Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

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Bezirk München und Oberbayern

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Neues Regionalbüro

29. Oktober 2011

Steckbriefe

Am 29. Oktober wurde das Regionalbüro Bayern offiziell eingeweiht. Im Folgenden möchten wir Euch einige sehr engagierte ehrenamtliche Amnesty-Aktive aus der Region und die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen vorstellen.

In Zukunft werden zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, Constanze Berendts und Mielikki Albeverio, die Arbeit der vielen ehrenamtlich aktiven Amnesty-Mitglieder unterstützen. Das Motto der Eröffnungs-Veranstaltung – „Regional ist erste Wahl“ – verweist auf den Schwerpunkt der Arbeit des Regionalbüros: Das ehrenamtliche Engagement in den Regionen zu fördern und die Gruppen und Bezirke noch besser miteinander zu vernetzen.

Constanze Berendts

Constanze Berendts

Fachreferentin Mitgliedschaftsunterstützung Bayern


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
Seit September 2011.

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Der Wunsch, nach einigen Jahren in der Privatwirtschaft wieder in einer internationalen NGO zu arbeiten und gemeinsam mit Ehrenamtlichen für eines der wichtigsten globalen Themen einzutreten: die Wahrung der Menschenrechte.

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Eine starke globale Organisation, die den persönlichen Einsatz für Menschen in Gefahr mit politischem Druck verbindet - und Mut macht: Jede und jeder kann etwas für die Menschenrechte tun!

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
Zunächst einmal: Mit möglichst vielen Menschen bei AI sprechen & alle bayerischen Bezirke kennenlernen, um zu erfahren, wie das Regionalbüro die Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort am besten unterstützen kann.

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Dass Ehren- und Hauptamt gemeinsam in konkreten Projekten, z.B. in der Jugendarbeit, die Arbeit von AI in Bayern noch mehr in die Breite tragen.

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Die vielen inspirierenden Gespräche mit den AI-Mitgliedern.

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Dass in Bayern sichtbarer wird, wie wichtig die Wahrung der Menschenrechte ist – und dass jeder und jede Einzelne vor Ort einen Beitrag dazu leisten kann.

Johann Erdt

Johann Erdt

Bezirkssprecher Augsburg


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
25 Jahre

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Interesse an Menschenrechten und eine Facharbeit zum Thema Todesstrafe

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Effektive Organisation, die beständig zum Thema Menschenrechte arbeitet und in der man sich frei einbringen kann.

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
In verschiedenen Vereinen

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Bessere Vernetzung der süddeutschen Aktivitäten

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Erfolgserlebnisse bezüglich der betreuten Gefangenen bzw. gut gelaufene Aktionen

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Die Menschenrechtslage in der Welt verbessern (oder zumindest darauf hinzuwirken).

Hugo Braun-Meierhöfer

Hugo Braun-Meierhöfer

Bezirkssprecher Oberpfalz


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
1972-1981 und 1999-2011

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Die Möglichkeit, sinnvoll aufmüpfig zu sein

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Rechte durchzusetzen für den Einzelnen

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
Bezirkssprecher, Kassenwart, Mitglied der Fachkomision Mitgliedschaft

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Schwung für die Arbeit, mehr Zusammenarbeit der Bezirke

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Die Solidarität der Aktiven untereinander

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Ein paar Kleinigkeiten auf dieser Welt verbessern!

Katharina Reil

Katharina Reil

Bezirkssprecherin Nürnberg, Mittel- und Oberfranken


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
Seit 10 Jahren

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Ein Schulreferat

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Einsatz für Menschenrechte mit Gleichgesinnten

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?

Aktuell: Bezirkssprecherin
Vergangenheit: AK Meinungsfreiheit in Russland

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Eine bessere Vernetzung der Gruppen in der Region und im Bezirk

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Das 30-Jährige Gruppenjubiläum der Erlanger Ortsgruppe

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Die Welt ein Stückchen besser machen – jede Reise beginnt ja bekanntlich mit einem ersten Schritt

Kornelia Gallwas

Kornelia Gallwas

Gruppensprecherin der Erlanger ai-Gruppe


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
8 Jahre

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Partei- und lobby-unabhängige Menschenrechtsarbeit in einer internationalen Organisation

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
Gruppensprecherin der Gruppe Erlangen (1070)
AK Menschenrechtsbildung

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Besserer Informationsaustausch und Vernetzung

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Menschenrechtsbildung in Erlanger Schulen, aktuell ca. 3-4 im Jahr

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Information über Menschenrechte verbessern oder vertiefen; Hilfe in Einzelfällen

Mielikki Albeverio

Mielikki Albeverio

Fachreferentin Mitgliedschaftsunterstützung Region Süd


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
Seit September 2000; auf dieser Stelle seit März 2001

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Nach Abschluss des Studiums der Sozialwissenschaften wollte ich gerne in einer Organisation tätig werden. Ich wollte gerne eine Organisation unterstützen, die auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam macht und sich dafür einsetzt, diese abzuschaffen. Ich fand den Einsatz von Amnesty schon immer beeindruckend, hatte aber während des Studiums doch nicht den Weg zu einer Gruppe gefunden. Jetzt war es für mich an der Zeit, die Organisation wirklich genauer zu entdecken und so war Amnesty eine der ersten Organisationen, die ich angesprochen habe.

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Amnesty greift Themen auf, die sonst kaum in der Öffentlichkeit vorkommen und sorgt dafür, dass diese nicht in Vergessenheit geraten. Ganz besonders die Veröffentlichung und der Einsatz für einzelne Menschen und deren Schicksale, die sonst keine Stimme hätten, beeindruckt mich bis heute immer wieder.

Welchen ehrenamtlichen und/oder hauptamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
Ich unterstütze die süddeutschen Gruppen und Bezirke bei ihrer Menschenrechtsarbeit: Gruppen und Bezirke können sich bei Fragen, die sich ihnen bei ihrer Arbeit in der Organisation oder in Bezug zu ihrer Mitgliedschaft stellen, an mich wenden. Das umfasst mehrere Bereiche, z.B. bei der Planung von Veranstaltungen, Klärung von Finanzfragen oder Spendeneingängen, Aufnahme neuer Mitglieder oder Änderungen von Gruppensprechern, Bezirksämtern etc. Ich berate Gruppen bei Gruppengründungen oder bei anstehenden Gruppenschließungen oder in schwierigen Phasen in der Gruppe/ Bezirk.

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Noch mehr persönlichen Austausch zwischen uns als hauptamtlichen Kolleginnen und ehrenamtlichen Mitgliedern und dadurch gegenseitige Bereicherung, um vor Ort noch mehr die Idee und die Inhalte von Amnesty weiterzubringen. Ich denke, dass schon jetzt die lokale Präsenz vor Ort eine große Stärke von Amnesty darstellt, die wir durch die Einrichtung eines Regionalbüros vielleicht noch verstärken können.

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Die schönsten Erinnerungen bei Amnesty hängen mit den Menschen zusammen, die ich bei Amnesty kennengelernt habe, sei es Mitglieder oder auch KollegInnen – sie waren und sind eine sehr große Bereicherung. Die Gespräche mit Mitgliedern gerade auch auf Treffen oder JVs schätze ich immer sehr. Die arbeitsintensive Atmosphäre auf JVs und das große Engagement von langjährigen Mitgliedern, die immer wieder an den Themen dran bleiben und sehr viel Kraft einsetzen, haben mir gezeigt, wovon die Organisation lebt. Die Rede und Vorstellung der Arbeit von Abel Barrera Hernández bei der Menschenrechtspreisverleihung und auf der JV war sehr bewegend, einen Mann zu hören, der sich unter eigener Lebensgefahr direkt vor Ort einsetzt und einer Vision folgt…da hatte ich wieder das Gefühl, dass es eben gut ist, dass es eine Organisation wie Amnesty gibt, die eine solche Arbeit vorstellt und sich überall auf der Welt einsetzt.

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Mitglieder bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützen. Zum Verständnis beitragen zwischen der Arbeit der Gruppen, deren Vorstellungen und Bedürfnissen, und den Ideen und Vorstellungen im SdS mit dem Ziel, dass die Arbeit von Amnesty in der Region noch intensiviert wird.

Christa Seidl

Christa Seidl

Asylreferentin für den Bezirk Ostbayern


Wie lange bist Du schon bei Amnesty dabei?
Ich weiß nicht genau, so ca. 8 Jahre.

Was hat Dich zu Amnesty geführt?
Mein persönlicher Kontakt zu Anni Loderbauer, Bezirkssprecherin von Ostbayern. Ich fand ihren Einsatz sehr authentisch. Und ich hatte den Wunsch, mich politisch, aber unabhängig von Parteien, zu engagieren. Der Einsatz für Menschenrechte und für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen weltweit war mir schon immer ein Anliegen.

Was bedeutet Amnesty für Dich persönlich?
Eine Möglichkeit, mich für die Einhaltung und Verbesserung der Menschenrechte, sowie für Einzelschicksale einzusetzen.

Welchen ehrenamtlichen Aufgaben widmest Du Dich derzeit bzw. in der Vergangenheit?
Ehrenamtlich für politische Flüchtlinge (Asylreferentin für den Bezirk Ostbayern).

Was erhoffst Du Dir vom neuen Regionalbüro Süd?
Mehr Nähe und Präsenz der „Organisation“ für die Mitgliedschaft, Unterstützung und Koordination bei der praktischen Arbeit.

Was sind Deine schönsten Erinnerungen, die Du mit der Arbeit bei Amnesty verbindest?
Als es gelang, in aussichtsloser Lage ein Bleiberecht für eine Familie zu erreichen und deren Abschiebung zu verhindern.

Was willst Du mit Deiner Arbeit für Amnesty konkret erreichen?
Das öffentliche Klima und die Situation für Flüchtlinge verbessern. '''

Audio-Steckbriefe

Audio-Steckbriefe

Diverse Ehrenamtliche aus Bayern


Seite zuletzt geändert am 29.01.2012 08:23 Uhr