppe von Amnesty International am Rotkreuzplatz Luftballons für die Menschenrechte in Russland fliegen lassen. Passanten können an der Aktion teilnehmen, indem sie vorbereitete Luftballon-Karten mit einem Appell an das Regime selbst unterzeichnen und den anderen Karten-Teil dann mit einem gelben Amnesty-Luftballon auf den Weg schicken. Mit der Karte werden die Finder der Luftballons über die Aktion informiert und gebeten, sich an dem Appell an die russische Regierung zu beteiligen.

Seit Beginn der dritten Amtszeit von Präsident Putin geht die russische Regierung verstärkt repressiv gegen Aktivisten und Andersdenkende vor. Die massive Einschränkung der Rechte von Homosexuellen ist nur eines von vielen Beispielen. Die freie Meinungsäußerung wird immer mehr eingeschränkt, Nichtregierungsorganisationen werden behindert und Oppositionelle eingesperrt.

„Trotz des Konflikts auf der Krim dürfen die massiven Einschränkungen der Menschenrechte in Russland nicht vergessen werden“, sagt Sören Mayer, der Sprecher der Russlandgruppe. „Der Einsatz für Menschenrechte in Russland muss weiter vorangetrieben werden.“ Die Gruppe wird mit einem Stand vor Ort sein, der über die Situation in Russland und über die Arbeit von Amnesty International berichtet.