Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

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Bezirk München und Oberbayern

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Briefmarke Weiße Rose

22. Februar 2009

Weiße Rosen zum Gedenken an die Geschwister Scholl

Zum Jahrestag der Hinrichtung von Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst verteilt amnesty international weiße Rosen im Englischen Garten

München - Am 22. Februar gedenkt amnesty international dem 66. Todestag der Geschwister Sophie und Hans Scholl und ihres Mitstreiters Christoph Probst sowie weiteren Mitgliedern der "Weißen Rose". Zur Erinnerung an den Mut und das Engagement der Widerstandsgruppe während der Zeit des Nationalsozialismus verteilen Mitglieder von amnesty international am Sonntag weiße Rosen an Passanten am Eingang zum Englischen Garten.

Datum: Sonntag, 22.Februar 2009
Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: Veterinärstraße 13, Eingang zum Englischen Garten

Zwischen Juni 1942 und Februar 1943 riefen fünf Münchner Studierende und ihr Professor unter dem Namen "Weiße Rose" in Flugblättern zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur auf. Die Mitglieder der "Weißen Rose" gelten damit auch heute noch als Vorbilder für Zivilcourage.

amnesty international München nimmt den Gedenktag an die "Weiße Rose" zum Anlass, um an die weltweite Anwendung der Todesstrafe zu erinnern. Mittlerweile haben mehr als zwei Drittel aller Staaten weltweit die Todesstrafe per Gesetz oder zumindest in der Praxis abgeschafft. Dennoch lebt nur ein Drittel der Weltbevölkerung (ca. 33 Prozent) in Staaten, die nicht hinrichten. Im Jahr 2007 sind mindestens 1.252 Gefangene in 24 Staaten exekutiert worden; allen voran China (38%), Iran (25%), Saudi Arabien (11%), Pakistan (11%), USA (3%) und Rest der Welt (12%).

amnesty international lehnt die Todesstrafe uneingeschränkt ab und setzt sich für ihre weltweite Abschaffung ein. Die Organisation wendet sich in jedem Einzelfall gegen Hinrichtungen und fordert die Umwandlung von Todesurteilen.

Seite zuletzt geändert 2009