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1994

151 Lichter für Menschenrechte

Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 1994: ai-Klagemonument in der Neuhauser Straße

Ein Klagemonument aus Holzbohlen errichtet der Münchner Aktionskünstler Stefan Tremel am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, in der Fußgängerzone Neuhauser Straße. Mit diesem Monument wollen Tremel und die Münchner Mitglieder von amnesty international darauf aufmerksam machen, daß in 151 Ländern der Welt Menschenrechte verletzt werden. Das drei Meter hohe liegende Holzkreuz wird die Namen dieser 151 Länder tragen. Passanten sollen rund um das Kreuz 151 Kerzen als Zeichen der Hoffnung aufstellen.

Der Tag der Menschenrechte erinnert daran, daß am 10. Dezember 1948 die UN-Vollversammlung die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verkündet hat. Amnesty international kämpft für die Durchsetzung dieser Menschenrechtserklärung. Die weltweit 1,1 Millionen Mitglieder und Unterstützer von ai fordern die Freilassung von politischen Gefangenen und wenden sich gegen Folter, Todesstrafe und "Verschwindenlassen". In München arbeiten in verschiedenen Stadtteilen rund 15 ai-Gruppen, außerdem einige Arbeitskreise, wie der Arbeitskreis für politische Flüchtlinge, der urgent-actions-Ak oder der Anti-Folter-Ak. In Oberbayern gibt es weitere 20 ai-Gruppen.

Veröffentlicht 1994