Amnesty International Bezirk München und Oberbayern

Impressum | Login

Bezirk München und Oberbayern

Startseite2002-04-29

Was ist auf dem Bild zu sehen?

29. April 2002

Englischsprachiger AI-Vortrag zum Thema Todesstrafe mit Gastrednern aus den USA

Veranstaltungshinweis

Die Münchner Amnesty International Sektion "Anti-Todesstrafe-Gruppe" lädt am 29.04.02 um 18.30 Uhr zu einem Vortrag mit dem Thema "Yes Friends, there is an Alternative to the Death Penalty" in die Schellingstr. 3 (Raum 201), 80799 München (LMU) ein.

Gastredner sind Abraham J. Bonowitz und Sam Reese Sheppard, die in den USA durch ihre langjährige Kampagnenarbeit und oft provokanten Aktionen bundesweit bekannt geworden sind. Sam Reese Sheppard ist der Sohn des 1954 wegen Mordes an seiner schwangeren Frau verurteilten Dr. Sam Sheppard, dessen spektakulärer und umstrittener Fall die Vorlage zu der Fernsehserie "Dr. Kimble auf der Flucht" (original: The Fugitive) und dem gleichnamigen Kinofilm mit Harrison Ford lieferte. Sheppard ist außerdem Autor des Buches "Mockery of Justice", Mitglied der Organisation Citizens United for Alternatives to the Death Penalty (CAUPD) und Mitbegründer der Journey of Hope – From Violence to Healing, die in ganz Amerika Protestmärsche gegen die Todesstrafe veranstaltet. Abraham J. Bonowitz, ein ehemaliger Befürworter der Todesstrafe, ist Mitbegründer und Vorsitzender der CAUPD. Seit 12 Jahren leistet er Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Menschenrechtserziehung. Er betreut sowohl Täter als auch Familien von Opfern. Mit medienwirksamen Aktionen hat Bonowitz sowohl das Interesse der Öffentlichkeit als auch den Unwillen der amerikanischen Justiz erregt. Beide Redner wollen mit ihrem Vortrag nicht bekehren, sondern neue Denkanstöße zum Thema Bestrafung von Kapitalverbrechen geben.

Für Fragen der Presse stehen Abraham Bonowitz und Sam Reese Shepard am Montag Nachmittag, 29.04.02 gerne zur Verfügung.

Seite zuletzt geändert 2002