Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

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Bezirk München und Oberbayern

Startseite2012-07-01

Ausstellung Unsichtbare Opfer

1. - 31. Juli 2012

Unsichtbare Opfer

Fotoausstellung, Vortrag und Filmabende im EineWeltHaus zum Thema Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko

WO

EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

WANN

  • täglich, 1. Juli – 31.Juli 2012: der Lateinamerika-Arbeitskreis präsentiert die von Amnesty International hergestellte Ausstellung „Unsichtbare Opfer“ im Eine-Welt-Haus.
  • Sonntag, 1. Juli 2012, 17:30 – 18:00: Vernissage der Ausstellung mit Wolfgang Grenz, Sprecher der Amnesty Ko-Gruppe zu Mexiko und Zentralamerika in Hamburg.
  • Sonntag, 1. Juli ab 18:30: Veranstaltung zum Thema mit Elizabeth Martinez (Pacta Servanda e.V.) und der mexikanischen Journalistin Ana Lilia Pérez, die aufgrund ihrer Untersuchungen selbst verfolgt wird.
  • Dienstag, 3. Juli 2012, 20:00: Vorführung des bewegenden Dokumentarfilms „Angriff auf den Traum/Asalto al sueño“ von Uli Stelzner über den gefährlichen Weg der Migranten durch Mexiko in die USA – Hoffnung und Scheitern eines amerikanischen Traums.
  • Freitag, 6. Juli 2012, 20:00: Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „De Nadie“; der mexikanische Reggiseur Tin Dirdamal begleitet die Honduranerin Maria auf ihrem Weg in die USA (O. mit dt. Untertiteln).

WAS

Der Migrationsstrom von Mexiko und anderen Ländern Mittelamerikas in die USA ist der stärkste weltweit (geschätzte 400 000 Menschen jährlich). Auch massive Kontrollversuche haben diesen Strom nicht eindämmen können.Illegale Einwanderung, Waffenschmuggel, Drogenhandel und Menschenrechtsverletzungen sind ein Dauerthema in den jeweiligen Grenzgebieten. Der Weg der Illegalen durch Mexiko ist gefährlich: sie sind schutzlos den Drogenkartellen, kriminellen Banden, korrupten Polizeikräften und Menschenhändlern ausgeliefert, für die sie eine lukrative Einnahmequelle sind. Viele Opfer verschwinden einfach, werden sexuell missbraucht, ausgeraubt, im besten Fall nur aufgegriffen und wieder in ihre Länder zurückgeschickt. In den allermeisten Fällen bleiben die Verbrechen unaufgeklärt.

Die von Amnesty International hergestellte Fotoausstellung „Unsichtbare Opfer“ zeigt die Gründe für den Flüchtlingsstrom, die Gefahren und Wege, das Leiden aber auch die Hoffnungen der Migrant/innen auf ihren Weg durch Mexiko.

Das genaue Programm ist im Veranstaltungskalender und auf der Internetseite des Eine-Welt-Haus München München einsehbar.

Seite zuletzt geändert am 24.06.2012 11:04 Uhr