Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

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Bezirk München und Oberbayern

Startseite2006-05-18

Abpfiff

18. Mai 2006

Abpfiff - Schluß mit Zwangsprostitution

"Die Welt zu Gast bei Freunden"

Doch am Rande der Spiele gibt es Menschen, die weder Freundschaft noch Fairness erleben. Denn auch die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen steigt an und Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass damit auch der Menschenhandel zum Zweck der Zwangsprostitution deutlich ansteigt.

Menschenhandel ist ein blühender krimineller Markt. Eine Zwangsprostituierte erwirtschaftet laut ILO in einem Industrieland jährlich schätzungsweise durchschnittlich 67.200 US-Dollar. Die Abwehr und Verfolgung des Verbrechens steht dazu in keinem Verhältnis.

Prostitution soll nicht verboten werden, sondern Frauen, die dazu gezwungen werden, müssen geschützt werden. Ziele und Forderungen

Die Kampagne "Abpfiff - Schluss mit Zwangsprostitution" will auf das Problem der Zwangsprostitution aufmerksam machen und die politisch Verantwortlichen dazu auffordern, konsequenter gegen diese schweren Verletzungen der Menschen- und Frauenrechte vorzugehen.

amnesty international unterstützt die Forderungen dieser Kampagne.

Unter der Schirmherrschaft von

  • Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
  • Dr. Theo Zwanziger, Geschäftsführender Präsident des DFB

Weitere Informationen unter www.abpfiff-zwangsprostitution.net

Kostenloser Notruf von SOLWODI: 08 000 111 777